Wir bringen PV -Strom in unsere Region! – Sonnenkraftwerk Bisamberg

Die Marktgemeinde Bisamberg errichtet PV-Anlagen auf 10 kommunalen Gebäuden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich daran zu beteiligen und erhalten dafür über 10 Jahre garantiert einen Sonnen-Bonus von 2 % jährlich. Es wird erneuerbarer Strom für 130 Haushalt produziert.

Modellregion:
10vor Wien

Ansprechperson:

Karin Schneider
0660/20 700 22
Projektinhalt und Ziel

Die Marktgemeinde Bisamberg errichtet PV-Anlagen auf den Dächern der Volksschule, des Bauhofs,  des 1. FC Bisamberg (Fußballclub), des Gebäudes der Hauptstraße 31 (Kindergarten Schülertreff Gesundheitszentrum ), des Gebäudes Hauptstraße 36 – 38 (Alte Post), des Kindergartens Bisamberg, der FF Klein-Engersdorf, des Kindergartens Klein-Engersdorf, der FF Bisamberg und des Gemeindeamts Bisamberg mit einer Leistung von 375 kWp.

Die Bevölkerung bekommt die Gelegenheit sich an den Anlagen zu beteiligen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leis-ten. Dieses Angebot wurde von der Bevölkerung auch sehr gut angenommen, innerhalb von 3 Stunden waren alle Sonnen-Paneele reserviert.

Das Ziel war es als Vorbild für andere KEM-Gemeinden und e5-Gemeinden gleich in einem Schwung alle kommunalen Gebäude mit PV-Anlagen zu versorgen und hier beispielhaft einen großen Beitrag zu den Landeszielen zu erreichen. (Stand 2020 Bisam-berg: 92kWp-> Stand Ende 2021: voraussichtlich 467kWp).

Projektablauf

Die Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ (e.N.u.)-Initiative Sonnenkraftwerk wurde in einem Großgruppenworkshop der KEM10vorWien am 13.11.2019 das erste Mal präsentiert. Dann erfolgte im Sommer 2020 organisiert über KEM10vorWien eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema. Danach wurde die Initiative in einem persönlichen Termin in der e5 Gemeinde mit dem e5-Berater im September 2020 detail-liert besprochen. Dabei hat sich herauskristallisiert, dass die Gemeinde großes Interesse an der Initiative zeigte und daher erfolg-ten vom e5-Berater Berechnungen zu den Anlagen und in Folge diverse Abstimmungstermine zur Besprechung der weiteren Vorgehensweise zu den Themen: Finanzierung – Installierung -Kommunikation. Nach dem grünen Licht dazu von den Gemeinde Vertreterinnen konnte das Projekt vorbereitet werden. Auf Basis der Erhebung der Stromverbräuche der kommunalen Gebäude wurde entschieden für welche Gebäude die PV-Anlage besonders Sinn macht und es wurden die oben angeführten Objekte mit einer Gesamtleistung von etwa 375 kWp gewählt. Für diese wurden dann die KEM-Investförderungen eingereicht.

Über das von der e.N.u angebotene Kommunikationspaket wurden Pressetexte und eine Website erstellt, bei der die BürgerInnen dann die Sonnenpakete reservieren konnten. Die Umsetzung ist derzeit im Gange, Ziel ist es, dass diese bis Juni 2021 abge-schlossen ist.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Kosten liegen etwas bei € 368.000, -- 
Geldmitteln: KEM-Investförderungen rund € 132.000, --; der Rest wird über Bürgerbeteiligung finanziert
Die Amortisation wird in etwa 10 Jahren erreicht sein.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

122 Tonnen CO2 jährlich

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Bisher ist es ein Erfolg auf der ganzen Linie. Die Bevölkerung wurde über Gemeindezeitungen, regionale Medien und Websites über dieses Thema informiert. Die Reservierung der 375kWp war nach 3 Stunden abgeschlossen. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, e.N.u Vertreter und KEM10 war ausgezeichnet.

Bisher hat es noch keine Probleme oder Rückschläge gegeben, die Umsetzung ist aber noch im Gange.

Nachhaltige Perspektiven

Dieses Projekt ist Teil der Maßnahme „Wir bringen PV-Strom in die Region!“ und hatte eine sehr gute Vorzeigewirkung, sodass auch andere Gemeinden Interesse an Bürgerbeteiligung zeigten und derzeit weitere 4 Projekte in Planung sind. Die Zusammen-arbeit mit den VertreterInnen der e.N.u. Regina Engelbrecht und Leopold Schwarz funktioniert ausgezeichnet und diese geballte Kraft ist es, die dieses Projekt so erfolgreich macht. Der Vorteil die e.N.u Initiative zu nutzen liegt für die Gemeinden der KEM10vorWien auch darin, dass bereits viele andere Projekterfahrungen in die Umsetzung einfließen und man von den „Lern-schritten“ der anderen Gemeinden profitieren kann.

Motivationsfaktoren

Wichtigster Kooperationspartner bei diesem Projekt ist die e.N.u (Link)

Modellregions-Manager

Schneider Karin

     43-2534-2790/23
     43-660-2070022
     karin.schneider@10vorwien.at

Ort
Korneuburg

"In diesem Projekt spürt man sehr deutlich wie gut die Kooperation zwischen e.N.u und KEM10vorWien ist und wie mit vereinten Kräften die Gemeinden zu diesem Thema rund um gut versorgt werden. Nach der Pilotgemeinde Bisamberg konnten bereits 4 weitere Gemeinden für die Initiierung eines Bürgerbeteiligungsmodells begeistert werden. Themenspezifisch konnten bis 26.2.2021 rund 1.800 kWp an KEM-Investförderungen eingereicht werden, was einer voraussichtlichen Fördersumme von etwa € 600.000, -- entspricht."

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