Lavantstrom

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Seit jeher ist das Kärntner Lavanttal, von den Einheimischen auch Låfntål genannt, klimatisch begünstigt. Seit Sommer 2014 gibt es in der Region auf halbem Weg zwischen Klagenfurt und Graz auch ein besonders günstiges Ökostrom-Angebot für Umsteigewillige – initiiert durch die KEM Energieparadies-Lavanttal. Geliefert wird der „Lavantstrom“
von der Alpen Adria Energie (AAE) und der Kelag – und zwar billiger als im Rahmen bestehender Verträge mit konventionellem Strom-Mix. Lavantstrom gewährt für den „Kampfpreis“ eine Garantie bis Ende 2016.

Modellregion:
Energieparadies-Lavanttal
Modellregions-Manager:
Ing. Rampitsch Günther
Projektinhalt und Ziel

Unser Ziel war es, die Bevölkerung und auch die Betriebe für das Thema der Herkunft ihres Stromes zu sensibilisieren. Aufgrund der hohen und nach wie vor andauernden Wechselbereitschaft ist unser Projekt ein voller Erfolg.

Projektablauf

Es wurden im Vorfeld mit den 2 beteiligten Unternehmen (AEE und KELAG) Gespräche und Verhandlungen über den Tarif, die Zeitdauer und den Formalismus geführt. Dies nahm eine Zeit von rund 2 Monaten in Anspruch. Daraufhin wurden die Ergebnisse technisch über eine Webplattform (www.lavantstrom.at) umgesetzt. Öffentlichkeitswirksam wurde das Projekt im April 2014  vorgestellt. Die Laufzeit wurde mit Ende 2016 definiert.

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Ein Haushalt mit rund 4.500kWh Stromverbrauch pro Jahr spart sich ca. €60 pro Jahr ein und zusätzlich einen CO2-Anteil von 203,1g/kWh. Das Projekt wurde ausschließlich aus Mitteln der Beauftragungssumme und mit viel persönlichem Engagement umgesetzt. 

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Für 300 Haushalte mit durchschnittlich 4.500kWh/a Stromverbrauch können somit pro Jahr 274,18t CO2 eingespart werden.

 

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Wir haben an keinem Wettbewerb teilgenommen, da wir dies bereits mit anderen Projekten erfolgreich getan haben. Rückschläge gab es keine außer einem zähen Start, da viel Aufklärungsarbeit geleistet werden musste. Inzwischen ist es ein Selbstläufer.

 

Nachhaltige Perspektiven

Information, Information und eine möglichst einfache Umstellung. Formalismus oder auch lange Wartezeiten führen zu Desinteresse, obwohl es zum Vorteil der Bevölkerung ist. Man sollte auch nicht die festgefahren Meinungen unterschätzen (wie z.b.: bei einem Wechsel des Energieversorgers kommt keiner mehr zu einer Störung, der Strom wird abgeschalten, usw....), deshalb ist Information und eine Ansprechstelle das Um und Auf.

 

Modellregions-Manager

Ing. Rampitsch Günther

     43-664-5246000
     office@energieparadies-lavanttal.at

Ort
Wolfsberg

Günther Rampitsch: „Noch immer haben viele Menschen Angst, ihren Stromanbieter zu wechseln. Manche glauben, dass ihnen dann bei einem Stromausfall nicht geholfen wird“, erklärt Günther Rampitsch, KEM-Manager und Obmann des Vereins Energiezukunft Lavanttal. Mit Lavantstrom gelang es ihm, die Wechselrate kräftig anzukurbeln. Inzwischen sind über 300 Haushalte auf den Ökostrom aus Kärntner Produktion umgestiegen."

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