Solardachkataster Mostlandl Hausruck

B971341 BP PIC ZB2 © KEM Mostlandl Hausruck

Solar-Potentiale aufzuzeigen ist in der Region derzeit nur punktuell und mithilfe einer Beratung durch Expert*innen möglich. Mit dem Online-Tool Solardachkataster sollen Bürger*innen der KEM Mostlandl Hausruck innerhalb weniger Minuten herausfinden, ob das eigene Dach für die Installation einer Anlage (PV und Solarthermie) geeignet ist. Zudem kann auf die Teilnahme an oder die Gründung von Erneuerbare Energiegemeinschaften (EEG) hingewiesen werden. Ziel des Projektes ist, dass ein Solardachkataster für die Region Mostlandl Hausruck als Online-Tool öffentlich zur Verfügung steht.

Modellregion:
Mostlandl Hausruck

Ansprechperson:

Mag. Petra Humer
0676 4034077
Projektinhalt und Ziel

Ziel ist, dass ein Solardachkataster für die KEM Mostlandl Hausruck umgesetzt ist und das Solarpotential für sämtliche Dächer der Region berechnet wurde. Abgebildet wird dieses Ziel durch die Beauftragung der Firma Geoplex GmbH für die Programmierung und Umsetzung des Solardachkatasters als Online-Tool. Zu den klaren Zielen zählt auch, dass das Solardachkataster in der Region bekannt ist und genutzt wird. Die Solarpotentiale sind für die Menschen in der KEM Mostlandl Hausruck abrufbar, sichtbar und nutzbar. Potentiale für Photovoltaik und Solarthermie werden im Solardachkataster getrennt dargestellt. Das Solardachkataster wird so ein wichtiges Werkzeug, um die Energiewende zu unterstützen. Die KEM ist Ansprechpartnerin für Fragen zur Nutzung des Online-Tools Solardachkataster. Auf dem Basis-Tool Solardachkataster entstehen Folgeprojekte im Bereich Erneuerbare Energiegemeinschaften. Eine Überprüfung der Ziele kann erst nach Abschluss des Projektes bzw. während der Phase des Launches des Online-Tools möglich. Derzeit befindet sich das Projekt in der Startphase.

Projektablauf

Projektstart war im April 2021, die Vorlaufzeit für das Projekt lief ab Jänner 2021, nach einem Austausch mit einer Gruppe engagierter Personen aus der KEM-Gemeinde Bad Schallerbach (Zoom-Meeting am 20.01.2021), die sich im Bereich EEG engagieren möchten. Die Gruppe, die sich mit einer Vision 2030 für Bad Schallerbach beschäftigte, hatte zunächst die Idee, ein Solardachkataster für ihre Gemeinde umzusetzen. Damit jedoch die gesamte Region einen Nutzen daraus ziehen kann, wurde beschlossen, das Projekt Solardachkataster als LEADER-Projekt einzureichen und die gesamte KEM-Region, die flächendeckend mit der LEADER-Region Mostlandl Hausruck ist, miteinzubeziehen. Ein LEADER-Projektantrag wurde durch die MRM verfasst und am 08.03.2021 dem LEADER-Projektausschussgremium (PAG) präsentiert. Nach positiver Beurteilung konnte der Projektantrag eingereicht werden. Der Förderantrag wurde entgegengenommen, Kostenanerkennungs-Stichtag war der 13.04.2021. Nach einem Vergleich von Anbieter*innen entschied sich der Energieverein Mostlandl Hausruck als Projektträger für die Firma Geoplex GmbH. Die Beauftragung zur Umsetzung durch die Firma Geoplex erfolge am 25.05.2021.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Erwartete Projektkosten ca. € 25 000 (Programmierung Solardachkataster als LEADER-Projekt eingereicht)

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Nicht nachweisbar

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Erwartet wird, dass das Projekt zahlreiche positive Effekte nach sich zieht, wie etwa das Vorantreiben von Projekten im Bereich PV und Solarthermie, die Entstehung von EEG und die Nutzung von Solarpotentialen.

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© Mostlandl Hausruck

Modellregions-Manager

Petra Humer
Mag. Humer Petra

     43-676-4034077
     humer@mostlandl-hausruck.at

Berufliche Laufbahn

Petra Humer ist Klima- und Energiemodellregionsmanagerin in der Region Mostlandl Hausruck und studierte nach dem Besuch der HTL Soziologie mit einem Fokus auf Entwicklung, Global Studies sowie Medien und Kultur. Neben Stationen im Journalismus und Marketing war sie im Bereich Koordination, Projektmanagement und Förderwesen tätig. Sie freut sich nun in der Region, in der sie selbst verwurzelt ist, im Bereich Klimawende und Nachhaltigkeit gemeinsam mit den Menschen etwas bewirken zu können. Bewusstseinsbildung und Partizipation sind für Petra Humer wesentlich, um Bewegung entstehen zu lassen. Damit eine klimafreundliche Einstellung auch zu praktischem, klimafreundlichem Handeln führt. In ihrer Tätigkeit möchte die Modellregionsmanagerin Ideen, Wissen und Expertise sichtbar machen, zusammenbringen und Motivation schaffen.


Ort
Grieskirchen
Öffnungszeiten
Montags von 8-12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung.

"Die Energiewende erfordert einen massiven Anstieg der erneuerbaren Energien und muss maßgeblich von den Menschen in der Region mitgetragen werden. Die Solarenergie erfährt eine hohe Akzeptanz. Mit dem Solardachkataster können Potentiale schnell und einfach abgerufen und damit Vorhaben planvoll vorangetrieben werden. Ein beachtlicher Anteil des privaten Strombedarfs könnte dezentral durch Sonnenenergie gedeckt werden. Die Möglichkeiten, die durch das EAG entstehen werden, sind zudem einfacher umzusetzen, wenn Bürger*innen mithilfe eines Solardachkatasters das Solarpotential ihrer Dächer erfassen können."

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