E-Ladestationen-Ausbau in der KEM Netzwerk GmbH

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Einen Schwerpunkt in der KEM Netzwerk GmbH stellt die E-Mobilität dar. Im Zuge von Veranstaltungen werden Betriebe und die Bevölkerung zum Thema informiert. "Doch es gibt ja keine Ladestationen" wird immer wieder als Argument eingebracht. Hier setzt die KEM an: E-Ladestationen werden in der Region im großen Stil errichtet.

Modellregion:
Netzwerk Südost Gemeindeverbund GmbH
Modellregions-Manager:
Eder Maria
Projektinhalt und Ziel

Im Zuge vom Projekt "E-Ladestationen-Ausbau KEM Netzwerk GmbH" erhielten Gemeinden und Betriebe eine umfassende Unterstützung bei der Planung, Umsetzung und Förderabwicklung ihrer E-Ladestationen.

Im Jahr 2015 wurden 7 E-Tankstellen in der Modellregion errichtet, 2016/17 sollen weitere folgen. Ziel war es, jede Gemeinde mit einer E-Tankstelle auszustatten. Die Marktgemeinde Riegersburg verfügt nun bereits über 5 E-Ladestationen - weitere sind geplant.

 

Projektablauf

Das Projekt startete mit der Veröffentlichung der KEM-Ausschreibung 2015. Die neue Investitionsförde-rung für KEMs sollte als Anstoß für den Ausbau des E-Ladestationen-Netzes dienen.

In Zusammenarbeit mit regionalen Errichterfirmen wurden "E-Ladestationen-Pakete" für unterschiedliche Anforderungen entwickelt. Die Angebote wurden grafisch aufbereitet und mit Kosten hinterlegt. Bei den Kosten wurde die Förderung vom Klima- und Energiefonds zum Abzug gebracht.
Im zweiten Schritt erfolgte die Kontaktaufnahme mit Gemeinden und Betrieben. E-mails wurden versen-det sowie zahlreiche Telefonate geführt. Bei interessierten Gemeinden und Betrieben fanden vor Ort-Termine statt. Standorte wurden bewertet und der jeweilige Bedarf ermittelt. Auf Basis der jeweiligen Situation wurden die passenden "E-Ladestationen-Pakete" empfohlen.
Das MRM unterstützte bei der Umsetzung und Förderabwicklung. Darüber hinaus übernahm das MRM die Pressearbeit.

 

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Errichtungskosten wurden von der jeweiligen Gemeinden bzw. dem jeweiligen Betrieb getragen, Investitionsförderungen für E-Ladestationen für KEMs wurden in Anspruch genommen;

Finanzielle Vorteile sind kaum zu erwarten. Gemeinden möchten mit den E-Ladestationen eine Vorbildwirkung erzeugen, Betriebe nutzen die E-Ladestationen als Werbemaßnahme.

 

 

 

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Der Zuspruch war größer als erwartet. Projektziel war, dass jede Gemeinde mit zumindest einer E-Tank-stelle ausgestattet wird. In der Marktgemeinde Riegersburg bestehen bereits 5 E-Ladestationen und wei-tere sind geplant.
Die Errichtung der E-Ladestationen wurde von einer breiten Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Die Eröffnung der E-Ladestation in Riegersburg erfolgte im Rahmen der Wirtschaftstage. Der Regionalsender Vulkan TV berichtete davon. Ein Artikel zu E-Ladestationen bei Winzern wurde veröffentlicht.

Nachhaltige Perspektiven

Wichtig ist eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit. Die neuen E-Tankstellen sollten in den Medien vorgestellt und beworben werden. Nur so können Gemeinden und Betriebe eine entsprechende Vorbildwirkung erzeugen.
Die Investitionsförderung für KEMs für E-Tankstellen gibt einen Anstoß. Die Förderungen sollten entsprechend kommuniziert werden. Vielen Gemeinden und Betrieben sind die Fördermöglichkeiten nicht bewusst.
Den Betrieben und Gemeinden sollte möglichst viel Arbeit bei der Projektplanung und -umsetzung abgenommen werden. Das MRM unterstützt durch die Vermittlung zwischen Gemeinde/Betrieb - Errichterfirma und Netzbetreiber.

Motivationsfaktoren

Modellregions-Manager

Eder Maria

     43-3152-8575/503
     eder@lea.at

Ort
Fehring

Ing. Josef Nestelberger: "Um die E-Mobilität in der Modellregion zu etablieren, braucht es ein gut ausgebautes Netz an E-Ladestationen."

 

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