GU Sued

GU-Süd

Die Region südlich von Graz entwickelt sich sehr dynamisch. Mit der wachsenden Bevölkerung erfolgt auch eine Zunahme und Gebäudebestandes und damit einhergehend auch des Individualverkehrs. Damit steigen sowohl der Energieverbrauch, als auch die Treibhausgasemissionen. Um diese Entwicklung noch besser steuern zu können sollen die Raumplanungsinstrumente der Gemeinden verstärkt genutzt werden, um die räumlichen Voraussetzungen vom sparsamen Einsatz von Energie und für die Nutzung erneuerbarer Energieträger zu schaffen. Dadurch soll ein wesentlicher Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen geleistet werden.

Die Region GU-Süd liegt süd-östlich der steirischen Landeshauptstadt Graz und zählt mit dieser gemeinsam zum Hauptwirtschaftsraum und der am stärksten wachsenden Region in der Steiermark. Die Region GU-Süd ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort welcher von einem aktiven suburbanen und  ländlichen Charakter, einer Vielzahl an kulturellen Aktivitäten und einem hohen Naherholungswert für die Bevölkerung geprägt ist. Die Gründung der KEM GU-Süd mit Anfang 2019 ist eine regionale Antwort auf die zunehmenden Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel und dem Nutzungsdruck auf (sub)urbane Räume. Die Attraktivität der Region als Lebensraum für die Bevölkerung soll erhalten bleiben und ausgebaut werden.

Beteiligte Gemeinden: Fernitz-Mellach, Gössendorf, Hart bei Graz, Hausmannstätten, Raaba-Grambach


Modellregion seit 2018 Region befindet sich in der Umsetzungsphase 22380 EinwohnerInnen Website der Modellregion Ansprechperson:
DI Claudia Rauner
Ziele

Die Ziele der KEM GU-Süd sollen zu den Zielkategorien von Bund und Land

  • Reduktion Treibhausgasemissionen,
  • Steigerung der Energieeffizienz,
  • Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energieträgern

in der aktuellen Umsetzungsphase messbare Beiträge leisten.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Während der Konzeptphase wurde die KEM GU-Süd der Bevölkerung im Rahmen von Gemeindeversammlungen der Bürgermeister von der KEM-Managerin vorgestellt. Diese wurde eingeladen Vorschläge für regionale Klimaschutzprojekte an die KEM-Managerin zu übermitteln. Diese wurden thematisch geclustert und mit den Klima- und Energiezielen von Bund und Land Steiermark abgeglichen und in den politischen Gremien der Gemeinden besprochen und später vom jeweiligen Gemeinderat beschlossen.  Im Frühjahr erfolgte eine Exkursion zum Thema „Humusaufbau“ und im Herbst machte die Wanderausstellung „Klimaversum“ halt in unserer Region – sehr zur Begeisterung von Jungen und Junggebliebenen!

Geplante Maßnahmen

Neben der Energieraumplanung als zentraler Klimaschutzmaßnahme in der Region, liegt der Fokus der beschlossenen Maßnahmen im Bereich Energiemonitoring in den Gemeinden, umfassende Energieberatungen im Hinblick auf etwaige Sanierungen und/oder der Integration von erneuerbaren Energieträgern in den Gebäudebestand, der Attraktivierung des ÖPNVs, der Stärkung und dem Ausbau multimodaler Mobilität, dem Humusaufbau im Boden und der Plastikfreiheit, der Blackout-Prävention, dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, sowie der Ökologisierung der kommunalen Grünraumbewirtschaftung und der Begrünung von Flächen.

Indikatoren

KategorieEinheit201820192020
Anteil Gemeinden in der Energieregion mit Energiemanagement für kommunale Gebäude und Anlagen%20,0020,00100,00
E-Ladestellen PKW öffentlich zugänglich pro 1000 EW Anzahl/1000 EW - 0,24 -
Anteil neu zugelassene mehrspurige E-KFZ (rein batteriegetrieben)% - 8,19 -
Anteil neu zugelassene KFZ mit alternativen Antrieben% - 8,83 -
Energieberatungen für Haushalte und Betriebe pro 1000 EWAnzahl/1000 EW - 3,83 -

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Ansprechperson

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DI Claudia Rauner

 43-650-2526097
 claudia.rauner@gu-sued.eu

Berufliche Laufbahn

Studium Agrarwissenschaften an der Universität für Bodenkultur und Nachhaltige Energiesysteme an der FH Burgenland, sowie langjährige berufliche Erfahrung als Projektmanagerin und leitende Angestellte im industriellen Umfeld. Als frühere Gemeinderätin konnte ich erste Erfahrungen im kommunalpolitischen Umfeld sammeln. Am Wichtigsten sind die Begeisterung für das Thema Klimaschutz und Energiewende, sowie die Freude an der Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen.


Ort
Dillachstraße 17, 8072 Fernitz-Mellach

„Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen“ (Franz Kafka)

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