Konzept für die öffentliche Beleuchtung

Das Konzept für die öffentliche Beleuchtung beinhaltet ein gemeinsames Leitbild und darauf basierend die erforderlichen Umsetzungsmaßnahmen zur Erreichung einer effizienten, sparsamen und funktionellen Beleuchtung sowie Sicherheit für die Bevölkerung.

Projektinhalt und Ziel
  • Definition von Beleuchtungssituationen, wo wollen wir aus Sicherheitsgründen eine Beleuchtung
  • Unterstützung bei der Planung und Errichtung von neuen Beleuchtungsabschnitten
  • Unterstützung bei der Wahl neuer Leuchtmittel
  • Möglichkeiten/Umfang für Energieeinsparungen
  • Möglichkeiten für Kooperationen
Projektablauf

Vorgespräche und Angebotseinholung bereits im Herbst 2014

Arbeitsgruppenbildung mit je 2 Vertretern aus jeder der 6 Gemeinden, einmal Energieverantwortlicher und einmal Betreuer der Straßenbeleuchtung

Leitbilderstellung in 2 Workshops mit dieser Arbeitsgruppe ab Dezember 2014 unter der Leitung von DI Bertram Schedler, Fa.Smartbridge. Leitbildentwurf wurde in allen Gemeinden mit Bürgermeistern be-sprochen und dann finalisiert.

Parallel dazu erfolgte die Erhebung der Daten von den bestehenden Beleuchtungen mit Max Hartmann, Fa. Energie-Controlling. Darauf aufbauend wurden in der Arbeitsgruppe weitere Ausbauerfordernisse besprochen und aus dem Angebot des Vorarlberger Umweltverbandes (ÖBS) ein einheitlicher Lampen-typ für das Große Walsertal festgelegt. Mit diesen Grundlagen und den Vorgaben des Leitbildes erarbei-tete dann Max Hartmann das Umsetzungskonzept mit der Definition von 5 Beleuchtungssituationen und einer Abschätzung des Energieeinsparungspotentials. Gleichzeitig erfolgte auch eine Abstimmung mit dem Landesstraßenbauamt, da über 43% der Lichtpunkte an Landesstraßen stehen.

Verbindlichkeit des Konzeptes ist durch Beschlüsse in allen 6 Gemeindevertretungen gegeben!

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

16.950 € netto, abzüglich 6.000 € Landesförderung

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Beim aktuellen VKW Strommix mit 92g/kWh ergibt sich ein Einsparungspotential von 4 bis 5 Tonnen CO2 bei einer kompletten Umrüstung auf LED

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Erster Projekterfolg war die Erkenntnis, dass wir im Biosphärenpark kein Konzept für die Straßenbe-leuchtung wollen, sondern dass es bei uns um den Menschen geht. Daher heißt die neue Bezeichnung „Konzept für öffentliche Beleuchtung“.

Zweiter Projekterfolg ist die mit den 6 Gemeindebeschlüssen erreichte Verbindlichkeit.

Dritter Projekterfolg ist der erste Umrüstungsabschnitt mit 15 LED Lichtpunkten in Sonntag/Fontanella.

Nachhaltige Perspektiven
  • Auswahl von kompetenten Projektpartnern für Moderation Leitbilderstellung und Erstellung Umset-zungskonzeptes (Referenzen und Empfehlung)
  • Mitarbeit von den direkt Betroffenen in der Arbeitsgruppe schafft Identifikation und Motivation
  • Datenerhebung ist gute Basis für Anlagendokumentation, die dann in eigenem Projekt weiterentwickelt wird.
  • Erfahrung, dass Einsatz von MRM für rasche Abwicklung der Datenerhebung erforderlich und wichtig war
Motivationsfaktoren
  • Straßenbeleuchtungskonzept Leiblachtal (frühere KEM Region)
  • Interesse und Förderung seitens des Landes Vorarlberg
  • Regionaler Bedarf für Neubau und Umrüstung
  • Bereich mit Kooperationspotential

Modellregions-Manager

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Rinderer Albert

     43-5550-20360
     43-664-3069885
     albert.rinderer@aon.at

Berufliche Laufbahn

HTL Elektroingenieur, der sich seit 1986 speziell mit dem Thema Solarenergie und Erneuerbaren Energien beschäftigt und seit 2001 das regionale e5 Energieteam leitet. Durch die Tätigkeit im Hauptberuf im mittleren Management der Telekom sind Erfahrungen und Kenntnisse für die Koordination von Energieprojekten gegeben. Mit weiteren Ausbildungen als Energieberater und zertifizierter PV Planer kommen noch weitere fachliche Kompetenzen dazu.

Seit 2012 besteht ein Werkvertrag als Energiemanager im Umfang einer 20% Anstellung, ab 2017 erfolgt die Erhöhung auf 50%.


Ort
Thüringerberg

Hinter dem eigentlich banalen Titel steckt viel mehr als nur Steigerung der Energieeffizienz, nämlich Kriterien wo eine Beleuchtung aus Sicherheitsgründen sinnvoll ist, Planungshilfen bei Baumaßnahmen, einheitliches Erscheinungsbild und vor allem Stärkung der Gemeindekooperation bei Beschaffung, Wartung und Betrieb.
Positive Beschlüsse in allen 6 Gemeindevertretungen machen das Konzept verbindlich und bestärken damit die Bedeutung.

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