Mühlviertler Alm

Neue Region

Die KEM Mühlviertler Alm entstand Anfang 2022 durch die Aufteilung der bisherigen KEM Freistadt. Ziel der Region ist es, gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energie und zur Steigerung der Energieeffizienz umzusetzen.

 

 

Besonderheiten: Der größte regionale Schatz ist die markante Hügellandschaft mit attraktiven Kultur- und Naturlandschaften. Wirtschaftlich wird die Region von familiären Landwirtschaftsbetrieben geprägt. Eine nachhaltige Regionalentwicklung ist in der Mühlviertler Alm bereits fest verankert und findet bei der Bevölkerung hohen Anklang.

Beteiligte Gemeinden: Bad Zell, Kaltenberg, Königswiesen, Liebenau, Pierbach, Schönau im Mühlkreis, St. Georgen am Walde, St. Leonhard bei Freistadt, Unterweißenbach, Weitersfelden


Modellregion seit 2021 Region befindet sich in der Konzeptphase 454,48 km² 17699 EinwohnerInnen Ansprechperson:
DI Tobias Steurer
Ziele

Die KEM Mühlviertler Alm setzt sich die Ziele den Anteil erneuerbarer Energie in allen Lebensbereichen (Wärme, Strom, Mobilität) deutlich zu erhöhen, die innovative Nutzung regional verfügbarer, nachwachsender Rohstoffe voranzutreiben, die effiziente Nutzung von Ressourcen im öffentlichen und privaten Bereich zu intensivieren und das Bewusstsein in der Region für die Wichtigkeit von Klimaschutz weiter zu stärken. Im Bereich Lifestyle und Ressourcenschonung werden ebenfalls neue Schwerpunkte gesetzt. Die Beschleunigung des Ausstiegs aus fossilen Energieträgern ist ein weiteres Ziel der KEM. Generell wird ein Focus auf die Beratung im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz sowie dazugehöriger Fördermöglichkeiten gesetzt.

Geplante Maßnahmen
  • Öffentlichkeitsarbeit
    Informationen und Neuigkeiten werden über unterschiedliche Medien wie Zeitung, Website, Newsletter, Instagram und Facebook verbreitet.
  • Aktive Gemeinde
    Gemeinden werden in dieser Maßnahme dabei unterstützt die Energieeffizienz ihrer Infrastruktur weiter zu optimieren. Eine professionelle und konsequente Energiebuchhaltung bildet dafür eine ideale Basis.
  • Nachhaltige Mobilität
    Da die Region durch die Streulagen der Ortschaften sowie weite Distanzen geprägt ist und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel in diesen Ortschaften oft wenig vorhanden ist, wird die gemeinsame Nutzung von E-Autos in Dorfgemeinschaften vorangetrieben. Darüber hinaus werden E-Bike Trainings organisiert um Sicherheit zu vermitteln und den Anteil der Alltagswege per E-Bike zu erhöhen.  Zusätzlich wird im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche über die vielfältigen Formen einer nachhaltigen Mobilität informiert.
  • Bewusst leben
    Mit dieser Maßnahme werden Aktionen gesetzt um Ressourcenverschwendung entgegenzuwirken und das Bewusstsein dafür in der Bevölkerung stärken. Dazu werden die Themen Lebensmittel, Reparatur und Konsum behandelt.
  • Jugend macht Klima
    Mit Ferienpassaktionen zu den Themen Klimaschutz und Energie sowie Klimatagen an den Mittelschulen der Region sollen Kinder und Jugendliche erreicht werden. Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen Klimaschutz in ihren zukünftigen Entscheidungen mitdenken.
  • Raus aus Öl
    Der Umstieg von fossil betriebene auf nachhaltige Heizsysteme wird in der Region durch gezielte Informationsveranstaltungen und Beratungsgespräche rasch und systematisch vorangetrieben.
  • Mühlviertler Holzhaus
    Mit dieser Maßnahme wird das Bewusstsein für ökologisches Wohnen und im Speziellen für die Vorteile des Baustoffs Holz in der KEM-Region verstärkt. Durch Exkursionen zu vorbildlichen Bauprojekten wird über nachhaltige Möglichkeiten im Bereich Wohnen informiert.
  • Holzverstromung
    Die Möglichkeit Heizanlagen auf die kombinierte Strom- und Wärmeproduktion nachzurüsten, besteht mittlerweile auch für Heizwerke in der Größenordnung wie sie in der Mühlviertler Alm oft eingesetzt werden. Dieses Potential soll genutzt und die Aufrüstung auf Holzverstromungsanlagen vorangetrieben werden.
  • Future Farms
    Die neuesten technologischen Entwicklungen in der Landwirtschaft bieten eine große Chance die Landwirtschaft noch ressourceneffizienter und somit klimafreundlicher zu gestalten. Durch Feldtage, die Unterstützung von Best-Practice Betrieben und die Verbreitung von Informationsmaterialien wird dies in der Region vorangetrieben.
  • Grüne Wirtschaft
    Mit der vorliegenden Maßnahme werden lokale nachhaltige Unternehmen und solche Unternehmen, die das noch werden wollen, vernetzt und Impulse für ein gemeinsames Auftreten und Handeln gesetzt. Darüber hinaus werden Arbeitsplätze die sich Umwelt- und Klimaschutz befassen (Green Jobs) in der Region gefördert.

Ansprechperson

Tobias Steurer
DI Tobias Steurer

Energie Bezirk Freistadt


 43-7941-21222/80
 tobias.steurer@energiebezirk.at

Berufliche Laufbahn
  • Ausbildung: Studium Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur
  • Berufslaufbahn: zuletzt Projektarbeit in den Bereichen Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Umwelttechnik

Ort
Galgenau 28, 4240 Freistadt
Öffnungszeiten
Mo - Do 08:00 - 17:00, Fr 08:00 - 13:00

„Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.“

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