karnische energie

Karnische Energie

Aufbauend auf bisherige Aktivitäten sollen in diesem zweijährigen Zeitraum die Maßnahmen zu mittelfristigen Zielerreichung einer Selbstversorgung des Bezirkes mit Erneuerbaren Energien (Steigerung der Produktion und Energieeffizienz) weiter vorangetrieben werden.

Besonderheiten: Der Bezirk Hermagor wird vorwiegend durch seine starke touristische Ausrichtung, einen guten Branchenmix im Bereich Gewerbe, Handwerk und seinem naturräumlichen Potenzial (Natura 2000-Gebiete, Geopark Karnische Alpen) geprägt.

Beteiligte Gemeinden: Dellach, Gitschtal, Hermagor-Pressegger See, Kirchbach, Kötschach-Mauthen, Lesachtal, St. Stefan im Gailtal


im Südwesten Kärntens Modellregion seit 2013 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 808,13 km² 18054 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Alexandra Risslegger
Ziele

Aufbauend auf die Ergebnisse aus dem Interregprojekt "Selbstversorgung mit Erneuerbarer Energie" und den Akivitäten des Vereins "energie:autark Kötschach - Mauthen" sollen in diesem zweijährigen Zeitraum die Maßnahmen zu mittelfristigen Zielerreichung einer Selbstversorgung des Bezirkes mit Erneuerbaren Energien (Steigerung der Produktion und Energieeffizienz) weiter vorangetrieben werden.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Seit dem Jahr 2012 (Laufzeit bis Mai 2015) wurden im Rahmen des Interregprojektes "Selbstversorgung mit Erneuerbarer Energie "ALTERVIS" - mit den benachbarten italienischen Regionenen der Status Quo und die vorhandenen Potenziale im Bereich Erneuerbarer Energie erhoben. Der daraus resultierenden Masterplan, Bewusstseins-bildungsmaßnahmen, die Abwicklung von Pilotprojeken etc. bilden die Grundlage für die Weiterführung der bezirksweiten Kooperation für die nächsten zwei Jahre.

Geplante Maßnahmen

Mit der Umsetzung von insgesamt zehn Arbeitspaketen sollen bezirksweite Anlaufstellen, gebündelt in einem Verein, für die unterschiedlichen Zielgruppen geschaffen werden. Die Maßnahmen reichen von der Bearbeitung des Themas "Mobilität" in den verschiedensten Facetten, der Errichtung von Biomassetankstellen, dem Schaffen eines Energiecontractingmodells für Tourismusbetriebe bis hin zu einem bezirksweiten Bürgerbeteiligungsmodells "Photovoltaik".

Indikatoren

KategorieEinheit20192020
Anteil Gemeinden in der Energieregion mit Energiemanagement für kommunale Gebäude und Anlagen%42,9042,90
PV installiert pro EWkWp/EW0,290,32
Anteil der Dauerkartenbesitzer in der Region (ÖPNV)%1,761,05
Car-Sharing Fahrzeuge in der Region pro 1000 EWAnzahl/1000 Einwohner0,330,33
Energieberatungen für Haushalte und Betriebe pro 1000 EWAnzahl/1000 EW11,6011,50

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

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Alexandra Risslegger

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 alexandra.risslegger@region-hermagor.at

Berufliche Laufbahn
  • Assistenz & Projektmanagement an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems
  • Assistenz am Kompetenzzentrum für Nachhaltigkeit der Wirtschaftsuniversität Wien
  • Masterabschluss Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement an der  IMC FH Krems

Fotocredit:
©Klima- und Energiefonds/Barbara Krobath


Ort
Hauptstraße 44, 9620 Hermagor
Öffnungszeiten
MO–FR 8:30–16:30 nach telefonischer Vereinbarung

„Ich bin motiviert, die Bedeutung von nachhaltigem Handeln mit allen beteiligten Stakeholdern, umzusetzen – mit den touristischen Zielen im Hinterkopf und nachhaltigem Tun im Vordergrund – für unsere schöne Region.“

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