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Innovationsraum Unteres Mürztal

Ziel der Klimaregion ist der gemeinsame Schritt in Richtung Klimaschutz und alternativer Energieversorgung. Bei der Umsetzung eines Energie- und Umweltkonzeptes wird die Region ein möglichst hohes Maß an Energieautarkie und Versorgungssicherheit für seine Bevölkerung sowie die ansässigen Unternehmen erreichen.

Besonderheiten: Die Region ist eine über Jahrhunderte etablierte und international bekannte Industrieregion, vor allem im Bereich der Stahlerzeugung und -bearbeitung. Dabei wurden auch eine Reihe von innovativen Technologieunternehmen angesiedelt wobei wiederum ein Teil im Segment der Alternativenergien tätig ist. Der Namensteil Innovationsraum leitet sich vor allem von diesen innovativen Unternehmen sowie dem reichhaltigen und umfassenden Ausbildungsmöglichkeiten her.

Beteiligte Gemeinden: Kapfenberg, Sankt Marein im Mürztal


im Nordosten der Steiermark 111,5 km² 25743 EinwohnerInnen
Ziele

Entsprechend der Energiestrategie unseres Bundeslandes ist bis zum Jahr 2020 der Energiebedarf entsprechend anteilig aus erneuerbaren Energiequellen abzudecken. Auch der gesamte Bereich einer effizienteren Nutzung von Energie ist eine der wesentlichsten Zielrichtungen um die angestrebte Versorgungssicherheit und Energieautarkie zu verwirklichen. Nachhaltige Energieproduktion alleine ist aber nicht ausreichend, es müssen auch Einsparpotenziale gefunden werden. Die Vermeidung bzw. Reduktion von Feinstaub und CO2-Ausstoß soll durch entsprechende Maßnahmen ebenfalls dazu beitragen.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Projektauftragserteilung im August 2012

Geplante Maßnahmen

Nach Durchführung einer IST-Analyse des Energiebedarfes der Region werden die vorhandenen Ressourcen der erneuerbaren Energien erfasst. Danach wird ein Maßnahmenplan und Strategien entwickelt um definierte Ziele zu erreichen. Dazu gehört die Bewusstseinsbildung um Energiespar- und Sanierungsoffensiven einzuleiten. Die Energiegewinnung durch Solarenergie, sowohl Solarthermie wie auch Photovoltaik, wird intensiv forciert. Aufgrund des ausreichenden Vorhandenseins von Biomasse-Ressourcen werden diese vermehrt eingesetzt. Im Bereich der Wasserkraft wird durch den bereits genutzten Ausbau auf den Einsatz von Kleinwasserkraftwerken gesetzt. Basierend auf bereits durchgeführten Untersuchungen können auch bei der Windenergie nur Kleinwindanlagen regional zum Einsatz kommen. Bei der Mobilität wird das Umsteigen auf alternative Antriebskonzepte entsprechend angewendet. Die Nutzung der industriellen Abwärme wird auch in Zukunft weiter verstärkt.

 

Ehem. Modellregions-ManagerIn

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Ing. Hollerer Johann

ARGE Klima- und Energiemodellregion Innovationsraum Unteres Mürztal

 43-3862-22501/2100
 klima-energie-modellregion@kapfenberg.at

Berufliche Laufbahn

HTBL-Maschinenbau in Kapfenberg, Systementwicklung und Programmierung bei Böhler, Qualitätsmanager im Gasnetzbetrieb bei Stadtwerke Kapfenberg GmbH, Projektmanager, Techniker Wärme- (Nah-, Fern- u. Abwärme-) Versorgung, Energieausweis, Energieberatung.


Ort
Koloman-Wallisch-Platz 1 , 8605 Kapfenberg
Öffnungszeiten
nach telefonischer Voranmeldung von Montag bis Freitag von 07:00 bis 15:00

"Mit diesem Projekt soll die Bewusstseinsbildung für nachhaltige Energienutzung gestärkt und somit der Klimaschutz und die Lebensqualität auch für nachfolgende Generationen erhöht werden."

Best Practice Projekte der Region