Projektteam KEM Quick bio net
Leitprojekt

Quick BIO-NET

Projektteam v.l.n.r.: Erich Fritz (KEM Holzwelt Murau), Martin Auer (KEM Klimafreundlicher Naturpark Almenland), Heidrun Kögler (KEM Energiekultur Kulmland), Andrea Dornhofer (Innovationszentrum W.E.I.Z.), Carina Seidnitzer-Gallien, Ewald Selvicka (AEE INTEC)

Ziel

Die Nah- und Fernwärme ist eine sehr wichtige Stütze unseres Energieversorgungssystems. Bereits 24% der Wohnungen in Österreich werden mit Nah- oder Fernwärme beheizt (Stand 2015, Quelle: fgw).

Insbesondere kleine und mittlere Biomassewärmeversorgungsanlagen in den ländlichen Regionen Österreichs spielen bei der Versorgung mit Wärme für Raumheizung und Warmwasserbereitung eine große Rolle. Über 9.000 Anlagen zeigen das große Potential das diese Energieform vor allem in den Klima- und Energieregionen (KEM Regionen) hat.

Es wird allgemein erwartet, dass nur mit einem weiteren Ausbau der Fernwärme der Umstieg von fossilen Energieträgern auf Erneuerbare kostengünstig und rasch erfolgen kann, wozu die bereits hohe Anzahl an bestehenden Wärmenetzen in Österreich hilfreich sein wird. Daher wird es als notwendig gesehen, der Optimierung und Weiterentwicklung von bestehenden Netzen und Kundenanlagen sowie der Integration erneuerbarer Wärmequellen, Abwärme aus Industrie und Gewerbe sowie von dezentralen Einspeisern und Prosumern einen großen Platz einzuräumen.

Im Rahmen des geplanten Projektes sollen Werkzeuge erarbeitet werden, die die Potentiale dieser neuen Wärmeerzeuger aufzeigen und damit auch die Zukunft von bestehenden Heizwerken sichern.

Die Werkzeuge sollen Antworten u.a. zu folgenden Fragestellungen geben:

  • Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems
  • Sommerbetrieb (solare Einbindung, Pufferspeicher)
  • Netzausbau
  • Neukundengewinnung und Kundenbindung
  • Weiterbestand von Heizwerken (Generationenwechsel)

Anhand von einigen konkrete Fallstudien sollen die Werkzeuge (u.a. ein einfaches Dimensionierungs- und Auslegeprogramm (QUICK CHECK TOOL) gemeinsam mit KEM-Managerinnen und -Managern erprobt werden und mindestens zwei Umsetzungen – im Zuge des 2 Jahresprojektes - auch begleitet werden. Im QUICK CHECK TOOL soll auch die Möglichkeit der Finanzierung von erneuerbaren Wärmequellen im Wärmenetz integriert werden. Dazu werden die Ergebnisse des KEM Leitprojekts "Bürgerbeteiligungsmodelle für Solare Nahwärme“ (GZ B770444) ins TOOL integriert.

Zeitplan

Anfang 03/2019 bis Ende 02/2021

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