Region243129.jpg

Landeck

Seit 2009 als gesamter Bezirk im KEM-Programm. Der Bezirk ist auch LEADER- und Interreg Region mit einem strategischen Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien und Klimaschutz und langjähriger projektbezogener Klimaschutzarbeit. Fokus Wärmewende, große Potenziale bei Photovoltaik und Wärmepumpen. Nachhaltige Mobilität und regionale Wertschöpfung sind ebenso zentrale Elemente der Weiterführungsphase I.

Besonderheiten: Tourismusstärkster Bezirk Österreichs (über 8 Mio. Nächtigungen pro Jahr bis 2020), gute Anbindung an die Bahn mit den Bahnhöfen Landeck und St. Anton a. A., Wasserkraft-Erzeugung ca. 900 GWh/a (vgl. gesamter Stromverbrauch liegt bei unter 400 GWh/a), Naturpark Kaunergrat, 2 KLAR Regionen, eine CLEAN ALPINE REGION (Tiroler Programm)

Beteiligte Gemeinden: Faggen, Fendels, Fiss, Fließ, Flirsch, Galtür, Grins, Ischgl, Kappl, Kaunerberg, Kaunertal, Kauns, Ladis, Landeck, Nauders, Pettneu am Arlberg, Pfunds, Pians, Prutz, Ried im Oberinntal, Schönwies, See, Serfaus, Spiss, St. Anton am Arlberg, Stanz bei Landeck, Strengen, Tobadill, Tösens, Zams


Westtirol - Oberes Inntal, Paznaun, Stanzertal, Kaunertal Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 1 1.595,14 km² 44386 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Elisabeth Steinlechner
Ziele
  • Weiterer Ausbau der Erneuerbaren Energien im Strom- und Wärmebereich (Photovoltaik und Kleinwasserkraft sowie Biomasse- und Wärmepumpenlösungen),
  • Energieeffizienz und Wärmewende im Tourismus. Ein besonderer Fokus wird in einer Dekarbonisierung der Tourismusregionen liegen, Eine Vielzahl von kleinen Leuchttürmen soll dabei eine größere Bewegung anstoßen.
  • Nachhaltige Mobilität verbessern
  • Maßnahmen in betrieblichen Zukunftsfeldern (Erneuerbare, E-Mobilität oder Holzbau), um hier stärker zu werden und green jobs zu schaffen. Davon profitiert direkt und indirekt der gesamte Bezirk. Die Energiewende wird optimal unterstützt, weil die Betriebe die besten Multiplikatoren sind. Sie bringen die vielen kleinen Projekte in Umsetzung.
  • Industrielle Abwärmepotenziale nutzbar machen
Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Grundlagenarbeit: wurde mit externen Partnern in der Umsetzungsphase der KEM bis 2014 erarbeitet (z. B. Trinkwasserkraftstudie, Solarpotenzialstudie, Ressourcenplan ..) und damit eine konkretere Ausrichtung der weiteren Maßnahmen und Ziele ermöglicht.
  • Entwicklung regionaler Förderungen: (konkrete vorbereitende Untersuchungen zu Trinkwasserkraftprojekten, LED-Straßenbeleuchtung, Energieeffizienz in Hotelbetrieben, Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen mit Speicheroptimierung).
  • PV-Eigenverbrauchsanlagen: es wurden zahlreiche Projekte regional gefördert (ca. 40 kleinere und auch große betriebliche Projekte) sowie LED-Straßenbeleuchtung und Energieeffizienz in Hotelbetrieben.
  • Arbeitskreis Erneuerbare Energien und Ressourcenschonende Kreisläufe: Dieser Arbeitskreis bespricht mit geladenen Fachexperten regelmäßig alle Entwicklungen bei Technologien und Förderungen. Gleichzeitig werden Projektideen diskutiert und erste Schritte abgeleitet.
  • Nach Ende der KEM-Umsetzungsphase wurden die Klimaschutz-Aktivitäten in der KEM Landeck über die Förderprogramme LEADER und Interreg regional weitergeführt. Alle Projekte und Koordinationstätigkeiten wurden regional geplant und regional beschlossen.
  • Vernetzung und Koordination von Serviceleistungen mit den fachspezifischen Institutionen des Landes (Klimabündnis Tirol, Energie Tirol, Umweltwerkstatt, WK Landeck, Wärmepumpen Netzwerk Tirol, Verband der Biomasse-Heizwerkbetreiber etc.) sowie direkt durchgeführte Beratungen und Projektbegleitungen durch die Koordinatorin.
Geplante Maßnahmen

Koordinative Tätigkeiten für die Region

  • Arbeitskreis Erneuerbare Energien und Ressourcenschonende Kreisläufe
  • Netzwerk der KLARs, CLEAN ALPINE REGION, Klimabündnisgemeinden mit den Tiroler Initiativen und Servicestellen sowie mit den KEM Regionen Österreichs

Service- und Weiterbildungsangebote für Gemeinden und Betriebe, um Projekte in Umsetzung zu bringen und Jobs in der Region zu sichern

 Für Betriebe:

  • Raus aus Öl - Rundum Sorglos Begleitung für ausgewählte Leuchtturmprojekte
  • Wärmepumpenqualifizierung
  • E-Mobilität als Chance
  • Holzbau
  • Netzwerk und Beratung über Erneuerbare Energien sowie Förderberatung

Für Gemeinden:

  • eCarsharing Rundum Sorglos Begleitung
  • PV- und Förderberatung
  • Serviceangebot Planung Energiegemeinschaften
  • Koordination ÖPNV Erweiterung

Die Kommunikation der erfolgreich umgesetzten betrieblichen und kommunalen Projekte ist von großer Bedeutung, da die Projektpartner Multiplikatoren in der Region sein können. Der Leuchtturmcharakter der umgesetzten Projekte soll dabei hervorgehoben werden. Die Bevölkerung soll außerdem mit gezielten Videobeiträgen über die Aktivitäten in der Region regelmäßig informiert und dadurch miteinbezogen werden.

Modellregions-ManagerIn

Elisabeth Steinlechner
Elisabeth Steinlechner

 43-512-908892
 43-660-6503001  43-660-6503001
 e.steinlechner@e3-consult.at

Berufliche Laufbahn

Elisabeth Steinlechner betreut seit vielen Jahren die Energiethemen im Bezirk Landeck für Gemeinden und Betriebe. Sie hat mit dem Regionalmanagement Landeck Investkostenförderungen für Photovoltaik, Energieeffizienz, Trinkwasserkraft und LED-Straßenbeleuchtung in den regionalen Förderprogrammen entwickelt und betreut. Mehr als 40 betriebliche PV-Projekte bis zur einer Größe von 350 kWp konnten dabei gefördert werden. Viele regionale Energieprojekte wurden von ihr in Umsetzung gebracht. Sie betreut den Arbeitskreis Erneuerbare Energien, eine Plattform für Fachleute aus dem Dreiländereck Landeck/Imst, Vinschgau und Engadin und ist in vielen Tiroler Netzwerken und einschlägigen Kommissionen tätig, u.a. ist sie Vorstandsmitglied der Energie Tirol.


Ort
Andreas-Hofer-Straße 28a, 6020 Innsbruck

"Für die Umsetzung der Energiewende und für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Umwelt sind regionale Aktivitäten von immer größerer Bedeutung. Deshalb versuchen wir in der KEM Landeck, auf möglichst breiter Basis Umsetzungen im Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Mobilität zu finden. Als gebürtige Landeckerin ist es mir außerdem ein persönliches Anliegen, dass der Bezirk hier mit gutem Beispiel vorangeht."

Newsletters

Diese Website verwendet Cookies, um bestimmte Funktionen zu ermöglichen. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden. 
Weiters gilt für sämtliche, über Formulare auf dieser Website übermittelten Daten unsere Datenschutzerklärung.