Plastiksackerlfreie Region - Guter Stoff für die Region!

„Schluss mit dem Plastiksackerl“ – so lautet das gemeinsam erklärte Ziel der Gemeinden St. Anna am Aigen, Kapfenstein, Fehring, Unterlamm und Riegersburg.

Projektinhalt und Ziel

Die Klima- und Energiemodellregion „Netzwerk Südost GmbH“ startete die Initiative „Plastiksackerlfreie Region – Guter Stoff für die Region“. Ziel ist es, Plastiksackerl im großen Stil einzusparen. Dazu wurde bereits einiges umgesetzt: Jeder der 7.000 Haushalte der Region erhält  ein Stoffsackerl mit der Post nach Hause geschickt. Wenn man den Coupon in der Verpackung ausfüllt, kann man ein zweites Stoffsackerl im Gemeindeamt abholen. In lokalen Betrieben werden die Sackerl zum Verkauf angeboten. Auch die Schulen der Region werden eingebunden: Jede/-r der 1.000 Schüler/-innen erhielt ein Sackerl zum Bemalen. Am 28. Juni 2018 luden die fünf Gemeinden der Klima- und Energiemodellregion der Netzwerk Südost zur großen Auftaktveranstaltung nach Fehring. Highlight des Abends war die Projektpräsentation der 2. Klassen der NMS Fehring. Die Schüler/-innen boten ein buntes Programm aus Sketches, Tänzen und Liedern. Bei der anschließenden Diskussionsrunde standen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Bildung Rede und Antwort. Die bemalten Taschen der Schulen der Region wurden bei der Veranstaltung ausgestellt. Zum Ausklang des Abends wurde der Festsaal in einen Kinosaal verwandelt. Gezeigt wurde der Film „The Green Lie“ von Werner Boote.

Projektablauf

Mit der Projektplanung wurde im Jänner 2018 begonnen. Im Zuge mehrerer Besprechungen wurden die Inhalte der Initiative, die Gestaltung der Taschen und Karton-Verpackung, der Ablauf vom Postversand, die Finanzierung u.ä. besprochen. Mitte Juni 2018 wurde die Initiative im Zuge einer Pressekonferenz vorgestellt. Ende Juni 2018 fand die Auftaktveranstaltung in Fehring statt. Weitere Aktionen sind geplant.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

ca. 30.000 Euro

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Nicht bekannt

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung
  • positives Feedback aus der Bevölkerung
  • breite Berichterstatttung in den Medien
  • Radiobeitrag auf Ö3 und Radio Steiermark

 Herausforderungen:

  • terminlicher Druck
Nachhaltige Perspektiven
  • Beauftragung von regionalen Betrieben
  • Verwendung von Stoffsackerl in Bio- bzw. Fair-Trade-Qualität
  • Einbindung von Schulen, Betrieben, Abfallwirtschaftsverband und anderen Partnern
  • breite und regelmäßige Berichterstattung ist notwendig, damit das Thema im Bewusstsein verankert bleibt

Modellregions-Manager

Foto Maria Eder
Mag. Eder Maria

     43-3152-8575/503
     eder@lea.at

Berufliche Laufbahn
  • Studium der Umweltsystemwissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz;
  • Energieberater F-Kurs nach ARGE EBA,
  • Mitarbeit in der KEM Netzwerk GmbH seit 2012;

Ort
Fehring

"Die Gemeinden möchten Schritt für Schritt „plastiksackerlfrei“ werden. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Neun von zehn Plastiksackerl werden laut Greenpeace nur einmal verwendet. Die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Plastiksackerls beträgt zwölf Minuten. Bis zu 400 Jahre dauert es, bis Plastik in sandkorngroße Teile zerfällt. Ein gänzliches Auflösen ist nicht möglich."

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