Öffentliche E-Ladestation im Naturpark Almenland

Mit Start der KEM-Region im Jahr 2016 war das erklärte Ziel zumindest eine öffentliche E-Ladestation in jeder Gemeinde bis zum Ende der ersten Projektphase installiert zu haben. Mit Zwischenbilanz Ende 2017 haben bereits 5 von 6 Gemeinden zumindest eine E-Ladestation umgesetzt und weitere Betriebe in der Region sind mit gutem Beispiel gefolgt!

Projektinhalt und Ziel

Ziel ist es in zumindest jeder der sechs Gemeinde eine öffentliche E-Ladestation bis zum Ende der ersten Projektlaufzeit installiert zu haben. Mit Zwischenstand Ende 2017 waren in Summe bereits 7 öffentliche E-Ladestationen installiert und weitere E-Ladeinfrastruktur im Gastronomie- und Hotellerie-Bereich vor-handen.

Projektablauf

Projektstart war im Frühjahr 2016. Als Basis diente der aktuelle Klimafonds-Leitfaden in dem u.a. die Kriterien für die Investitionsförderung von KEM-E-Ladestationen festgelegt waren. Parallel dazu wurden die ersten passenden Standorte in den Gemeinden sowie die technischen Anschlusskriterien erhoben. Die KEM-Trägergemeinde Gasen entschied sich die erste öffentliche E-Ladestation in der Region zu errichten und eine Praxis-Checkliste für die Umsetzung einer solchen E-Tankstelle den anderen Gemeinden zur Verfügung zu stellen. Gemeinsam mit den örtlichen Elektrikern, dem Netzbetreiber und den Standortbe-treibern wurden überall die Bedingungen abgeklärt und die Umsetzung durch das KEM-Management ko-ordiniert und organisiert. Bis Ende 2018 sollen weitere E-Tankstellen im öffentlichen wie auch halböffent-lichen Bereich entstehen. Unterstützt durch bewusstseinsbildende Maßnahmen soll die E-Mobilität in der topographisch teils stark herausfordernden Region weiter verankert werden. Wichtig ist es einen sachli-chen Blick auf die Thematik zu bewahren, der durch Materialien wie den Faktencheck E-Mobilität durch den Klimafonds positiv unterstützt wird.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Die Errichtungskosten für die E-Ladestation im öffentlichen Bereich wurden von den Gemeinden und im privaten bzw. Gastronomie- und Hotellerie Bereich von den Eigentümern getragen. Durch die KEM-E-Ladeinfrastrukturförderung konnten die Ladestellen finanziell unterstützt werden (Pauschalen bzw. max. 30% der umweltrelevanten Netto-Investitionskosten)
Direkte finanzielle Vorteile durch diese Maßnahmen sind weniger zu erwarten, da aktuell der Strom noch kostenlos abgegeben wird. Jedoch geht es der Region um Bewusstseinsbildung sowie Schaffung eines Ladeangebotes für Gäste und Einheimische. Dies sichert auch in Zukunft einen Standortvorteil und führt zu einer Attraktivierung der Region.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Da alle E-Tankstellen mit Ökostrom betreiben werden, kann man mit der abgegebenen Strommenge bis Ende 2017 von ca. 5to CO2-Einsparung ausgehen.

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Mit Ende 2017 haben fünf von sechs Mitgliedsgemeinden zumindest bereits eine öffentliche E-Tankstelle installiert. Weitere werden folgen und das Interesse durch Betriebe wie auch Private wird immer größer.
Im Zuge der Energiepartnerschaft mit dem Landesenergieversorger Energie Steiermark wurde die erste öffentliche E-Tankstelle in Gasen im August 2016 mit großem Medienecho feierlich eröffnet. Im Zuge der Elektrorally E-VIA wurde im Juni 2017 eine weitere E-Tankstelle mit vier Ladepunkten in Fladnitz an der Teichalm eröffnet. Alle Ladestellen sind auf www.almenland.at/kem zu finden.
Auszug aus den Medien: Eröffnung der ersten E-Tankstelle in Gasen; Artikel in der Kleine Zeitung (http://www.kleinezeitung.at/steiermark/weiz/peak_weiz/5046440/EAutos-und-EBikes_In-Gasen-kann-man-gratis-tanken?from=suche.intern.portal) , Artikel in der WOCHE/Mein Bezirk (https://www.meinbe-zirk.at/weiz/motor/1-oeffentliche-e-tankstelle-in-gasen-d1795697.html)

Herausforderungen bei der Realisierung von E-Ladestellen können die Leistungsbereitstellungen aus dem öffentlichen Netz an bestehenden Objekten darstellen. Jedoch konnten durch Optimierungen bzw. teil-weise auch Standortverlegungen die E-Ladestellen immer passend umgesetzt werden.

Nachhaltige Perspektiven

Durch die Erfahrungen beim Bau der ersten E-Ladeinfrastruktur und der praxisnahen Checkliste konnten die weiteren Gemeinden profitieren und wurden motiviert eine Umsetzung mit ihrem regionalen Elektri-ker, dem EVU und dem MRM anzugehen. Das Modellregionsmanagement hat dabei die komplette Förder-abwicklung und auch den organisatorischen Ablauf übernommen. Wichtig ist es, den Gemeinden eine mögliche Zusatzarbeit bestmöglich abzunehmen und das Projekt in der Gemeinde und der Region breit zu präsentieren. Dies gelang über die regionalen Medien, Newsletter und Eröffnungsfeiern.

Motivationsfaktoren

https://www.goingelectric.de/
https://e-tankstellen-finder.com/at/de/elektrotankstellen
https://www.e-steiermark.com

Modellregions-Manager

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Mag. Auer Martin

     43-03171-201
     martin.auer@almenland.at

Berufliche Laufbahn

Individuelles Diplomstudium „Geoinformationstechnologie“ am Lehr- und Forschungszentrum Rottenmann, Seit 2004 in der Regionalentwicklung im Bereich Erneuerbare Energien & Energieeffizienz in der Oststeiermark tätig, zwischen 2010 bis 2015 in der Wirtschaft im Bereich Projektmanagement für Erneuerbare Energien & Energieeffizienz tätig.


Ort
Gasen
Öffnungszeiten
Generell zu den Gemeinde Öffnungszeiten, siehe www.gasen.at. Um telefonische Vereinbarung vorab wird gebeten!

"Mit den (öffentlichen) E-Tankstellen wurde ein starkes Zeichen für die E-Mobilität in der Region gesetzt. Durch den stetigen Ausbau der Ladeinfrastruktur und Bewusstseinsbildung in diesem Thema wird die Hemmschwelle immer niedriger und Gäste wie auch Einheimische lassen sich in auf das spannende Thema E-Mobilität ein."

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