Bestellaktion Enomics Wallbox

Das Angebot an Ladestationen für Elektroautos in einer Destination wird immer mehr zu einem relevanten Buchungskriterium. Um unseren Gästen, den MitarbeiterInnen und der Bevölkerung qualitativ hochwertige Möglichkeiten zum Laden von E-Autos anbieten zu können, hat die KEM Alpbachtal gemeinsam mit Alpbachtal Tourismus und der Firma Enomics E-Charging Technology GmbH maßgeschneiderte Angebote von Wallboxen für verschiedene Anwendungsbereiche, von der einfachen Wallbox bis zur öffentlichen Ladestation, entwickelt. Die Ladeboxen bestechen durch ihr schlichtes Design, bestehen aus einem sehr hochwertigen Aluminiumgehäuse und ermöglichen 3-phasiges Laden mit bis zu 22 kW. Zudem werden sie zur Gänze in Österreich, in der geschützten Werkstätte St. Pölten, gefertigt.

Modellregion:
Alpbachtal

Ansprechperson:

Rainer Unger
+43 681 20592277
Projektinhalt und Ziel

Wir wollten ein funktionales, optisch ansprechendes, im Alpbachtal Design gebrandetes Ladesystem für die E-Fahrzeuge der Gäste, der Mitarbeiter und der Bevölkerung flächendeckend anbieten können. Die Betriebe und Gemeinden sollten vom günstigen Einkaufspreis durch die hohe Stückzahl, der Hochwertigkeit des Produkts und der Rundum-Betreuung durch KEM, TVB mit Partner Enomics GmbH profitieren. Die Tourismusregion wiederum profitiert von der flächendeckend verfügbaren Ladeinfrastruktur als Marketingasset.

Uns war wichtig, für jeden Use Case ein geeignetes System anbieten zu können. Von der einfachen Plug & Charge Wallbox über Offline-Abrechnungssysteme für Gäste und Mitarbeiter bis zur öffentlichen Ladestation, gibt es für jeden Bedarf ein individuelles Angebot zu absoluten Sonderkonditionen.

Die Ladeboxen bestechen durch ihr schlichtes Design, bestehen aus einem sehr hochwertigen Aluminiumgehäuse und ermöglichen 3-phasiges Laden mit bis zu 22 kW. Sie werden darüber hinaus zur Gänze in Österreich, in der geschützten Werkstätte St. Pölten, gefertigt.

Das Projekt ist (Stand Juni 2022) gerade angelaufen, eine Erfolgsmessung ist daher noch nicht möglich. Ziel ist zumindest 5 „Testimonial Betriebe“ zu gewinnen und darauf aufbauend das Produkt intensiv zu bewerben und in der Region zu etablieren.

Projektablauf

In einem ersten Schritt wurde eine Bedarfserhebung bei allen Betrieben durchgeführt (Sommer 2021). Dabei wurde ein Bedarf für 61 Wallboxes, 90 E-Bike Ladepunkte und rund 30 Fahrradabstellanlagen (Anlehnbügel wurden ebenfalls von uns entworfen und angeboten) bei den Betrieben erhoben. Darauf aufbauend wurde mit der Firma Enomics (http://www.enomics.at/box/) ein Konzept & Angebot für „Ladeboxen“ ausgearbeitet, welche regional gebrandet an die Betriebe günstig im Rahmen eines Gesamtpaketes ausgegeben werden. Die Wallboxen können mit und ohne Abrechnungssystem betrieben werden. Wichtiges Kriterium für uns, warum wir die Firma Enomics als Partner wählten, war die Produktionsart in Österreich und die Hochwertigkeit des Produktes, dessen Gehäuse aus massivem Aluminium besteht. Der Umstand der ökosozialen Herstellung in einer geschützten Werkstätte war ebenfalls sehr überzeugend. Ein weiteres Kriterium war, dass die Stationen offline funktionieren und die Betriebe die Ladevorgänge selbst verrechnen können und keine laufenden Kosten für Abrechnung, Servicegebühren etc. mehr anfallen.

Gemeinsam mit den Experten von Enomics wurden die Funktionalitäten der Angebote festgelegt:

1. „Wallbox Basic“: einfache Plug & Charge Wallbox, nicht versperrbar, Ladevorgänge sind nicht abrechenbar.

2. „Wallbox Advanced“: versperrbar mittels RFID-Chip (z.B. als Klebetag auf Zimmerkarte), Ladevorgänge sind nicht abrechenbar.

3. „Wallbox Prepaid Credits“: Ladevorgänge abrechenbar. Abgerechnet wird die Anzahl der Ladevorgänge und nicht die bezogene Strommenge. Die mögliche Anzahl wird auf den Chip bzw. die Ladekarte vorgebucht.

4. „Wallbox Prepaid Energy“: Abgerechnet wird die bezogene Strommenge, welche auf den RFID-Chip vorab geladen wird. Der Stationsbetreiber bestimmt den Tarif pro kWh über den Abgabepreis des Chips bzw. der Ladekarte selbst. Geeignet z.B. für Bergbahnen, Hotels oder auch als öffentliche Ladestation.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Die Betriebe innerhalb der KEM bzw. der Tourismusregion Alpbachtal profitieren vor durch den hohen Rabatt, aber auch, weil die KEM die Förderabwicklung übernehmen kann. Die Elektriker werden von unserem Partner spezifisch auf den Einbau der Wallboxen geschult. Kosten entstanden für die KEM bislang nur in Form von Personalkosten, der TVB übernimmt die Kosten der Elektrikerschulung. Die KEM tritt als Vermittler zwischen den Kunden und der Fa. Enomics auf.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

k.A.

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Das Projekt wird erst nach erfolgreichem Abschluss intensiv beworben. Die Aussendung für das Angebot erfolgte per Newsletter an alle Betriebe und Gemeinden der Region. Darüber hinaus gibt es ein Produktvorstellung, bei der sich die Interessenten die Funktionsweisen der Ladestationen testen können.

Nachhaltige Perspektiven

Unserer Meinung nach sollte das Laden von E-Autos genau so einfach wie Tanken sein. Ohne monatliche Fixkosten, Tarifdschungel und einem Dutzend verschiedener Ladekarten, welche die Ladekosten unübersichtlich und intransparent machen. Dieser Ansatz war der Grundgedanke für das Projekt und dass wir mit optisch ansprechenden Lademöglichkeit einen Wiedererkennungswert für die Gäste schaffen wollten. Hotelbetriebe können z.B. für ihre Mitarbeiter und Gäste und Stammgäste unterschiedliche Ladetarife definieren, sie können den Strom gratis zur Verfügung stellen oder als Aufpreis auf die Zimmerbuchung. Jedenfalls obliegt es ihnen allein, in welcher Form sie den Ladeservice anbieten möchten.

Modellregions-Manager

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Mag. Unger Rainer

     43-5337-6227729
     43-681-20592277
     info@alpbachtal2050.at

Berufliche Laufbahn

Geograph mit den Fachgebieten Geoinformation und Umweltänderungen. Studium an der Universität Wien. Bis 2014 Klimaforschung an der ZAMG in Wien mit Schwerpunkt Klima-Gletscher-Beziehungen. Mitautor von „Unser Klima. Was wann warum“ (ZAMG, Hrsg.). Von 2014-2018 am alpS - Zentrum für Klimawandelanpassung in Innsbruck, Schwerpunkte Energieentwicklung in Kommunen sowie Klimawandel und Tourismus. Seit März 2017 KEM-Manager im Alpbachtal.


Ort
Alpbach
Öffnungszeiten
Bürozeiten täglich nach vorheriger Terminvereinbarung

"Mit unserer gemeinsamen Wallbox-Bestellaktion von KEM und TVB Alpbachtal für die (Tourismus-)Betriebe und Gemeinden der Region, möchten wir den Gästen und der Bevölkerung eine einfach zu bedienende und flächendeckend verfügbare Ladeinfrastruktur bieten. Mit der Firma Enomics GmbH haben wir dafür einen Partner gefunden, der ein 100 % österreichisches Produkt, in der Geschützten Werkstätte St. Pölten nach ökosozialen Kriterien in der Geschützten Werkstätte St. Pölten hergestelltes Produkt liefern kann. Dies entspricht unserem Anspruch, in Zukunft als verantwortungsvolle Tourismusdestination wahrgenommen zu werden."

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