LED Erfolgsgeschichte Brückl

Die Marktgemeinde Brückl hat mit aktuell ca. 98 % LED Licht, eine der höchsten Anteile an LED-Beleuchtung im Land. Beim Bau des Gemeindeamtskomplexes und bei der Straßenbeleuchtung war und ist LED selbstverständlich, auch wenn es technisch herausfordernd und wirtschaftlich Investitionen bedeutet.

Projektinhalt und Ziel

Die Marktgemeinde Brückl hat mit aktuell ca. 98 % LED Licht, eine der höchsten Anteile an LED-Beleuchtung im Land. Beim Bau des Gemeindeamtskomplexes und bei der Straßenbeleuchtung war und ist LED selbstverständlich, auch wenn es technisch herausfordernd ist und wirtschaftlich Investitionen nötig sind.

2019 wurden, initiiert von der KEM basierend auf einer umfassenden Vorarbeit und Planungsphase (inkl. Angebotsvergleiche Amortisationsrechnungen) die Grundlage gesetzt und der Anteil an LED Beleuchtung verdoppelt: In insgesamt 5 großen kommunalen Gebäuden wurde mit entsprechendem Einsatz des Modellregionsmanagers kostengünstig LED-Retrofitkomponenten eingebaut.

Ein weiteres Highlight ist, dass der Tausch vom gemeindeeigenen Personal durchgeführt wurde und zudem als Füllarbeit flexibel in die laufenden Tätigkeiten eingebunden werden konnte. Dadurch konnten die Umrüstungskosten wesentlich gesenkt werden. Beispielsweise wurden bei der NMS Brückl mit eigenem Personal hunderte LED Röhren umgerüstet.

Dieses Projekt ist somit durch seine Effektivität, Effizienz und die gute Kooperation aller Beteiligten ein Vorbild für viele andere Kommunen.

Projektablauf

Zu Beginn erfolgte eine umfassende Erhebung der Rahmenbedingungen und Vorgaben. Danach erfolgte die Planung samt Berechnungen und Einholung von Angeboten. Im nächsten Schritt erfolgte die gemeinsame Auswahl der Komponenten. Danach wurde das gemeindeeigene Personal fachmännisch eingeschult, wodurch der LED-Tausch in den Füllzeiten der Gemeindearbeiter erfolgen konnte. Dies sparte Kosten und den Abstimmungsaufwand mit den ausführenden Firmen. Der gesamte Ablauf wurde vom Modellregionsmanager koordiniert und abgewickelt.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Der Leuchtentausch bewegt sich deutlich über € 10.000.- (ohne Inanspruchnahme von Förderungen). Damit werden ca. 25 kW Leistung bzw. bei den durchschnittlichen Einschaltdauern von 4 Std. an Werktagen jährlich mehr als 21.000 Kilowattstunden eingespart (bei angenommenen 42 Wochen). Die jährliche Kostenersparnis beträgt mehr als € 4000.- beim Strom und ca. € 1.500 bei der Wartung, da die Lebensdauer ein Vielfaches beträgt.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Die jährliche Einsparung beträgt 6 Tonnen CO2.

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Es wurden sämtliche Projektziele erreicht und es wurde an keinem Wettbewerb teilgenommen. Das Projekt wird im nächsten Schritt der Bevölkerung vorgestellt, damit die Vorbildwirkung breitenwirksam kommuniziert werden kann.

Nachhaltige Perspektiven

Besonders gut gelaufen ist die Kooperation unter allen Beteiligten. Andere Gemeinden können die Nachahmung des Tauschs mit eigenem Personal abschauen, da dies äußerst gut funktioniert hat und die Kosten wesentlich reduziert. Im nächsten Schritt wird versucht, dass diese Initiative auch bei anderen Gemeinden der KEM umgesetzt wird.

Motivationsfaktoren

Motivationsfaktoren waren der Beitrag zum Umweltschutz, die Vorbildwirkung der Gemeinde sowie der Kosteneinspareffekt.

Modellregions-Manager

DI Gugganig Peter

     +43-650-9862333
     kem.norische@kaernten-mitte.at

Ort
Klagenfurt

Die Marktgemeinde Brückl ist bereits langjährig im Klimaschutzbereich ein Vorreiter der Region. Induziert vom KEM Konzept und untermauert mit Wirtschaftlichkeitsrechnunen und angebotener Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung fasste die Gemeinde folgenden Beschluss: Mit einem Budget von ca. € 10000 wurde eine fast vollständigen Umrüstung sämtlicher Leuchten auf LED ermöglicht. Dies wurde großteils bereits erledigt und somit setzt die Gemeinde einen weiteren Meilenstein ihrer Klima- Erfolgsgeschichte. Damit weist die Gemeinde einen der höchsten LED-Anteile im kommunalen Bereich auf. Es sind in der KEM alle Gemeindeämter umgerüstet worden und zwar auf KEM Initiative, die auf das Konzept von Bernhard Reinitzhuber zurück führt. Die Umrüstungen in Brückl waren vom KEMM initiert, mit Wirtschaftlichkeitsrechnungen fundiert untermauert und technisch begleitet, sodass Retrofit möglich war. Damit wurden hohe Investitionen obsolet, welche im Schulbereich bzw der NMS bereits in Planung waren.

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