Wein u. Thermenregion SO 01 panoram

Wein- und Thermenregion Südoststeiermark

Die Klima- und Energiemodellregion liegt im südoststeirischen Hügelland. Kennzeichnend für die Region sind die beiden Thermen in Bad Gleichenberg und Bad Radkersburg sowie die touristische Ausrichtung und der landwirtschaftliche Weinbau.

Bad Gleichenberg ist der älteste und größte Kurort, Bad Radkersburg der südlichste Kurort der Steiermark. Beide Kurorte verfügen über eigene kommunale Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Straden als die Lebenskraftgemeinde der Region bildet in der Klima- und Energiemodellregion das verbindende Glied zwischen den Gemeinden Bad Gleichenberg und Bad Radkersburg.

Beteiligte Gemeinden: Bad Gleichenberg, Bad Radkersburg, Straden


Modellregion seit 2015 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 1 125,2 km² km² 11896 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Ing. Robert Frauwallner
Ziele

Durch die KEM werden:

  • Vorbild-Projekte initiiert und diese über die Regionsgrenzen hinaus bekannt gemacht,
  • eine fundierte Wissensbasis für die Umsetzung innovativer Energie-Projekte geschaffen,
  • eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung gefördert,
  • Sanierungs-Projekte auf Best-Practice-Niveau umgesetzt,
  • Anreize zum bewussteren Umgang mit Energie geschaffen,
  • die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduziert,
  • eine Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung herbeigeführt,
  • und ein Beitrag zur Energiewende auf regionaler Ebene geleistet.

Ziel der KEM Wein- und Thermenregion Südoststeiermark ist es die gemeinsamen Stärken und Potenziale zum intensiveren Einsatz von erneuerbarer Energien und zur Steigerung der Energieeffizienz zu fokussieren. Ein gemeinsamer Masterplan, der im Umsetzungskonzept verankert ist, wurde dazu entwickeltet.

Kennzeichnend für die Region sind die beiden Thermen in Bad Gleichenberg und Bad Radkersburg sowie die touristische Ausrichtung und der landwirtschaftliche Weinbau.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Informationskampagne Smart Meter:
Bisher wurden 2 Veranstaltungsreihen zum Thema mit Expertenvorträgen abgehalten, ein Teststand zur Veranschaulichung der Funktionsweise eines Smart Meters wurde aufgebaut und Vorzeigeprojekte wurden präsentiert.

Etablierung der E-Mobilität in der Region: 
Ein eCarsharing-System befindet sich im Aufbau. Gemeinden und Betriebe werden bei der Anschaffung von Elektrofahrzeugen und der Errichtung von E-Ladestationen unterstützt. E-Mobilitäts-Tage wurden organisiert.

Sanierungskonzepte für Gemeindeobjekte:
Für öffentliche Gebäude wurden Sanierungskonzepte und energietechnische Analysen erstellt.

Energie-Vortragsreihe und Info-Veranstaltungen für die Bevölkerung: 
Im ersten Umsetzungsjahr wurden zahlreiche Vorträge und Info-Veranstaltungen organisiert. Die Themen reichten von der Energieeffizienz in der Landwirtschaft, über klimafreundlichen Einkauf bis hin zur Elektromobilität. Außerdem gab es eine Open-Air-Filmreihe, bei der jeweils ein Film zum Thema Klima- und Umweltschutz in jeder Gemeinde gezeigt wurde.

Energiesparaktionen: 
Bereits im ersten Umsetzungsjahr wurden Gutscheine für „Heizungsanlagenchecks“ unter den BürgerInnen der Modellregion verlost. Mängel bei den heimischen Heizsystemen sollten aufgedeckt werden und Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet werden. 

Regionale Photovoltaik-Initiative:
PV-Anlagen auf Gemeinde- und Gewerbeobjekten sowie landwirtschaftlichen Gebäuden werden errichtet. Bei ausgewählten Gemeindeobjekten wurden Machbarkeitsstudien durchgeführt, Angebote eingeholt und bereits um Förderung angesucht. Außerdem befindet sich das erste Bürgerbeteiligungsprojekt der PV-Beteiligungsanlage auf der Gleichenberg Halle in Fertigstellung.

Ausbau regionaler Biomassenahwärmeversorgung: 
Projektentwicklung für die Nahwärmeversorgung auf Basis Biomasse in einzelnen Katastralgemeinden der Stadtgemeinde Bad Radkersburg.

Energieeffizienz in Weinbau- und Tourismusbetrieben: 
Bei 7 ausgewählten Weinbau- und Tourismusbetrieben wurde ein automatisches Energiemonitoring installiert.

Geplante Maßnahmen

Die Schwerpunkte der KEM liegen in:

  • der nachhaltigen Stromversorgung (Ausstattung öffentlicher, gewerblicher und landwirtschaftlicher Gebäude mit einer PV-Anlage)
  • der Bewusstseinsbildung der Bevölkerung im Bereich Klimaschutz und der Steigerung des Bekanntheitsgrades der KEM
  • der Forcierung von Vorbereitungen auf ein Blackout
  • der Etablierung von umweltfreundlicher Mobilität, insbesondere dem Umstieg auf das Fahrrad für Alltagswege
  • der Sanierung öffentlicher Gebäude (Erstellung von Sanierungskonzepten, Identifizierung von Einsparpotenzialen und Möglichkeiten einer verstärkten Nutzung erneuerbarer Energieträger)
  • der Energieeffizienzsteigerung bei Kläranlagen (Energieeffizienzanalyse in Zusammenspiel mit den installierten PV-Anlagen, Prozessoptimierung etc.)
  • den Energiechecks für Betriebe mit einer Abschätzung der Einsparpotenziale, einer Maßnahmenerarbeitung zur Energieeffizienzsteigerung und zur Umstellung auf erneuerbare Energien.
  • der Förderung von klimafreundlichem Einkauf und gesunder Ernährung mit Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung
  • der Image-Förderung von Betrieben, die im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energie bereits sehr viel umgesetzt haben, mit der Kurzfilmreihe „Voll Energie im Steirischen Vulkanland“
  • der Bewusstseinsbildung für die Bevölkerung durch Vorträge und Info-Veranstaltungen im Bereich „Klima & Energie“
  • der Förderung nachhaltiger Energieversorgung bei Vereinsobjekten und Freizeitanlagen
  • und der Einführung eines Energiemonitoringsystems bei Gemeindeliegenschaften (Erfassung aller Energie- und Ressourcenverbräuche und Analyse möglicher Einsparpotenziale)

Indikatoren

KategorieEinheit20182019
Verbrauch Strom pro Fläche kommunale GebäudekWh/m212,43 -
Verbrauch Wärme pro Fläche kommunale Gebäude (Endenergie)kWh/m270,73 -
PV auf kommunalen Gebäuden und Anlagen, sowie KEM-indizierte Bürgerbeteiligungsanlagen pro 1000 EWkWp/1000 EW103,49 -
PV installiert pro EWkWp/EW1,68 -
Anteil neu zugelassene mehrspurige E-KFZ (rein batteriegetrieben)%3,352,02

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

frauwallner robert
Ing. Robert Frauwallner

 43-3152-8575501
 frauwallner@lea.at

Berufliche Laufbahn

- technische Ausbildungen im Bereich der Planung von haustechnischen Installationsanlagen
- langjährige Arbeit als Projektleiter, Gebäudetechniker und Energieberater sowohl für

   kommunale als auch gewerbliche und private Kunden
- Energieauditor gemäß EEffG für Gebäude und Prozess
- Unternehmerprüfung und Befähigungsprüfung für Ingenieurbüro
- ausgebildeter Energieberater
- qualifizierter europäischer Energiemanager


Ort
Auersbach 130, 8330 Feldbach
Öffnungszeiten
8:00 bis 12:00 Uhr

"Erneuerbare Energie und Energieeffizienz sind wichtige Säulen zum Schutz unseres Klimas."

Leitprojekte der Region

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