Biosphärenpark Grosses Walsertal- Regionale Energieförderung (Vbg)

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Mit der regionalen Energieförderung soll das Bewußtsein für die regionalen Energieziele zusätzlich verstärkt werden. Schwerpunkte sind die Nutzung der regionalen Ressource Biomasse, die Nachrüstung von Solaranlagen auch für den Landwirtschaftsbereich und ein Ansatz zur Unterstützung bei der Anschaffung von E-Fahrrädern und E-Mopeds Richtung Jugendliche.

Modellregion:
Biosphärenpark Großes Walsertal
Modellregions-Manager:
Rinderer Albert
Projektinhalt und Ziel

Überarbeitung der seit 2003 bestehenden regionalen Energieförderung mit Anpassung an die aktuellen Richtlinien des Landes Vorarlberg sowie Einbeziehung neuer Ziele im Bereich Mobilität

 

Projektablauf

Projektstart - Juni 2010, Einsatz neue Richtlinien ab 1.1.2011

Projektteam mit Vertretern aus jeder Gemeinde, ein Energieberater der regionalen Beratungsstelle, Leiter des regionalen Bauamtes, Experte vom Energieinstitut Vorarlberg
 

Angabe / Abschätzung der Kosten in EUR

Projektkosten beschränken sich auf Öffentlichkeitsarbeit, (Infofolder ca. 800 Euro). Das jährliche Förderbudget lag die letzten 8 Jahre im Durchschnitt bei 11.000 Euro. Kostensteigerungen bedeuten mehr Solaranlagen und Biomasseheizungen und sind in diesen Fällen durchaus erwünscht.

Nachweisbare CO2 Einsparungen in Tonnen

Von 2003 bis 2010 Zubau von 1750m² thermischer Solaranlagen und 115 geförderte Biomasseanlagen vermeiden ein Öleinsatz von ca. 290.000 Liter und damit CO2 Emissionen von 900 Tonnen.

Projekterfolge (Auszeichungen) / Rückschläge in der Umsetzung

Fast eine Verdoppelung der thermischen Solarflächen von 2003 bis 2010. Stand 2010 - 1,2m²/EW. Neubau bzw. Umbau von Biomasseheizanlagen in diesem Zeitraum bei 10% der Haushalte. Mit der Überarbeitung dieser Förderung ab 1.1.2011 soll die Umrüstung auf Biomasse noch stärker betont werden - Ziel Ölkesselfreies Walsertal bis 2020.

Nachhaltige Perspektiven

Die einheitliche regionale Energieförderung ist für die Bevölkerung sichtbares Zeichen für die gemeinsame Arbeit an den Energiezielen. Sehr gut funktioniert auch die Zusammenarbeit mit der regionalen Energieberatungsstelle sowohl bei der Erarbeitung des Projektes als auch bei der Umsetzung. Zu empfehlen ist das regelmäßige Monitoring über die Ergebnisse.

 

Motivationsfaktoren

Energieziele mit weiterem Ausbau von thermischen Solaranlagen sowie Ausbau des Biomasseanteiles in Richtung Ölkesselfreies Walsertal bis 2020. Weiters soll besonders die Jugend zur Nutzung von E-Fahrrad oder E-Moped motiviert werden.

Modellregions-Manager

Rinderer Albert

     43-5550-20360
     43-664-3069885
     albert.rinderer@aon.at

Ort
Thüringerberg

Rinderer Albert: "Die einheitliche regionale Energieförderung ist ein starkes Signal an die Bevölkerung für die Zusammenarbeit der 6 Gemeinden der Region in Richtung der gemeinsamen Energieziele. Mit den begrenzten Budgetmittel wird weniger die Kaufentscheidung beeinflusst sondern noch stärker die Botschaft vermittelt: "Was ist uns im Biosphärenpark besonders wichtig."

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