Inntal summt

Ein Projekt in Kooperation mit den Gemeinden, dem Ragionalmanagement Imst, dem Tiroler Bildungsforum, Grünes Tirol und der KEM Imst: In sieben Gemeinden wurden fast 50 Grünflächen mit naturnaher, heimischer Bepflanzung angelegt und beschildert. Begleitend wurde umfangreich in der Presse berichtet und es wurden informative Familiennachmittage, Workshops und Schulungen angeboten, um das Wissen in der Region zu verankern.

Projektinhalt und Ziel

Ziel: „Nach einer (e-)Autofahrt von Rietz nach Mils soll es notwendig sein, die Windschutzscheibe zu reinigen“ 

Steigerung der heimischen, naturnahen Biodiversität - Lebensraum für heimische Insekten schaffen Sichtbares Vorbild schaffen: fast 50 Flächen wurden mit naturnaher Bepflanzung in 7 Gemeinden gestaltet.

Aufbau von Kompetenzen in der Region bei politischen Vertretern, Gemeindemitarbeitern und Gärtnereien: Exkursion, Schulungen, Workshops und Familiennachmittage wurden angeboten und gut angenommen.

Bewusstseinsbildung zum nachhaltigen Umgang mit Böden im Allgemeinen: Neben den Infoveranstaltungen mit Broschüren und
Büchern wurde in zahlreichen Artikeln in der Presse berichtet und angekündigt.

Projektablauf

Idee wurde im Energieteam in Silz geboren. Die Mitglieder wandten sich dann an MRM und an das Regionalmanagement. Bereits im Januar 2018 wurde mit der Konzepterstellung begonnen und wichtige Akteure eingebunden: Tiroler Umweltanwaltschaft, Tiroler Bildungsforum, Natur im Garten, Grünes Tirol, OGVs und regionale Klimaschutzbeauftragte. Das Projekt hat eine Laufzeit von Juli 2018 bis November 2019.

Meilensteine:

  • 14.02.2018: Workshop in Silz mit Vertretern interessierter Gemeinden
  • März 2018: Zusammenstellung Projektteam - Erarbeitung Konzept Inntal summt
  • 20.04.2018: Konzeptvorstellung „Inntal summt“ in Stams
  • Mai/Juni 2018: Vorstellung in diversen Gemeinderatssitzungen
  • 05.06.2018: Exkursion nach Kirchbichl und Volders
  • Juli 2018: Teilnahmebestätigungen aus 7 Gemeinden - Ausschreibung Experten
  • 30.07.2018: Vergabegespräch mit DI Markus Kumpfmüller, Landschaftsplaner - Vergabe
  • 18.09.2018: Auftaktveranstaltung in Haiming
  • 19./20.09.2018: Flächenbegehungen mit Experten – 63 Flächen in 7 Gemeinden
  • Bis Ende 2018: Grobplanung Flächen und Planung/Organisation Veranstaltungen für Bürger
  • Januar 2019: Auswahl und Planung der anzulegenden Flächen im Frühling 2019 – 47 Flächen ges.
  • Ab 09.03.2018: 7 informative Familiennachmittage in allen teilnehmenden Gemeinden
  • und Workshops für Bürger zum Anlegen von Blumenwiesen, heimischen Gehölzen und Mähen mit der Sense
  • 24.04.2019: Workshop für Gemeindemitarbeiter und Gärtner zum Anlegen der Flächen
  • ab 25.04.2019: Anlegen der 47 gewählten Flächen in 7 Gemeinden
  • 24./25.07.19: Pflegeworkshop für Gemeindearbeiter und Gärtner
  • 09./10.19: Pflegeworkshop für Gemeindearbeiter und Gärtner 
  • Herbst 2019: Informationsveranstaltung für regionale Gärtner

Kommend:

2020: Angebot für Schulen

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Rd. 60.000 Euro Gesamtkosten, davon 42.000 Leader - Förderung, Rest Eigenmittelanteil von Gemeinden; zzgl. Organisationskosten MRM

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Die bisherigen Meilensteine und Projektziele wurden sehr gut erreicht, bei der Bevölkerung wurde das Projekt sehr gut aufgenommen und das Interesse ist groß. Die KEM hat an Bekanntheit sehr gewonnen, nicht zuletzt durch die starke begleitende Öffentlichkeitsarbeit, die Veranstaltungen und die gut sichtbar beschilderten, angelegten Flächen. Eine Einreichung zum „European Award for ecological gardening 2019“ wurde vorgenommen, die Ergebnisse sind noch nicht bekannt. Durch die gute Organisation unter Einbindung wichtiger Akteure und Spezialisten konnte eine problemlose Abwicklung erfolgen. In zahlreichen Gesprächen mit regionalen Gärtnern und der Innung konnten auch diese, zunächst sehr skeptische Berufsgruppe mit ins Boot geholt werden. Einige weitere Gemeinden haben die Idee schon aufgegriffen und Informationen eingeholt.

Nachhaltige Perspektiven

Besonders gut ist die Einbindung der Akteure gelaufen. Das Projektteam hat ausgezeichnet zusammengearbeitet und die Bevölkerung nimmt das Thema sehr gerne an. Das Thema „Bodenschutz“ wurde mittransportiert und konnte mehr Bewusstsein schaffen. Die KEM hat an Bekanntheit stark dazugewonnen und kann so auch mit anderen, oft weniger „bunten“ Inhalten besser bei den Akteuren ankommen.

Motivationsfaktoren

Vorbilder in Tirol:

Gemeinde Volders und Gemeinde Kirchbichl / TN Projekt Blütenreich
(Exkursion zum Projektstart; Referent Auftakt u.a. VBgm. aus Volders)
http://www.tiroler-umweltanwaltschaft.gv.at/naturschutz/naturprojekte/bluetenreich/

Weiterhin:

  • https://www.tiroler-bildungsforum.at/node/54
  • https://www.naturimgarten.at
  • https://www.naturimgarten.tirol
  • https://www.gruenes-tirol.at/heimisch-pflanzen/
  • https://www.umweltberatung.at/themen-gaertnern-naturnahe_bepflanzung
  • https://www.regio-imst.at/inntalsummt/
  • https://www.rm-tirol.at/regionen/imst/projekte/
  • https://www.energiebuendel-imst.at/kem/informationen/

 

Modellregions-Manager

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DI (FH) Egger Gisela

     43-5262-66882
     43-699-10075576
     gisela.egger@regio-imst.at

Berufliche Laufbahn

• Architektin bei Achammer, Tritthart und Partner / München

• Bauleiterin bei Xaver Riebel Bauunternehmung GmbH & Co / München
• Projektleitung bei ILF Beratende Ingenieure / Innsbruck
• Kinderpause – Planungen von EFH und Kleinprojekten
• Mitarbeit bei e - con–solutions / Rietz – Beratung bei Planung und Bau industriell genutzter Gebäude und Anlagen mit Schwerpunkt auf technischer Ausstattung

• Mitarbeit beim Regionalmanagement Imst – Energieprojekt, Antrag KEM


Ort
Rietz
Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

"Das Projekt hat im KEM – Gebiet viel positives Aufsehen erregt: Die Biodiversität wird gefördert, dem Insektensterben entgegengewirkt und das Bewusstsein für Boden und Natur gestärkt – ein erster, sichtbarer Schritt in die richtige Richtung mit Vorbildcharakter!"

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