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Energiequelle Nationalpark Kalkalpen Region

Die Region gibt Beispiel für die Vereinbarkeit von Naturschutz in einer touristischen Region mit den Lebensgewohnheiten der heutigen Gesellschaft durch die schonende Nutzung der vorhandenen ökologischen Potentiale.

Besonderheiten: Nationalpark Kalkalpen Region (Steyr- und Ennstal), großteils Gewerbebetriebe, wenige Großbetriebe; Pendlerregion Richtung Zentralraum

Beteiligte Gemeinden: Gaflenz, Großraming, Laussa, Losenstein, Maria Neustift, Molln, Reichraming, St. Ulrich bei Steyr, Steinbach an der Steyr, Ternberg, Weyer


Nationalpark Kalkalpen Region (Steyr- und Ennstal) 913 km² 27141 EinwohnerInnen Website der Modellregion
Ziele

Nachhaltige Nutzung der vorhandenen Ressourcen um die Engergiebilanz zu verbessern und den ökologischen und touristischen Wert der Region zu erhalten. Die Energieverbrauchs-optimierung beginnt im Haushalt und setzt sich in der Raumplanung durch Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region fort - Dadurch wird das Auspendeln der Bevölkerung vermieden. Das vorhandene Potential an Holz, Wasser, Wind und Sonne soll für eine nachhaltige Energieversorgung verwendet werden. Wesentliche Zielsetzung ist die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Themen Energiesparen und Erneuerbare Energie.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Im Großteil der Gemeinden gibt es bereits Biomasse Fern-, Nah- und Mikronetze. Seit 1996 gibt es einen Windpark mit einer Jahreserzeugung von 2700 MWh. In Projekten im Technologiezentrum werden die Einsatzmöglichkeiten von Kleinvergasungsanlage und Stirlingmotor als Basis für die Stromerzeugung, sowie die stoffliche Nutzung von Biomasse erforscht.

Geplante Maßnahmen

Sensibilisierung der Bevölkerung - Stärkung der Eigenverantwortung im Umgang mit Energie - vom Haushalt bis zum Arbeitsweg. Vorbildfunktion der Kommunen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten. Ausbau der Nutzung von Biomasse als Energielieferant durch Erweiterung der bestehenden Wärmenetze und durch Aufbau neuer Netze (Großteils in Form von Mikronetzen). Ausbau der Wasser und Windnutzung. Verstärkter Einsatz von Sonnenenergie in Bürgerkraftwerken - ideale Voraussetzung für Photovoltaik durch nebelarme Zonen und relativ niedrige Temperaturen. Durch raumplanerische Maßnahmen und Betriebsansiedelungen werden Pendelstrecken minimiert und die Lebensqualität erhöht. In einem Kooperationsprojekt mit den ÖBB soll der öffentliche Verkehr gestärkt und der Individualverkehr minimiert werden.

 

Ehem. Modellregions-ManagerIn

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Ing. Köberl Rupert

Technologie- und Dienstleistungszentrum Ennstal GmbH


 43-7254-20580
 43-664-88495300  43-664-88495300
 rupert.koeberl@tdz-ennstal.at

Berufliche Laufbahn

Landtechnische Ausbildung am Francisco Josephinum in Wieselburg mit der Verknüpfung von Technik mit Natur, Landwirtschaft und erneuerbarer Energie

 


Ort
Eisenstraße 75, 4462 Reichraming
Öffnungszeiten
Mo-Do. von 8-12 und von 13-15 Uhr und Fr. von 8-12 Uhr

"Die Region ist Energiequelle für die Menschen - sowohl touristisch und in der Naherholung, als auch mit hohem Eigenversorgungspotential an erneuerbarer Energie!"