Klima schützen – Chancen nützen!

Über eine jährliche anschauliche Initiative sollen die Themen Klimawandel, nachhaltige Energiewirtschaft und erneuerbare Energien, Treibhauseffekt, Solaranlagen und Energiesparmöglichkeiten den Schülerinnen und Schülern näher gebracht werden. Am Ende wird stets ein Abschlussquizz durchgeführt, damit über den spielerischen und Wettbewerbsgedanken eine weitere Motivation erfolgt und der Inhalt dieses Projekttages besser vermittelt und auch aufgenommen werden kann.

Modellregion:
Energieregion Joglland West
Modellregions-Manager:
Romirer-Maierhofer Richard
Projektinhalt und Ziel

Über eine anschauliche Aufbereitung und jährliche Initiative sollen die Themen Klimawandel, nachhalti-ge Energiewirtschaft und erneuerbare Energien, Treibhauseffekt, Solaranlagen und Energiesparmöglichkeiten den Schülerinnen und Schülern näher gebracht werden. Am Ende wird ein Abschlussquizz durchgeführt, damit über den spielerischen und Wettbewerbsgedanken eine weitere Motivation erfolgt und der Inhalt dieses Projekttages besser vermittelt und auch aufgenommen werden kann. Dieses Abschlussquizz galt gleichzeitig als Evaluierungswerkzeug, damit festgestellt werden konnte, ob die vermittelten Inhalte auch verstanden wurden.

Im Detail wurden hierbei folgende Detailinhalte behandelt: Klimafreundliche Ernährung (Lebensmittelgruppe Gemüse mit den Seminarbäuerinnen der Landwirtschafts-Bezirkskammer auf erlebnisorientierte Weise näher bringen), gemeinsame Jausengestaltung mit Produkten aus der Region, Information über Stand by-Betrieb, einstudieren eines Müllliedes, Führung durch das Fernwärmeheizwerk der Gemeinde Waldbach, Gestaltung eines Klima-T-Shirts in jeder Klasse, klimarelevante Filme („Plastic planet“, „We feed the world“, „Taste the waste“).

Weiters wurde das Thema „Klimaschutz“ über das gesamte Schuljahr verteilt behandelt, wobei folgende Inhalte in den Schulunterricht integriert wurden: Themenwandertag auf den Windpark der Pretul, Gestaltung einer Klimaschutz-Schülerzeitung, Informationen über den klimafreundlichen Schulweg, basteln eines Solarleuchtturms beim Werkunterricht, Erstellung einer Klimaschutz-Collage, relevante Versuche und Experimente zum Themenbereich Umwelt / Energie / Klima sowie lokale Exkursionen (z. B. zur Photovoltaik-Beteiligungsanlage) wurden unternommen.

 

Projektablauf

Der Projekttag fand jeweils an einem Vormittag Ende Juni statt. Es wurden auf anschauliche Weise die bei den Inhalten aufgelisteten Schwerpunkte vermittelt. Den Abschluss dieser Aktion bildete ein Schul-schlussfest unter dem Motto „Klima schützen“.
Das Projekt wurde in der Konzepterstellungsphase vorbereitet und initiiert. Demnach wurde Ende 2012 mit den Vorbereitungsarbeiten begonnen. Im Schulbereich bedarf es einer langen Vorlaufzeit. Erste Ansprechpartner war neben den Gemeinden die Schulleitung. Nach der Initiierung dieser Maßnahme wurde gleich mit den Detailplanungsarbeiten begonnen. Schließlich wurden auch Experten in das Pro-jekt miteinbezogen, damit die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit bekommen haben Praxis-fragen zu stellen. Nachdem dieser Projekttag bereits im ersten Projektjahr ein großer Erfolg war, wurde diese Maßnahme auch in den nächsten Jahren in der Modellregion weitergeführt.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Für die Durchführung dieser Maßnahme wurde die bestehende Belegschaft der Schule und der Gemein-de herangezogen, weshalb keine Zusatzkosten entstanden sind. Es wurden daher keine Förderungen in Anspruch genommen, sondern es wurden die Geldmittel des Landes (Gehälter) verwendet. Die finanziellen Effekte sind mit dieser Maßnahme nicht direkt ableitbar zumal es sich hierbei um eine mittel- bis langfristige Maßnahme mit viel Nachhaltigkeitspotenzial handelt. Konkrete Einspareffekte können daher mit diesem Projekt nicht fest gemacht werden.

 

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Analog zu den Kosten und den kostenseitigen Einspareffekten ist es mit dieser Maßnahme nicht möglich, dass die direkten CO2-Relevanz beurteilt wird, da Bewusstseinsbildung und Informationsvermittlung insbesondere für die Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler einen indirekten CO2-Effekt mit sich bringen, welche erst in vielen Jahren relevant werden.

 

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Die Motivation der Schülerinnen und der Schüler sowie das Feedback (auch der Eltern) zu diesem Pro-jekt waren durchwegs äußerst positiv. Der Projekterfolg wurde daher in der Region verbreitet. An Wettbewerben wurde nicht teilgenommen. Rückschläge gab es daher bei der Umsetzung keine. Einzige mög-liche Barriere bei einem Projekt dieser Art könnte eine Unterschätzung der notwendigen Vorlaufzeit sein. Es ist besonders wichtig, dass Schulmaßnahmen besonders frühzeitig initiiert werden, damit sie in den Lehrplan passen und auch durch eine gute Vorbereitung eine hohe Qualität erreicht werden kann.

 

Nachhaltige Perspektiven

Besonders gut gelaufen ist die Kooperation unter den Akteuren (Modellregionsmanager, Gemeinden, Schulen, Eltern, Unternehmenspartner), welche durch dieses Projekt in Zukunft noch weiter intensiviert werden kann. Als Folge dieses Projektes werden nun verstärkt klimarelevante Inhalte in den Lehrplan integriert und nun laufend im Schuljahr vermittelt.

 

Motivationsfaktoren

Projekttage und Schulmaßnahmen zu umweltrelevanten Themen werden in Österreich von vielen Ge-meinden forciert. Federführend für einen nachhaltigen Betrieb ist die Unterstützung durch Experten. Hierbei unterstützt insbesondere das Klimabündnis, welches diese Aktion „Energie macht Schule“ Jahr für Jahr initiiert und unterstütz. Nähere Informationen dazu unter: http://www.klimabuendnis.at/start.asp?ID=221434

 

Modellregions-Manager

Romirer-Maierhofer Richard

     43-664-1393040
     richard.romirer@reiterer-scherling.at

Ort
Hartberg

Modellreginonsmanager Andreas Riegler: "Mit dieser jährlichen Maßnahme schaffen wir eine nachhaltige Bewusstseinsbildung bereits im Schulalter. Die SchülerInnen bekommen auf anschauliche Art und Weise einen umfassenden Einblick in die Themenberei-che „Klima und Energie“. Neben den SchülerInnen werden nicht nur die LehrerInnen, sondern auch die Eltern nachhaltig in Ihrem Verhalten und Ihrem Bewusstsein beeinflusst.“

 

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