Zukunftsgail der Klima Rapsong

Das Thema „Klima“ erweist sich nach wie vor als eines der größten gesellschaftlichen Herausforderun-gen. Ein verstärktes Bewusstsein in den Bereichen Umweltschutz, Energieverbrauch und Konsum ha-ben hohe Priorität. Wie kann man jedoch Jugendliche wirklich erreichen mit diesen Themen ohne sie zu überfordern?

Es geht nicht nur darum die Jugendlichen aufzuklären und vor vollendete Tatsachen zu stellen, sondern sie in die Akteuren Rolle zu holen: Ich kann etwas tun und ich habe eine Stimme die etwas bewegen kann. Gemeinsam mit einem erfahrenen Hip Hop Künstler und einem Videograph und Sound-Looping Profi ergab sich das richtige Team diesen Austausch zwischen Jugendlichen, ihren Gedanken zu Umwelt, Klima und Energie kreativ zu begleiten und in ein "Kunstwerk" zu packen und so greifbar zu machen.

Projektinhalt und Ziel

Erfolgsfaktoren:

  • Zahl der Workshops
  • You Tube Likes
  • Anzahl erreichte Personen (News Portale/Weitblick.tv)
Projektablauf

Aktionismus und Bewusstseinsbildung zu den Themen Klima, erneuerbare Energie und Ressourcen schonend wirtschaften haben in der Region Hermagor lange Tradition und ist in der KEM Karnischen Energie sehr präsent. Dadurch haben sich gute Netzwerke zu Pädagogen und Experten und den Schulen gebildet. Einige Beispiele. Der Lerngarten der erneuerbaren Energie, bietet seit 10 Jahren Energieerleb-nisführungen für Schulen an. 2016 wurde ein Klimaschulen-Projekt umgesetzt, 2017-2019 folgten Schulprojekte mit dem Klimabündnis zum Thema Mobilität, 2018-2019 Straßenmalaktionen mit allen regionalen Bildungseinrichtungen und Teilnahme an der Ortstafelaktion „Mein Ort für die Zukunft“ mit Friday for Future Austria. 2017-2018 Projekt „Ich bin kostbar“-Kochbuch gemeinsam mit der HLW Her-magor. Der Ruf nach professionellem, komprimiertem und aktuellem Lernmaterial für den Unterricht oder Workshops bezüglich Umwelt, Klima und Energiewende wurde lauter. 2019 wurde Keck Der Lern-koffer konzipiert und allen NMS des Bezirkes vorgestellt.

Die Jugend soll so früh wie möglich mit dem Thema in Berührung kommen um den nachhaltigen Um-gang mit und auf dem Planeten tief zu verankern und Kompetenzen zu schaffen. Ein verstärktes Be-wusstsein in den Bereichen Umweltschutz, Energieverbrauch und Konsum haben hohe Priorität und sind nach wie vor die größten gesellschaftlichen Herausforderungen. Wie kann man jedoch Jugendliche mit diesen Themen wirklich erreichen, ohne sie zu überfordern? Unter dem Motto „Bildung für ist nachhal-tig“ wollten wir nun auch die Emotionen und Wünsche zum Thema Klima und Umwelt einfangen und hörbar machen.

Daraufhin wurde ein Konzept erarbeitet, Workshops geplant, Musiker angefragt usw. alles gemeinsam mit den Jugendlichen (zwischen 10 und 15 Jahre). Eine halbes Jahr wurde geplant und im Sommer, von Juli-September 2020 finalisiert.

Meilensteine:

In 5 vorangehenden Workshops wurden die Grundsteine zur Umsetzung gelegt. In den ersten drei Workshops ging es darum (1) die Themenbereiche: Klima- und Umweltschutz, eigener Konsum und die Selbstwahrnehmung der Jugendlichen zu beleuchten. In (2) Ging es darum, den Jugendlichen gewisse "skills" aus der Rap-Kultur beizubringen: selbst reimen, Sprechgesang, Beatboxen, Bewegung und Aus-druck. In (3) wurden Diskussionen geführt und Gedankensplitter und erste Reimversuche zusammenge-führt. In den letzten beiden Workshops (4/5) wurden in einem mobilen Tonstudio im Keller des Jugend-zentrums die Rap Passagen professionell aufgenommen. Dann ging es an den Videodreh. Die Jugendli-chen hatten sich vorab Orte im Ort ausgesucht an denen sie ihre Strophe inszenieren wollten.

Live Video Präsentation mit Bürgermeister - leider Corona bedingt nur im kleinen Rahmen möglich

Online Präsentation ( You Tube/ weitblick.tv/Facebook/News Portale! Homepage) 

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Kosten: 2000.- (Aufwandsentschädigung Künstler)

400.- Medien 

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Ziel war es Jugendliche in die Akteuren Rolle zu holen. Es geht eben nicht nur darum die Jugendlichen aufzuklären und vor vollendete Tatsachen zu stellen, sondern sie motiviert und aktiv mitwirken lässt: Ich kann etwas tun und ich habe eine Stimme, die etwas bewegen kann. Darüber hinaus soll auch ge-zeigt werden, dass auch im ländlichen Raum etwas, sonst mit dem urbanen Raum assoziiertem - mo-dernes, junges, frisches - eben "zukunftsgailes" entstehen kann. Ganz im Sinne dieses Momentums planen wir eine Pressekonferenz zum Thema Klimawandel und Umwelt von und für Jugendliche dieser Welt in Kötschach-Mauthen um die Ideenreihe „Zukunftsgail“ mit Aktionen, Veranstaltungen und kreati-ver Arbeit fort- und weiterzuführen! Leider konnten durch die Corona Bestimmungen keine Präsenzver-anstaltungen stattfinden, das Projekt wurde online und im Radio beworben und hat so viele Personen erreicht.

Das Projekt wurde bei der e5 Krone eingereicht und konnte den hervorragenden vierten Platz erreichen.

Gelungen ist es, den Jugendlichen eine Stimme, Ausdruck und eine Plattform im Bezug auf Umwelt und Klima zu geben, um ihre Energie und Gedanken in den Diskurs einfließen zu lassen und etwaiger Belas-tung, Überforderung oder Ignoranz entgegenzuwirken. Hierzu gibt es generell (außer Sport) wenig An-gebote in Kötschach-Mauthen und es fehlt an Veranstaltungen, Aktionen welche Jugendlichen trotz pubertären Gleichmut und Antriebslosigkeit aufzeigt, dass kreative Betätigung - cool sein kann und sie sogar selbst dadurch etwas gesellschaftlich einbringen können. Hier ist natürlich der Sprechgesang (Rap) eine ideale Ausdrucksform. Dies wirkt sich positiv auf ihr Selbstbewusstsein und folglich auf ihre Identitätsfindung in der Gesellschaft und unter Gleichaltrigen aus. Selbstbewusste Jugendliche sind wie-derum offener für Bewusstseinsbildung im Bereich Umwelt und Klima und so kann das zukünftige Han-deln als Klimaschützer/innen ermöglicht werden.

Darüber hinaus soll auch gezeigt werden, dass auch im ländlichen Raum etwas, sonst mit dem urbanen Raum assoziiertem - modernes, junges, frisches - eben "zukunftsgailes" entstehen kann.

Nachhaltige Perspektiven

Gemeinsam mit den Kindern des JUZ Kötschach-Mauthen, dem Verein energie:autark und externen Experten wurde das Projekt „Zukunftsgail" umgesetzt. Ziel ist es, den Jugendlichen eine Stimme, Aus-druck und eine Plattform im Bezug auf Umwelt und Klima zu geben, um ihre Energie und Gedanken in den Diskurs einfließen zu lassen und etwaiger Belastung, Überforderung oder Ignoranz entgegenzuwir-ken. Hierzu gibt es generell ( außer Sport) wenig Angebote in Kötschach-Mauthen und es fehlt an Ver-anstaltungen, Aktionen welche Jugendlichen trotz pubertären Gleichmut und Antriebslosigkeit aufzeigt, dass kreative Betätigung - cool sein kann und sie sogar selbst dadurch etwas gesellschaftlich einbringen können. Hier ist natürlich der Sprechgesang (Rap) eine ideale Ausdrucksform. Dies wirkt sich positiv auf ihr Selbstbewusstsein und folglich auf ihre Identitätsfindung in der Gesellschaft und unter Gleichaltrigen aus. Selbstbewusste Jugendliche sind wiederum offener für Bewusstseinsbildung im Bereich Umwelt und Klima und so kann das zukünftige Handeln als Klimaschützer/innen ermöglicht werden.

Gute Medienplanung ist wichtig und online Bewerbung Die Reichweite ist eine der wichtigsten Kennzah-lenonline. Die Reichweite, auch Reach genannt, gibt die Anzahl der Personen wieder, die mit einer Maß-nahme bzw. innerhalb einer definierten Zielgruppe erreicht werden können, und ist somit für die Media-planung sehr relevant. Somit kommt die Botschaft bei vielen Menschen an und wird verbreitet.

Motivationsfaktoren

Der sozial-gesellschaftliche Aspekt stehen im Zentrum, soziales Engagement der Beteiligten und die Motivation in Corona Zeiten Jugendlichen zu erreichen und für den Klimaschutz zu begeistern.

Modellregions-Manager

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Risslegger Alexandra

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     alexandra.risslegger@region-hermagor.at

Berufliche Laufbahn
  • Assistenz & Projektmanagement an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems
  • Assistenz am Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit der Wirtschaftsuniversität Wien
  • Masterabschluss Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der  IMC FH Krems

Fotocredit:
©Klima- und Energiefonds/Barbara Krobath


Ort
Hermagor
Öffnungszeiten
MO–FR 8:30–16:30 nach telefonischer Vereinbarung

„Die Jugendlichen müssen heute eine Stimme bekommen und sagen können was ihnen am Herzen liegt! Wir sollten ganz genau zuhören!“

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