Grossglockner

Großglockner/Mölltal - Oberdrautal

Ziel in dieser hochalpinen Region ist die forcierte Nutzung und Steigerung erneuerbarer Energien von rd. 30 % auf 100 % bis 2050 für eine energieautarke Region. Energieeinsparung und -effizienz, Verwendung der vorhandenen Energiepotentiale, wie auch Ausbau der Wasserkraft gilt es durch sinnvolle Projekte in allen sektoralen Bereichen zu realisieren und deren Bedeutung transparent zu machen, um die Energiewende zu erreichen.

Beteiligte Gemeinden: Berg im Drautal, Dellach im Drautal, Flattach, Greifenburg, Heiligenblut am Großglockner, Irschen, Kleblach-Lind, Lurnfeld, Mallnitz, Oberdrauburg, Obervellach, Rangersdorf, Reißeck, Sachsenburg, Stall, Steinfeld


Modellregion seit 2017 Region befindet sich in der Umsetzungsphase 25867 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Mag. Birgit Marwieser
Ziele

Die KEM „Region Großglockner/Mölltal-Oberdrautal“ mit ihren 16 Gemeinden des Möll- und Oberen Drautales liegt im hochalpinsten Landschaftsraum der Ostalpen mit dem längsten Gletscher des Alpenraumes, der Pasterze und dem höchsten Berg Österreichs, dem Großglockner, 3.798 m ü. M.

Durchschnittstemperaturen von 4,5°, eine Besiedlungsdichte von nur 5,3 EW/km² und Dauersiedlungsräume bis auf 1.680 m ü. M., bestimmen die Besonderheiten. Gründung des NP 1981 und der ersten Klimabündnisregion europaweit 1997.

Die Stärken der Region liegen im Potenzial an erneuerbaren Energien und sollen diese massiv unterstützt und ausgebaut werden. Energieeffizienz, -einsparungen, Wärmerückgewinnung, CO2 Reduktion aufgrund der Erwärmung von 2-4°, sollen durch intensive Bewusstseinsbildungsmaßnahmen und durch Informationen der regionalen Bevölkerung, der Entscheidungsträger und Stakeholder sensibilisiert werden und der Motor für die Initiierung von Projekten sein. Schwächen hingegen gibt es u.a. in der Energieeinsparung und Mobilität.

E-Mobilität, E-Carsharing, Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs sind Ziele sowie die Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energie von rd. 30 % auf 100 % bis 2050 für eine energieautarke Region.

Energiewende, Autarkie, 100 % Biomasse bis 2050 und Erreichung des Status einer europäischen Energiemusterregion gelten als Ziele und Vision.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Neue KEM Region

Geplante Maßnahmen

Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung: Auftritt nach außen, Veranstaltungen, HP, Infomaterial, Einschaltungen in lokalen und überregionalen Medien

Qualifizierung und Bildung: Workshops, Veranstaltungen, Puppentheater

Motivation und Beratung: einzelbetriebliche, kommunale und gewerbliche Beratungen in energiespezifischen Fragestellungen

Erneuerbare Energie – Wasserkraftwerke: Realisierung von Trinkwasserkraftwerken und Kleinwasserkraftwerken, Optimierung von Kleinwasserkraftwerken

Erneuerbare Energie – Biomasse: Realisierung von mehreren Hackschnitzel-, Pellets- und Scheitholzanlagen, Errichtung von Nahwärmeversorgungsanlagen

(umfassende) Gebäudesanierungen: Sanierung von öffentlichen, gewerblichen, privaten und touristisch genutzten Gebäuden

Energieeffizienz und C02 Reduktion: Umsetzung von Photovoltaikanlagen, Umrüstung auf LED-Beleuchtung, Energiespargeräte

Mobilität: Errichtung von E-Tankstellen, Carsharing Modelle, Verkehrsmodelle für ÖV

Modellregions-ManagerIn

Kem Managerin Marwieser
Mag. Birgit Marwieser

 04823 31299
 0664 5179202  0664 5179202
 region@grossglockner.or.at

Berufliche Laufbahn

Berufliche Laufbahn:

Langjährige Tätigkeit in der Rechtsabteilung eines Kärntner Industriebetriebes, Vorwiegend Bearbeitung von Fragestellungen im Abfall- und Umweltrecht, Betreuung von diesbezüglichen Verwaltungsverfahren, u.a. UVP

Seit 2015: Tätigkeit bei der Region Großglockner als Projektbearbeiterin und Mitarbeit bei der KEM Bewerbung und KEM Umsetzungskonzept, ebenso KLAR! Bewerbung und KLAR! Anpassungskonzept

 

Ausbildung: Studium der Rechtswissenschaften


Ort
Wulzentratten 1, 9620 Hermagor

Möchte meine Erfahrungen für eines der wichtigsten Themen weltweit, den Klimaschutz in der Region Großglockner einbringen und freue mich auf die Tätigkeit und auf viele Projekte.  

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