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Südkärnten

13 Gemeinden = 1 Region
Das Hauptaugenmerk in der Klima- und Energie- Modellregion Südkärnten liegt auf der Zusammenarbeit mit den Gemeinden aus der Region - in der Nutzung von Einsparungspotentialen und dem Einsatz erneuerbarer Energieträger. Darüber hinaus steht die Bewusstseinsbildung für Jung & Alt im Zentrum!

Besonderheiten: Naturkundliche & kulturelle Vielfalt, Zweisprachigkeit, Drau als verbindendes Element 

Beteiligte Gemeinden: Bleiburg, Diex, Eberndorf, Eisenkappel-Vellach, Feistritz ob Bleiburg, Gallizien, Globasnitz, Griffen, Neuhaus, Ruden, Sittersdorf, St. Kanzian am Klopeiner See, Völkermarkt


Teilgebiet des Klagenfurter Beckens, Grenzgebiet zu Slowenien und südlichste Region Österreichs Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 3 908 km² 41862 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Reinhard Schildberger
Ziele

Nach anfänglich fünf Gemeinden im Jahr 2009 konnte die Klima- und Energie- Modellregion Südkärnten im Jahr 2014 erfolgreich auf alle 13 Gemeinden des Bezirks Völkermarkt erweitert werden.

Auf diese erhebliche Vergrößerung des Gebiets wurde mit einer entsprechenden Erweiterung des Spektrums der Aktivitäten und Maßnahmen reagiert. So liegt seit 2014 ein wesentlicher Schwerpunkt in der KEM Südkärnten auf dem Thema Mobilität. 2025 soll die neue Strecke der Koralmbahn – eine Teilstrecke der baltisch-adriatischen Achse – in Betrieb gehen. Damit diese wertvolle zukünftige Bahnstrecke nicht nur die Region durchfährt, sondern auch attraktive Anschlussverbindungen auf modernen Mobilitätsdrehscheiben und aktive Mobilitätsversprechen an Gäste von nah und fern geschnürt werden können, müssen bereits jetzt Vorkehrungen getroffen werden.

Weitere Schwerpunktthemen bilden neben dem Modellregionsmanagement die Themen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit und biogene CO2-Senken. Entsprechend dem Leitbild der KEM knüpfen Arbeitspakete eng an bisherige Umsetzungsphasen an!

Bereits durchgeführte Maßnahmen

In der Klima- und Energiemodellregion Südkärnten steht die Arbeit mit und für die Mitgliedsgemeinden - mit Hinblick auf deren aktuelle Bedürfnisse - im Vordergrund!  Hier wurden im Laufe der letzten Jahre zahlreiche PV-Anlagen errichtet, das e-Tankstellennetz erweitert und eine Energiebuchhaltungs-App entwickelt, welche den Gemeinden die tägliche Arbeit erleichtern soll. Über die klassische Arbeit der Klima- & Energiemodellregionen beschäftigt sich die KEM Südkärnten mit dem Thema CO2-Senken im Boden. So konnte in den letzten Jahren ein Moorschutzkataster erarbeitet werden, welcher wertvolle Moorböden benennt. Neben Pflegearbeiten auf diesen Moorböden steht die Qualitätssteigerung auf Ackerböden im Fokus. Hier sorgt die erste kommunale Grünschnittkompostier-Anlage in Kärnten für die Gewinnung von regionalem Kompost, welcher auf wertvollen Ackerböden aufgebracht wird.

Zu den jährlichen Highlights im Bereich Bewusstseinsbildung gehören die Klima-Kino-Tage im Juni und die Feier der Europäischen Mobilitätswoche im September. Beide Aktivitäten sind fixer Bestandteil des regionalen Veranstaltungsreigen.

Geplante Maßnahmen

Mit 2020 ist die KEM Südkärnten in die 3. Weiterführungsphase des KEM-Programms eingetreten. Neben herkömmlichen Themen wie Energiebuchhaltung, Energieoptimierung bei Gemeinden/Gemeindeverbänden, Errichtung von PV-Anlagen, Erweiterung der Grünschnittkompostieranlage und bewusstseinsbildenden Maßnahmen wie der Feier der Europäischen Mobilitätswoche und der Klima-Kino-Tagen setzt die Region auf neue Themen und Projektpartner. So wird in dieser Programmphase erstmals eine Reuse/Repair/Recycle-Maßnahme umgesetzt. Aber auch Themen wie „Ölkesselfreies Südkärnten“, „Wirtschaft wird GREEN“ oder auch die Vorbereitung der Region auf die nächste Ausschreibung des öffentlichen Verkehrs werden intensiv behandelt. Letzteres wird eine ganz besondere Herausforderung – denn ab 2023 werden ein neuer S-Bahn-Takt und ab 2025 die Koralmbahn den öffentlichen Verkehr in der Region maßgeblich verändern. Im Herzen der Region entsteht eine neue Haltestelle, welche in der Planung von der KEM begleitet wird. Hier dürfen natürlich das Fahrrad, Car-Sharing-Modelle oder touristische Mobilitätsangebote mitgedacht und geplant werden! – Dies alles mit einer langfristigen Vision: ein energiegeladenes & zukunftsfittes Südkärnten!

Indikatoren

KategorieEinheit2017201820192020
Anteil energieeffizienter Lichtpunkte in der Straßenbeleuchtung%22,1025,9041,7041,70
Anteil neu zugelassene mehrspurige E-KFZ (rein batteriegetrieben)%1,962,052,414,05
PV installiert pro EWkWp/EW0,170,190,220,25
Anteil Gemeinden in der Energieregion mit Energiemanagement für kommunale Gebäude und Anlagen%15,4023,1023,1023,10
Anteil der Dauerkartenbesitzer in der Region (ÖPNV)%7,306,917,265,26

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

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Reinhard Schildberger

KEM (Klima- & Energiemodellregion) Südkärnten


 43-664-73026986
 reinhard.schildberger@lag-uk.at

Berufliche Laufbahn

RS ist Recycling- und Entsorgungstechniker, war 18 Jahre im Bereich Abfallwirtschaft & Recycling tätig

Seit 2014 beim Verein Regionalentwicklung Südkärnten im Bereich KEM & Klimaschulen, seit 2019

KLAR!- Manager und seit September 2020 Manager KEM & KLAR! – Südkärnten.


Ort
Klagenfurter Straße 10, 9100 Völkermarkt
Öffnungszeiten
08:30 – 16:30

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