„Know-How Transfer auf kommunaler Ebene“

Der Wissensaustausch innerhalb der interkommunalen Gemeindestrukturen zu den Themen der erneuerbaren Energie, Energieeffizienz und Beschaffung greift auf das Fachwissen auf unterschiedlichen Ebenen (neben BürgermeisterInnen, AmtsleiterInnen auch Schulwarte, Bauhofmitarbeiter …) zurück und wird im gemeinsamen Gespräch gegenseitig ausgetauscht. Die Weitergabe von diesem Know-how auf Gemeindeebene unterstützt den regionalen Zusammenhalt der Gemeinden.

Projektinhalt und Ziel

„Energetischer Wechsel: weg von fossiler hin zu erneuerbarer Energie!“ Die Praxisseminare mit Schulwarten oder den BauhofmitarbeiterInnen der KEM- Partnergemeinden sollen neue Wege zur effizienten Nutzung aller Ressourcen aufzeigen.

Worum geht's: Im Gemeindeaußendienst kann einiges an Energie, aber auch Geld bei der Beschaffung durch bewährte Arbeitsabläufe eingespart werden.

  • ressourcenschonende Nutzung aller eingesetzten Mittel, mögliche gemeinsame Beschaffungsaktionen
  • Austausch der praktischen Erfahrungen der Mitarbeiter rund um Schule oder Bauhof
  • lösungsorientierte Abläufe zum effizienten Ablauf der Arbeiten finden (= Lernen miteinander und von anderen)
  • persönliches Kennenlernen der Mitarbeiter der Nachbargemeinden
Projektablauf

Die Praxisseminare mit den Schulwarten wurden bereits in der vorigen Weiterführungsphase gestartet und in regelmäßigen Abständen (ca. jährlich) an immer anderen Schulen wiederholt. Die Resonanz war immer durchgehend positiv, da speziell jüngere Mitarbeiter von den Erfahrungen der älteren kommunenübergreifend profitieren. Alle habe ein ähnliches Arbeitsumfeld und damit auch ähnliche Probleme zu meistern.

Mit der Ausweitung der Praxisseminare auf Bauhofmitarbeiter der KEM Gemeinden wurde eine neue Schiene des Erfahrungsaustausches eröffnet, die schon bei der ersten Zusammenkunft sehr gut funktioniert hat. Im Gespräch ergaben sich auch neue Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im kommunalen Bereich (Stichwort regionaler Geräteeinsatz), die bei nachfolgenden Gesprächen (möglichst immer in einem anderen Bauhof) weiter ausgebaut werden kann. Zudem werden die Gerätschaften vor Ort im Bauhof und deren Einsatzbereiche besprochen, so das sich auch daraus für die anderen Gemeinden neue Einsatzmöglichkeiten (z.B. Solebereitung für Winterdienst statt Splitstreuung) ergeben. Die Gespräche mit Schulwarten und Bauhofmitarbeitern werden in der Weiterführungsphase fortgesetzt.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

n.e.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

n.e.

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Die Projektziele betreffen in erster Linie die Verbesserung der internen Arbeitsleistungen der Schulwarte bzw. Bauhofmitarbeiter in der Gemeinde. Die Stärkung des Selbstbewusstseins der MitarbeiterInnen bzw. die Möglichkeit des ungezwungenen Erfahrungsaustausches ist eine willkommene Gelegenheit, seine Arbeit zu reflektieren und zu verbessern.

Die Bevölkerung profitiert von der noch professionelleren Abwicklung der anstehenden Arbeiten bzw. dem ressourcenschonenden Umgang mit den eingesetzten Arbeitsmitteln und Maschinen.

Nachhaltige Perspektiven

Die Beispielwirkung für die Bevölkerung zur Schonung der Ressourcen muss von den Gemeinden und deren Mitarbeitern ausgehen. Viele Ideen, Erfahrungen und Anregungen zur Umsetzung können so von einer Gemeinde an die andere weitergegeben werden.

Motivationsfaktoren

Motivation ist, das die Gemeindemitarbeiter im Außendienst ein für die Bevölkerung ein gut Aushängeschild der Gemeinde sind. Speziell die BauhofmitarbeiterInnen sind in der Gemeinde durch ihre vor Ort und geben durch ihr Verhalten und ihre Arbeit ein Vorbild.

Modellregions-Manager

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Ing. Oswald Johann

     43-3339-22408
     43-664-5200271
     johann-oswald@aon.at

Berufliche Laufbahn

Seit 1982 im Bereich Holztrockenanlagen und erneuerbare Energien (Biomassekesselanlagen) tätig
Seit 2002 Mitglied des Arbeitskreises Schöpfungsverantwortung der Pfarre Dechantskirchen + EMAS Umweltteam

Seit 2010 Projektleiter und Projektmanager bei einem der größten Biomassekessel-anlagenhersteller Österreichs im Bereich erneuerbare Energie aus Biomasse + Kraft-Wärme-Koppelung


Ort
Dechantskirchen
Öffnungszeiten
jeden 2. Freitag im Monat von 15 - 17 Uhr bzw. nach Vereinbarung

„Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoss legt, macht gar keine Fehler. (Alfred Krupp)“

"Unterschiedliche Erfahrungen bei annähernd gleicher Arbeit (Schulwarte, Bauhofmitarbeiter) werden beim zwanglosen Erfahrungsaustausch – sowohl Gutes als auch Schlechtes – von den Älteren an die Jüngeren weitergeben und umgekehrt. Das Gesprächsziel für jedes Praxisseminar ist das gegenseitige Kennenlernen und Lernen voneinander."

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