Kleinregion Hartberg: "Energieautarker Jugendraum Stadtgemeinde Hartberg, Habersdorf"

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Im Ortsverwaltungsteil Habersdorf setzten Jugendliche gemeinsam mit Ihren Eltern eine Fotovoltaik-Anlage mit 6kWp am Dach des Jugendraumes um. Gleichzeitig wurde die Heizung angepasst. Somit ist der Jugend-Haus nun bilanziell Energieautark.

Modellregion:
Kleinregion Hartberg
Modellregions-Manager:
DI (FH) Schuller Anton
Projektinhalt und Ziel

Ziel war es, gemeinsam mit den Jugendlichen zu zeigen, dass ein kleines Jugendhaus mit recht einfachen Mitteln sich selbst, bilanziell, mit Energie versorgen kann. Dass die Jugendlichen selbst aktiv geworden sind ist besonders positiv.

Projektablauf

Die Jugend in Habersdorf hat, gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft, das Jugendhaus in Habersdorf zu einem energieautarken Treffpunkt umgebaut. Die installierte PV Anlage mit einer Leistung von sechs Kilowatt produziert im Jahr an die 6500 kWh an Strom. Das ist in etwa der Stromverbrauch von zwei Einfamilienhäusern. Diese Energiemenge reicht, über ein Jahr gesehen, bei weitem aus um den Energiebedarf für Elektrogeräte und Wärme des Jugendhauses abzudecken. Gemeinsam mit den Stadtwerken Hartberg wurde um eine Einspeisevergütung von 18 cent pro produzierter Kilowattstunde angesucht und der Zuschlag erhalten. Mit diesem Tarif kann die Anlage wirtschaftlich betrieben werden.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

15.000 €.

 

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

3 Tonnen.

 

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Die Anlage wurde von der Dorfgemeinschaft gemeinsam aufgebaut und installiert. Finanziert wurde die Anlage von der Stadtgemeinde Hartberg. Habersdorf hat somit vermutlich den ersten energieautarken Jugendraum Österreichs. Beim Dorffest des Sparvereines in Habersdorf haben die Jugendlichen und Erwachsenen sichtlich stolz die neue Photovoltaikanlage offiziell in Betrieb genommen.

Modellregions-Manager

DI (FH) Schuller Anton

     43-3332-603/175
     43-664-88658628
     anton.schuller@hartberg.at

Ort
Hartberg

Modellregionsmanager Anton Schuller: "Das wirklich tolle an diesem Projekt ist, dass die Bevölkerung des Ortsverwaltungsteiles mit den Jugendlichen selbst die Idee geboren haben und dann auch gemeinsam umgesetzt, ja sogar selbst Hand angelegt haben. Mit diesem Projekt wurde erneuerbarer Strom für die Jugendlichen richtig "greifbar."

 

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