Veranstaltungen Tage der aktiven Mobilität

Um möglichst viele StakeholderInnen in der Region einzubinden und anzusprechen wurde von der KEM Neusiedler See – Seewin-kel, der Mobilitätszentrale Burgenland und dem Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel ein Radinformationstag im Bereich des Nationalparks veranstaltet. Es wurde eine Strecke von ca. 30 km festgelegt und ausgewählte Infopoints fixiert, an denen die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, von den Rangern Wissenswertes über den Nationalpark zu erfahren und mit den Mobili-tätsexpertInnen der Mobilitätszentrale und dem KEM Modellregionsmanager über Mobilität und Klimaschutzmaßnahmen zu diskutieren.

Projektinhalt und Ziel

Es sollte mit dieser Veranstaltung eine verstärkte Zusammenarbeit der drei Akteure KEM, Mobilitätszentrale Burgenland und Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel forciert und ein möglichst breiter InteressentInnenkreis angesprochen und mit akteurs-relevanten Informationen versorgt werden. Als Format sollte eine Vernetzungsmöglichkeit auf persönlicher, aktiver und privater Ebene gewählt werden, um eine „informelle“ Netzwerkerweiterung zu ermöglichen.

Erfolgsfaktoren sind sicher Teilnehmerzahlen, aber auch das bekundete Interesse an Weiterführung/Fortsetzung möglichst vieler Beteiligter (VeranstalterInnen, TeilnehmerInnen, sonstige)

Projektablauf

Durch den laufenden Austausch der angeführten Institutionen KEM, Mobilitätszentrale Burgenland und Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel auf Grund ähnlicher Interessenslage wurde im Rahmen eines Gespräches zur Ideenfindung eine gemeinsame Veranstaltung angedacht. Aus einem Mix von Ideen ob gemeinsame Infoveranstaltung im Nationalparkzentrum betreffend Mobilität bis Veranstaltung eines Tages zur Forcierung der Mobilitätswende mit Ausstellerbeteiligung wurde als ideale Kombination die Veranstaltung eines gemeinsamen Radinformationstages durch den Nationalpark im Bereich der KEM mit der Möglichkeit des Informationsaustausches samt Diskussionsmöglichkeit mit den TeilnehmerInnen an gewissen bestehenden NP-Infopointeinrichtungen festgelegt. Mit dieser Variante könne man den TeilnehmerInnen, die politischen Entscheidungsträger und auch andere Stakeholder der Region verbinden und auf persönlicher Ebene ohne Zeitdruck über die Themen Natur-/Umwelt-/Klimaschutz, Mobilität informieren und so die Bewusstseinsbildung als auch den Bekanntheitsgrad der angeführten Institutionen stärken.

In weiterer Folge wurde ein gemeinsamer Besprechungstermin zwischen den 3 VeranstalterInnen zur Festlegung von Strecke, Termin, organisatorischem Ablauf und damit verbundener Aufgabenverteilung vereinbart.

Im Rahmen dieser Besprechung wurde die Strecke mit ca. 40 km mit einfacher Befahrbarkeit durch den Nationalpark mit Berücksichtigung von 3 Infopoints zur Kommunikationsmöglichkeit, Ort und Zeit der Mittagsrast und organisatorischen Details samt Aufgabenzuordnung festgelegt.

In Gesprächen mit weiteren Akteuren (BürgermeisterInnen der betroffenen Gemeinden, politischen VertreterInnen der Landes-regierung, Touristischen Einrichtungen für Verpflegung, etc.) wurden kontinuierlich alle Detailfragen geklärt und sämtliche organisatorisch erforderlichen Aufgaben abgearbeitet.

Vom Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel wurde ein Ranger mit Fahrzeugen zum Transport von Infomaterial als auch der Möglichkeit, erschöpfte TeilnehmerInnen zum Ausgangspunkt zurückbringen zu können beigestellt. Vom KEM MRM wurde in den KEM Gemeinden die Veröffentlichung der Veranstaltung in Form von Aushängen und HP-Aufnahme organisiert. Weiter wurden ca. 150 Ankündigungsplakate an den Hotspots in der KEM Region ausgehängt. Die jeweils zuständigen Landesräte wurden von den OrganisatorInnen persönlich informiert und eingeladen. Die politischen Entscheidungsträger der betroffenen KEM Gemein-den wurden ebenfalls persönlich vom KEM MRM und dem NP-Direktor eingeladen.

Am Treffpunkt des ersten gemeinsamen Radtages im September 2021 wurde den TeilnehmerInnen ein regionales Buffet mit Getränken angeboten und zur Mittagsrast am Badesee Apetlon wim Imbißstüberl ein regionales Mittagessen/Steppenrindgulasch mit Getränken für die TeilnehmerInnen organisiert.

Die Veranstaltung wurde von Frau LRin. Mag. (FH) Winkler und der Bürgermeisterin Wohlfart in Podersdorf eröffnet.

Das Feedback nach dieser Veranstaltung war durchwegs positiv und wurde eine Wiederholung von den spärlichen ca. 15 TeilnehmerInnen gewünscht.

Auf Grund dieses Feedbacks wurde von den 3 VeranstalterInnen am 21. Mai 2022 wieder ein Radtag, diesmal mit anderer Stre-ckenführung, jedoch ähnlichem Ablauf und gleicher Organisation (Infopoints) veranstaltet. Diesmal wurde Tadten als Ausgangs-punkt gewählt und war auch die Gemeinde an der Organisation beteiligt.  Die Eröffnung wurde wieder von Frau LRin. Mag. (FH) Winkler und dem Bürgermeister von Tadten vorgenommen und es  konnten zu dieser Veranstaltung mehr als 50 TeilnehmerIn-nen begrüßt werden.

Von diesen und auch den TeilnehmerInnen der regionalen politischen Vertreter als auch der LReg. wurde eine Weiterführung dieser Veranstaltung mit regelmäßiger Wiederholung befürwortet und volle Unterstützung zugesagt.

Die organisatorischen Arbeiten für den nächsten Radtag am 10. September 2022, diesmal mit Ausgangspunkt Frauenkirchen sind bereits in vollem Gange.

Von den VeranstalterInnen ist geplant, in Zukunft jährlich 2 regionale Radinformationstage dieser Art in der KEM zu veranstalten und so Inhalte zur Bewusstseinsbildung im Rahmen aktiver Mobilität auf persönlicher Ebene an die TeilnehmerInnen weiterzugeben. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Intensivierung des Netzwerkes mit den Akteuren der Region als auch zur Steigerung des Bekanntheitsgrades der KEM. Durch die Teilnahme von Presse und hochrangigen politischen Entscheidungsträgern ist auch ein hohes mediales Echo gegeben und wird der InteressentInnenkreis mit jeder Veranstaltung größer.

Die Vorlaufzeit dieser Veranstaltungen beträgt jeweils ca. 2-3 Monate

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Der Projektkostenanteil der KEM ist im Leistungsverzeichnis budgetiert und beläuft sich durch den Stundeneinsatz des KEM MRM, Sachkosten für TeilnehmerInnenverpflegung und Publizitätsmaßnahmen sowie in-kind-Leistungen der Gemeinden auf ca. € 3.000,- je Veranstaltung. Finanzielle Vorteile sind vor Allem durch direkte und indirekte mediale Effekte - Berichterstattung in den lokalen/regionalen Medien - zu sehen, da hier Kosten für Publizitätsmaßnahmen sozusagen gratis erbracht werden. Finanzielle Vorteile im Rahmen der Bewusstseinsbildung und Informationsübermittlung können schwer beurteilt werden, gleiches gilt für die direkten und indirekten Vernetzungserfolge zur Steigerung der Bekanntheit der KEM in der Region und zur daraus folgen-den potentiellen Projektinitiierung.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Eine Bewertung der THG-Einsparung in Tonnen kann nicht seriös verifiziert werden, da die aus den Infogesprächen angeregten Folgeeffekte als auch die dadurch entstehende breitere Bewusstseinsbildung nicht auf zusätzlich eingesparte/ersetzte fossile Treibstoffe im Bereich Mobilität, zusätzlichen Einsatz von Erneuerbaren, folgende Energieeffizienzmaßnahmen oder verstärkte Verhaltensänderung direkt nachgewiesen werden kann.

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Das primäre Projektziel, die KEM samt ihren Themen sowohl bei regionalen Stakeholdern als auch der Bevölkerung vermehrt zu etablieren und den Bekanntheitsgrad zu steigern, ist gelungen. Eine Intensivierung des Netzwerkes zur regionalen Unterstützung ist ebenfalls erfolgt. Das Feedback der Bevölkerung als auch der politischen Vertreter (lokal und regional) kam positiv zum Aus-druck. Die Veröffentlichung erfolgte auf den Gemeindehomepages, in Form von Beilagen in den Gemeindezeitun-gen/Bürgermeisterbriefen, Aushang von Plakaten an den Hotspots der Region, Beiträgen in Regionalmedien und Medien der Landesregierung. Auf Grund des allgemeinen Wunsches diese Veranstaltung in der Region zu etablieren, sind zukünftig von den VeranstalterInnen zwei jährliche Radtage dieser Art geplant.

Nachhaltige Perspektiven

Die Zusammenarbeit zwischen den Veranstaltern war hervorragend und konnten dadurch sämtliche Synergieeffekte genutzt werden. Diese waren sowohl im Bereich der jeweiligen Netzwerke als auch seitens des Ressourceneinsatzes von Vorteil. So konnte auch das Informationsangebot wesentlich weiter gestaltet und Zusammenhänge besser vermittelt werden. Derartige Veranstaltungen bieten auch weiteren lokalen Akteuren die Möglichkeit, an den beteiligten Netzwerken zu profitieren und ihres zu erweitern. Dies gilt auch für die politischen Akteure, hier eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit zur Bevölkerung mit positiv behafteten Themen zu nutzen. Für die TeilnehmerInnen ist der Zugriff auf ExpertInnen im privaten Rahmen gegeben und besteht die Möglichkeit, hier auf „informellen“ Weg auch Insiderinfos zu bekommen.

Im angeführten Fall ist dieses Projekt von allen Akteuren positiv aufgenommen worden und wurde von allen eine Fortsetzung gewünscht. Somit sind auch regelmäßige Folgeaktivitäten gesichert.

Allgemein kann seitens des KEM MRM auf Grund des Erfolges eine Empfehlung für gemeinsame Vernetzungsveranstaltungen in freizeitlichem Rahmen abgegeben werden. Hier ist definitiv ein Multiplikationsfaktor gegeben und erhöht den Nutzen für alle Akteure.

Modellregions-Manager

Robert Schitzhofer
DI Schitzhofer Robert

     +43-664-1114136
     robert@schitzhofer.at

Berufliche Laufbahn

Studium Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien, Masterlehrgang „Energie Autarkie Engineering und Management“ an der Donauuniversität Krems mit den Schwerpunkten „Certified Energie Autarkie Coach“, „Energie&CO2 Manager“ und „Manager für nachhaltige Mobilität im Verkehrswesen“, Ingenieurbüro und Unternehmensberatung in Eisenstadt. Diverse Photovoltaik Projekte im In- und Ausland, Externer Auditor gem. §17 EEffG zur Durchführung von Energieaudits gem. §9 EEffG für die Bereiche Gebäude und Transport.


Ort
Frauenkirchen
Öffnungszeiten
Mo, Di, Mi 14-16.00 Uhr sowie nach telefonischer Terminvereinbarung nach Bedarf im Rathaus Frauenkirchen oder in den Gemeindeämtern der KEM Gemeinden

"Diese gemeinsamen Veranstaltungen sollen gemeinsame Zielsetzungen unterstützen und dadurch auch die Anzahl der InteressentIn-nen erhöhen. Weiter wurde an fixierten Infopoints den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geboten, mit den Rangern des National-parks, den ExpertInnen der Mobilitätszentrale und dem KEM MRM über Klima-, Energie- und Mobilitätsthemen zu diskutieren und Infos zu erhalten. Die Veranstaltungen wurden in den Gemeindeämtern, HP der Gemeinden, Lokal-/Regionalmedien und mit Aushang von ca. 150 Plakaten in den diversen Hotspots der Gemeinden angekündigt."

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