Gabersdorf-Schwarzautal – die Wasserstoff-KEM

Verantwortungsvoll möchten die beiden ländlichen, südsteirischen Gemeinden alles dazu beitragen, diesen wunderbaren Planeten für sich selbst, für ihre Kinder, Enkel und Urenkel zu erhalten und zu gestalten.

 

Beteiligte Gemeinden: Gabersdorf, Schwarzautal


Modellregion seit 2020 Region befindet sich in der Umsetzungsphase 59,76 km² 3517 EinwohnerInnen Website der Modellregion Ansprechperson:
Wolfgang Kubassa
Ziele

Mit sauberer Energiegewinnung aus Sonne, Wasser und Biomasse wird der CO2-Ausstoß reduziert. Die Vision: 100 % Ausstieg aus fossiler Energie.

Gemeinsam mit der Bevölkerung und Partner:innen aus der Region werden zahlreiche Projekte umgesetzt: Erneuerbare Energie, Reduktion des Energieverbrauchs, Nachhaltiges Bauen und Renovieren, sanfte Mobilität, generationsübergreifende Bewusstseinsbildung, uvm.

Das Projekt „Renewable Gasfield“ ist eine Anlage zur Wasserstoffproduktion, welche an eine Methanisierungsanlage gekoppelt und mit einer existierenden Biogasanlage kombiniert wird. Somit entsteht umweltfreundlicher, einfach speicherbarer Wasserstoff sowie grünes Erdgas. Dieses einzigartige Projekt soll auch für die KEM hinsichtlich Know-how und Aktivitäten bestmöglich genutzt werden und stellt gleichzeitig ein österreichweites Alleinstellungsmerkmal dar.

Geplante Maßnahmen
  1. Energiebuchhaltung: Von allen Gemeindegebäuden werden Energieverbrauchsdaten gesammelt. Das schafft Transparenz und zeigt Einsparpotenziale auf. Auch Bürger:innen werden angeregt Energiefresser aufzudecken und zu reduzieren.
  2. Erneuerbare Energiegemeinschaften für jedermann: Neue Gesetze bieten auch Privaten die Möglichkeit Strom weiterzuverkaufen. Dadurch wird Strom regionaler, unabhängiger und Leitungsanforderungen werden reduziert.
  3. Bewusstseinsbildung "Wasserstoff": Im Vorzeigeprojekt "Renewable Gasfield" forschen Universitäten und Unternehmen an der Herstellung von "grünem Wasserstoff". Exkursionen werden organisiert sowie ein Infoplatz zu Wasserstoff-Mythen und -Fakten entsteht.
  4. Regionalität forcieren: Direktvermarktung und regionale, saisonale und ökologische Produkte fördern. Transporte einsparen und lokale Arbeitsplätze sichern. Schulgärten und Regionalitätsführer vermitteln Wissen. Bei lokalen Veranstaltungen Regionalität und Umweltschutz umsetzen.
  5. Photovoltaik und Stromspeicher forcieren: Beratung bei Förderabwicklungen. Neue Anlagen mit Stromspeicher auf Gemeindegebäuden (Black-out-Sicherheit, Bürgerbeteiligung). Eigenverbrauchssteigerung und Energieeinsparung. Klare Regelungen für Freiflächen-Anlagen.
  6. Energieraumplanung: Erarbeitung einer Bodennutzungskarte (besonders fruchtbare Böden, Abflussregulierung, geeignete Standorte für Photovoltaikanlagen) und Sachbereichskonzept Energie (Verbrauch und Gewinnung).
  7. Belebung der Ortskerne: Ein Leerstandskataster und kreative Ideen sollen neue Bodenversiegelung vermeiden und ungenutzte Objekte wiederbeleben. Vielleicht entsteht ein Kost-Nix-Laden. Ideen in alle Richtungen sind willkommen!
  8. Energieberatung für Privathäuser: Wertvolle Infos zu ökologischem Bauen für Sanierung und Neubau samt Förderberatung.
  9. Ölkesseltausch forcieren: Umstellung auf erneuerbare Energieträger erleichtern, Beratungen mit Förderungsinfos, Kooperationen mit regionalen Installateuren und Rauchfangkehrer, mobiler Infostand.
  10. Sanfte Mobilität: Aktionen fürs Radfahren und Zufußgehen, Radwegeausbau, E-Mobilität und E-Ladestationen, das traditionsreiche Mobilitätsfrühstück findet nun im Jahresrhythmus abwechselnd in Gabersdorf bzw. Schwarzautal statt.

Ansprechperson

Wolfgang01 cKlimafondKrobath
Wolfgang Kubassa

 43-699-10211352
 klima@gabersdorf-schwarzautal.at

Berufliche Laufbahn

HTL-Bautechniker
Akademischer Trainer und Berater (Uni-Wien)
Systemischer Coach (Wifi)
Changemanagement-Berater (Neuwaldegg)
zertifizierter Klimaschutzbeauftragter i.A.


Ort
Neudorf An der Mur 101, 8424 Gabersdorf
Öffnungszeiten
Montag und Dienstag je 8-12 Uhr, Termine auch nach Vereinbarung

„Sobald du dich auf den Weg machst, öffnet der Horizont seine Grenzen“
(Kyrilla Spiecker)

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