UU-Carsharing

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Das Projekt UU-Carsharing liefert einen wichtigen Beitrag zur neuen Form der Mobilität. Weg von Besitz eines Autos hin zum Teilen ist zurzeit noch für viele Menschen ein undenkbarer Schritt. Angesichts der aktuellen Entwicklungen, ist aber nicht abzusehen wie lange wir uns alle noch ein eigenes Auto leisten können und wie lange wir dieses noch mit Erdöl betreiben können. Die KEM Urfahr West als Modell Region probiert jetzt schon die Mobilität von morgen.

Modellregion:
Urfahr West
Modellregions-Manager:
DI (FH) Kolar Herwig
Projektinhalt und Ziel

Möglich wurde dies durch die Gründung eines Vereins U.WE Mobil zum Betrieb von E-Carsharing in den KEM Gemeinden.
Bisher wurden 2 E-Autos angeschafft und 2 E-Ladestationen errichtet.
In jeder Gemeinde wird eine Ortsgruppe etabliert, die sich um folgende Angelegenheiten kümmert:

  • Gespräche und Verhandlungen mit der Gemeinde
  • Mitglieder akquirieren
  • Sponsoren finden
  • Auto Betreuung

Die Gemeinde übernimmt folgende Aufgaben:

  • Errichtung E-Tankstelle + Parkplatz

Der MRM als Funktionär des Vereins übernimmt die Abrechnung + Verwaltung.

Das Ziel des Projekts war es mindesten 1 E-Auto der Region als Carsharing Auto zur Verfügung zu stellen und eine Einrichtung zu schaffen, die den Betrieb von Carsharing sicherstellt. Mittlerweile fahren 2 E-Autos und 2 weitere werden in den kommenden Wochen angeschafft. Damit ist das Projektziel erreicht worden

 

Projektablauf

In der Vorperiode der KEM wurde schon auf verschiedenen Veranstaltungen das Thema E-Carsharing beworben.

In Ottensheim hat man aus der Klimabündnis Gruppe unter der Betreuung des MRM mit der Konzeptioniertung begonnen.
Die ersten Schritte waren:

  • Aufstellung ein Finazierungsplanes
  • Darstellung eines Betreiber Konzepts das auf jede beliebige Gemeinde übertragen werden kann.
  • Gründung eines Vereins
Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Dauer des Projekts:

Seit Anbeginn der KEM Periode = 12 Monate

Kosten:

Personalkosten: ca. 2 Stunden/Woche ~ 2.500 € Personal Kosten
Werbe- und Planungskosten: ca. 3000,- (werden zum Teil aus der Landesförderung finanziert)
Für den Ankauf der Autos wurde ein Kredit aufgenommen, der nach allen Einnahmen (Förderungen, Mitgliederzahlungen, Tarife und Sponsoren) in einem Zeitraum zwischen 3 und 4,5 Jahren abbezahlt sein sollte.
Klima:aktiv Förderung für Elektromobilität (max. 6.000 €/Auto) und Landesförderung für die Umsetzung von Elektro Carsharing im öffentlichen Interesse. (max. 3.000 e/Gemeinde)

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Bisher gefahrene Kilometer: 7.200 km (mit reinem Ökostrom) ~1 Tonne

 

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Nominierung zum OÖ Regionalitätspreis der Rundschau

 

Nachhaltige Perspektiven

Das Projekt diente als Grundlage für die Erstellung eines Mühlviertelweiten Konzepts.Erfahrungen konnten in die Erstellung einfließen.
Außerdem ist man jetzt schon dabei, das Konzept UU Carsharing auf andere Gemeinden im Bezirk Urfahr West zu übertragen.
Für Gemeinden ist es wichtig, dass sich eine aktive Ortsgruppe bildet. Außerdem ist es unerlässlich, dass der/die BürgermeisterIn hinter dem Projekt steht.

 

Motivationsfaktoren

E-Carsharing ist ein besonders effektiver Beitrag zur Bewusstseinsbildung.

Mit kaum einem anderen Projekt, kann man so viel positive Stimmen in der Region einsammeln, und damit automatisch Werbung für die KEM und deren Programm machen.
Das Projekt UU-Carsharing macht wieder Laune sich mit der KEM zu beschäftigen. Daher hat der MRM besonders viel Zeit in das Projekt investiert.
Inspiriert wurde das Projekt von dem Carsharing Projekt in Krenglbach

Modellregions-Manager

DI (FH) Kolar Herwig

     43-676-848197654
     herwig.kolar@regionuwe.at

Ort
Gramastetten

Herwig Kolar: "Mit dem Projekt UU Carsharing konnte ein sehr erfolgreiches und zukunftsweisendes Projekt in der KEM Region Urfahr West gestartet werden. E-Carsharing ist an und für sich nichts Neues – jedoch UU-Carsharing ist das erste E-Carsharing Projekt in Oberösterreich, welches von Beginn an für eine bezirksweite Ausdehnung konzeptioniert war."

 

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