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Energiebündel Imst

Die Energie- und Klimaschutzaktivitäten des Bezirks wurden in den letzten Jahren durch zahlreiche Einzelaktivitäten gesteigert. Im Rahmen der Umsetzungs- und der Weiterführungsphase 1 der KEM –Region Imst konnte eine noch breitere und intensivere Beteiligungsbasis geschaffen werden, die in der Weiterführungsphase 2 von 2021 bis 2023 fortgesetzt und gesteigert werden soll.

Besonderheiten:

  • Intensivtourismus im Ötztal und Pitztal dominiert wirtschaftlich den Bezirk
  • 3 Großwasserkraftwerke der TIWAG (Ges. 1218 GWh)
  • Sehr hohes Individualverkehrsaufkommen aufgrund des Tourismus aber auch der überdurchschnittlich vielen Pendler
Beteiligte Gemeinden: Arzl im Pitztal, Haiming, Imst, Imsterberg, Jerzens, Karres, Karrösten, Längenfeld, Mieming, Mils bei Imst, Mötz, Nassereith, Obsteig, Oetz, Rietz, Roppen, Sautens, Silz, Sölden, St. Leonhard im Pitztal, Stams, Tarrenz, Umhausen, Wenns, Wildermieming


Westtirol Modellregion seit 2013 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 1 1723,82 km² 61446 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
DI (FH) Gisela Egger
Ziele
  • Ressourcenschonung und Effizienzmaßnahmen
  • Ausbau der Energieerzeugung aus lokal vorhandenen Erneuerbaren
  • Reduktion des fossilen Individualverkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung der Mobilität
  • Energiewende von unten fördern durch Information und Bewusstseinsbildung
  • Regionalität fördern
  • Zahl der aktiven regionalen Akteure steigern
Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Im Rahmen der Leader - Region wurde das Energieprojekt zur Vorbereitung der KEM durchgeführt
  • Energieleitpläne für 8 Pilotgemeinden
  • Lokale Energieberatungsstelle – regelmäßige Bewerbung
  • Information bzw. Einführung der Energiebuchhaltung in Gemeinden
  • Ideenwettbewerb zum Thema Energie
  • Energieworkshops und Auftaktveranstaltung
  • Nach positiver Antragsstellung wurde das Umsetzungskonzept erstellt, das Inhalte bis 2017, aber auch darüber hinaus definiert.
     
  • Benennung von Energiebeauftragten in den Gemeinden
  • Gründung zahlreicher Energieteams
  • 7 e5 – Gemeinden, 2 Klimabündnisgemeinden
  • Schulung von Energiebeauftragten

  • Erstellung, Überarbeitung und laufende Aktualisierung der HP
  • Veröffentlichung von Best Practise Projekten des Bezirks in regionaler Presse und auf Homepage
  • Veröffentlichung von „Vorzeigegemeinden“ des Bezirks in regionaler Presse und auf Homepage
  • Diverse Veröffentlichungen in Gemeindezeitungen und lokaler Presse
  • Regelmäßige Newsletter

  • Diverse Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Energiethemen
  • Regelmäßige Vernetzungstreffen und Steuerungsgruppentreffen
  • Zahlreiche Veranstaltungen in Gemeinden zu Energiethemen
  • Green Events: Zunehmend werden Veranstaltungen als Green Event oder nach nachhaltigen Richtlinien durchgeführt

  • Erstellung einer Studie zur landwirtschaftlichen Biogas – Nutzung
  • Masterarbeit: Nachhaltige Mobilität im Alpenraum am Beispiel des Ötztals
  • Effizienzanalyse von kommunalen Gebäuden der Gemeinde Haiming mit besonderem Fokus auf die Funktionalität von Neubauten – Studienprojekt der FH – Kufstein

  • Diverse Energieberatungen bei kommunalen Objekten
  • Angebot Heizungscheck und Solaranlagencheck in diversen Gemeinden für Bürger
  • Pilotprojekt: Sanierungsimpuls Mötz
  • Sanierungsimpuls Stams, Mötz, Roppen
  • Energiemonitoring NMS Stams: Installation der Messgeräte, Datensammlung, Umsetzungsempfehlungen
  • Initiierung „TEAM- Building“ – Forschungsprojekt Uni IBK / Fraunhofer
  • Planungsbegleitung energieeffizienter Neubau
  • Bedarfserhebung / Potentialanalyse KWK / TWK – Beratungsvermittlung
  • Beleuchtungsoffensive: Öffentlichkeitsarbeit –über die Hälfte der Gemeinden haben ganz oder teilweise auf LED umgestellt

  • Diverse Schulprojekte über unterschiedliche Anbieter

  • Pilotprojekt: E-betriebenes, ehrenamtliches Ruftaxi Stams
  • Weitere ehrenamtliche e-betriebene Seniorentaxis in Tarrenz, Silz, Roppen und Nassereith
  • Projekt Stadtwerke Imst: E- Dienstauto und Errichtung öffentlicher Ladestation in Imst
  • Ersetzen fossiler Autos durch weitere Elektroautos in Gemeinden (Bauhof, Gemeindemitarbeiter)
  • E5 Imst: Einführung des ersten e-car- sharing „flomobil“ in Imst
  • Unterstützung der Vorbereitung der Neuausschreibungen der Buslinien
  • Forcierung des Alltagsradverkehrs: Bekanntmachen des Tiroler Radkonzepts in diversen Veranstaltungen; Unterstützung der Beschlussfassung zu konkreten Ausbaumaßnahmen (Mieminger Plateau, Pitztal, Inntal, Ötztal)
  • Forcierung des innerörtlichen Alltagsradverkehrs: Durchführung der Projekte „ByPad“ bzw. „ProBike“ in Imst, Haiming und Nassereith zur Kozeptionierung zukünftiger Verbesserungen zur Steigerung des Alltagsradverkehrs.
  • Einführung der Mitfahrbörse „Ummadum“ im Pitztal
  • Veröffentlichung der Studiw „easy travel“ der Uni IBK, Begleitung des Folgeprojekts „Ultimob“

  • Durchführung des Projekts „Inntal summt“, ein Projekt zur naturnahen Gestaltung von öffentlichem Grün zur Verbesserung der Biodiversität, zum Schutz der Insekten und zur Wertschätzung des Bodens
  • Bewusstseinsbildung zum nachhaltigen Bodenmanagement

  • Initiierung KLAR! Pitztal
  • Initiierung Clean alpine region Pitztal
  • Teilnahme am Wettbewerb KEM Tourismus Ötztal

  • Partizipative Konzepterstellung und erfolgreiche Beantragung des Projekts Klima- und Energie- Modellregion Weiterführung 1 2018 bis 2020
  • Partizipative Konzepterstellung und Beantragung des Projekts Klima- und Energie- Modellregion Weiterführung 2 2021 bis 2023
Geplante Maßnahmen

Auch für die Weiterführung 2 der KEM 2021 bis 2023 konnten wieder alle 24 Gemeinden des Bezirks Imst wiedergewonnen werden, zuzüglich Wildermieming, das geographisch im Bezirk Imst liegt und auch dem Planungsverband Mieming angehört.

Energiebeauftragte in den Gemeinden sind benannt, in vielen Gemeinden arbeiten engagierte Teams für das Thema Energie. Um dieses Potential zu steigern ist das KEM – Management bestrebt, weitere Interessierte in den Gemeinden zu aktivieren, Teams zu gründen und diese im Bezirk zu vernetzen.

Zur Pflege und Information des Netzwerks organisiert das KEM Management regelmäßige Treffen und Informationsveranstaltungen.

Besonderes Gewicht soll weiterhin das Thema Mobilität erhalten. Die Einführung weiterer e- Autos im öffentlichen Interesse wird vorangetrieben, fünf e- betriebene, ehrenamtlich gefahrene Ruftaxis sind im Bezirk erfolgreich im Einsatz und auch drei Bauhoffahrzeuge leisten ihren Dienst. Das Ladestationsnetz soll ausgebaut werden und auch dem innerörtlichen Radverkehr soll besonderes Augenmerk geschenkt werden, um den Alltagsradverkehr zu steigern. Der Ausbau der überörtlichen Radwege ist bereits in den meisten Teilen der Region gut gelungen. Ein weiteres Forschungsprojekt der Uni IBK bzgl. der umweltfreundlichen, touristischen Anreise läuft und es ist zu erwarten, dass auch in diesem Bereich Projekte umgesetzt werden können.

Diverse Workshops für unsere zahlreichen Schulen werden angeboten. Diese Angebote werden erfahrungsgemäß sehr gut angenommen.

Betriebe sollen hinsichtlich einer Nachhaltigen Unternehmensführung beraten und an Experten vermittelt werden.

Naturnahe Bepflanzung zur Steigerung der Biodiversität und der Wertschätzung des Bodens sowie ein Neophytenmanagement bereichern die Themen der KEM Imst.

Weiterhin suchen wir nach Möglichkeiten die Sanierungsquote von Gebäuden zu steigern und Einsparungen im Energieverbrauch zu erzielen.

Selbstverständlich wird der Ausbau der Energieproduktion durch erneuerbare Energien nicht außer Acht gelassen, insbesondere wird die Kleinwasserkraft hinsichtlich Kapazitätssteigerung untersucht, aber auch die Sonnenenergiegewinnung soll gesteigert werden.

Aufgrund der Größe der KEM Imst legen wir besonderes Augenmerk auf Öffentlichkeitsarbeit, um eine breite Bevölkerungszahl mit unseren Themen zu erreichen.

Indikatoren

KategorieEinheit2017201820192020
Anteil Gemeinden in der Energieregion mit Energiemanagement für kommunale Gebäude und Anlagen%20,00 - 36,0036,00
PV installiert pro EWkWp/EW0,200,250,29 -
Anteil kommunaler E-Fahrzeuge/Biogasfahrzeuge am Bestand%1,47 - 4,419,49
Anteil der Dauerkartenbesitzer in der Region (ÖPNV)%3,826,336,23 -
Energieberatungen für Haushalte und Betriebe pro 1000 EWAnzahl/1000 EW1,891,841,83 -

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

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DI (FH) Gisela Egger

Regionalmanagement Bezirk Imst

 43-699-10075576  43-699-10075576
 gisela.egger@regio-imst.at

Berufliche Laufbahn
  • Architektin bei Achammer, Tritthart und Partner / München
  • Bauleiterin bei Xaver Riebel Bauunternehmung GmbH & Co / München
  • Projektleitung bei ILF Beratende Ingenieure / Innsbruck
  • Kinderpause – Planungen von EFH und Kleinprojekten
  • Mitarbeit bei e - con–solutions / Rietz – Beratung bei Planung und Bau industriell genutzter Gebäude und Anlagen mit Schwerpunkt auf technischer Ausstattung
  • Mitarbeit beim Regionalmanagement Imst – Energieprojekt, Antrag KEM
  • MRM Energiebündel KEM Imst seit 2016

Ort
Bundesstraße 31, 6421 Rietz
Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

"Ich wünsche mir eine positive Entwicklung hinsichtlich Energie- und Klimaschutzaktivitäten und freue mich darauf, diese in unserem Bezirk weiter zu aktivieren, begleiten und mitgestalten zu dürfen. Jeder Beitrag zählt - unseren Kindern zuliebe!"

Best Practice Projekte der Region

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