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Eferding

Der politische Bezirk Eferding war 2009 der erste Klimabündnisbezirk (alle 12 Gemeinden des Bezirkes sind geschlossen Klimabündnis-Partnergemeinden). Die Zielsetzung in der Modellregion ist die konsequente Weiterentwicklung von E-GEM (kommunale Energiekonzepte liegen flächendeckend in allen Gemeinden auf) mit professioneller Begleitung, um weitestgehende Energieautarkie bis 2020 (mind. 50 %) zu schaffen und eine nachhaltige Reduktion der Treibhausgasemissionen in allen Sektoren zu erreichen. Dadurch auch Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.

Besonderheiten: Ausgedehnte landwirtschaftliche Intensivflächen (Gemüseanbau), die Stadt Eferding ist als Bezirksstadt Zentrum für Verwaltung und Bildung, im Norden steile Hänge mit natürlicher Waldausstattung als Grenze zur Donau, im Süden und Südwesten Hügelland mit hohen Streuobstbeständen, Teile davon als Landschaftsschutzgebiet/Naturpark Obst-Hügel-Land ausgewiesen.

 

Beteiligte Gemeinden: Alkoven, Aschach an der Donau, Buchkirchen, Eferding, Fraham, Haibach ob der Donau, Hartkirchen, Hinzenbach, Prambachkirchen, Pupping, Scharten, St. Marienkirchen an der Polsenz, Stroheim


Die Region Eferding liegt im oberösterreichichen Zentralraum zwischen den Städten Passau und Linz. Im Osten grenzt die Region an den Bezirk Linz-Land, im Süden an den Bezirk Wels-Land, im Westen an den Bezirk Grieskirchen und im Norden an den Bezirk Rohrbach. Die Landeshauptstadt Linz ist 30 km entfernt. Eferding grenzt mit 5 Gemeinden an die Donau und diese bildet auch die Grenze zum Mühlviertel. Die Niederungen der Donau stellen das Wirtschaftszentrum des Eferdinger Beckens dar (270 m Seeöhe). Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 291,84 km² 37223 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Mag. (FH) Christina Mayer-Lamberg
Ziele

Eines der Hauptziele ist die Durchführung von bewußtseinsbildenden Veranstaltungen und die Gründung bzw. Betreuung von Netzwerken für die verschiedenen Energieverbrauchergruppen. Die vorhandene kommunale Energiebuchhaltung soll zu einem wirksamen Energiemanagement weiterentwickelt werden, damit eine nachhaltige Senkung des Gesamtenergieverbrauchs gewährleistet ist. Die Begleitung und/oder Evaluierung von den definierten Projekten bzw. Maßnahmen in den einzelnen Gemeinden ist erforderlich, damit die vereinbarten energiepolitischen Ziele im Jahr 2020 erreicht werden können.

Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Flächendeckender Beitritt aller Gemeinden zum Klimabündnis
  • Erstellung von kommunalen Energiekonzepten in allen beteiligten Gemeinden
  • Erstellung eines regionalen Energieentwicklungsplans (Umsetzungskonzept) mit Festlegung von Maßnahmen auf kommunaler und regionaler Ebene
  • Einstellung eines Modellregionsmanagers zur Leitung der Klima- und Energiemodellregion mit Sitz in der Verbändegemeinschaft Eferding (Bürostandort von Bezirksabfallverband, Regionalentwicklungsverband, Wasserverband und Reinhaltungsverband) zur Nutzung von Synergien


Energieeffizienz

  • Umrüstung des Alten- und Pflegeheim Eferding auf LED-Innenbeleuchtung
  • Energieberatungen für Haushalte
  • Gemeinsame Ausschreibung für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in 5 Gemeinden

Erneuerbare Energieträger

  • Ermittlung des Potenzials für Kleinwindkraft
  • Photovoltaik-Sorglos-Pakete für Haushalte
  • Beratung für öffentliche Gebäude zur Umstellung auf erneuerbare Energieträger

Vernetzung 

  • Startveranstaltung zur Gründung eines Energie-Netzwerkes der Gewerbetreibenden
  • Gründung eines Energie-Arbeitskreises zur Vernetzung der 13 Gemeinden der Modellregion
  • Betreuung von Energiegruppen in den Gemeinden
  • Gründung der Energieregion Wels / Wels-Land /Eferding zur Kooperation in Bezug auf überregionale Themen und zur Planung, Organisation und Abwicklung gemeinsamer Aktivitäten, Präsentation von best-practice-Beispielen auf der

Homepage www.energie-region.at

Bewusstseinsbildung

  • Ausbildung von Energiedetektiven in Schulen
  • Energietage in Schulen

Mobilität

  • Errichten von E-Carsharing Standorten
  • Bewerbung von E-Mobilität
  • Bewerbung der Mitfahrbörse Flinc
  • Maßnahmen zur Steigerung des Radverkehrs in der Region
  • Entwicklung eines Systems für Fahrtendienste
Geplante Maßnahmen
  • Schaffung einer geeigneten Infrastruktur im "Umweltverband neu" für einen Arbeitsplatz im Energiemanagement.
  • Positionierung als Energieregion durch Präsenz: Angebote für alle Sektoren und BürgerInnen der Energiemodellregion, Veröffentlichung von umgesetzten Maßnahmen, best-practice-Beispielen und Projekten
  • Weiterentwicklung der regionalen Energiebuchhaltung, Durchführung von Benchmarks und Einführung eines professionellen Energiemanagements in öffentlichen Gebäuden
  • Schule und Wirtschaft: Erarbeitung eines Bewusstseinsbildungsprogramms durch MentorInnen aus regionalen Leitbetrieben für SchülerInnen und LehrerInnen. Bildung von Netzwerken zwischen Schulen und Wirtschaft, Bewusstseinsbildung, um Interesse an "green jobs" zu wecken und Energie sparen in Schulen zu forcieren.
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen für die gesamte Bevölkerung, die Kommunen und die Wirtschaft während der gesamten Laufzeit zu den Themen Energie sparen, Energieeffizienz und Umstieg auf erneuerbare Energieträger.
  • Stromsparwettbewerb für Haushalte in der Region
  • Verstärkte Einbindung der Wirtschaft – branchenspezifische Aktivitäten und Angebote

Indikatoren

KategorieEinheit201720182019
Verbrauch Strom pro Fläche kommunale GebäudekWh/m217,6015,5015,80
Verbrauch Wärme pro Fläche kommunale Gebäude (Endenergie)kWh/m293,4082,60 -
Anteil energieeffizienter Lichtpunkte in der Straßenbeleuchtung%74,5087,0087,00
PV auf kommunalen Gebäuden und Anlagen, sowie KEM-indizierte Bürgerbeteiligungsanlagen pro 1000 EWkWp/1000 EW13,7013,7013,80
Anteil neu zugelassene mehrspurige E-KFZ (rein batteriegetrieben)%1,281,442,45
PV installiert pro EWkWp/EW0,160,190,29
Car-Sharing Fahrzeuge in der Region pro 1000 EWAnzahl/1000 Einwohner0,110,110,11
Anteil der Dauerkartenbesitzer in der Region (ÖPNV)% - - 7,46

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

Foto fuer Homepage Mayer Lamberg
Mag. (FH) Christina Mayer-Lamberg

Energiegenossenschaft Region Eferding eGen


 43-7272-69799
 43-650-2332727  43-650-2332727
 kem-eferding@energiegenossenschaft.at

Berufliche Laufbahn
  • Kaufmännische Ausbildung
  • Studium FH für Soziales, Linz
  • Akad. Psychosoziale Gesundheitstrainerin
  • Langjährige Erfahrung in Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit, Projekt- und Veranstaltungsmanagement

Ort
Linzer Straße 4 (Haus Eferdiger Land), 4070 Eferding
Öffnungszeiten
Di: 8 bis 16 Uhr, Mi und Do: 8 bis 14 Uhr sowie nach Vereinbarung

"Das Eferdinger Land liegt mir sehr am Herzen. Ich freue mich über jede Einzelne und jeden Einzelnen in der Region, bei der bzw. bei dem wir durch unsere Projekte ein Umdenken Richtung Klimaschutz und Nachhaltigkeit bewirken."

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