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Imst

Die Energie- und Klimaschutzaktivitäten des Bezirks wurden in den letzten Jahren durch zahlreiche Einzelaktivitäten gesteigert. Im Rahmen des Umsetzungskonzeptes der KEM –Region Imst konnte eine noch breitere und intensivere Beteiligungsbasis geschaffen werden, die in der Weiterführungsphase ab 2018 fortgesetzt und gesteigert werden soll.

Besonderheiten:

  • Intensivtourismus im Ötztal und Pitztal dominiert wirtschaftlich den Bezirk
  • 3 Großwasserkraftwerke der TIWAG (Ges. 1218 GWh)
  • Sehr hohes Individualverkehrsaufkommen aufgrund des Tourismus aber auch der überdurchschnittlich vielen Pendler
Beteiligte Gemeinden: Arzl im Pitztal, Haiming, Imst, Imsterberg, Jerzens, Karres, Karrösten, Längenfeld, Mieming, Mils bei Imst, Mötz, Nassereith, Obsteig, Oetz, Rietz, Roppen, Sautens, Silz, Sölden, St. Leonhard im Pitztal, Stams, Tarrenz, Umhausen, Wenns


Westtirol 1723,82 km² 58233 EinwohnerInnen Website der Modellregion
Ziele
  • Ressourcenschonung und Effizienzmaßnahmen
  • Ausbau der Energieerzeugung aus lokal vorhandenen Erneuerbaren
  • Reduktion des fossilen Individualverkehrs bei gleichzeitiger Verbesserung der Mobilität
  • Energiewende von unten fördern durch Information und Bewusstseinsbildung
  • Regionalität fördern
  • Zahl der aktiven regionalen Akteure steigern
Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Im Rahmen der Leader - Region wurde das Energieprojekt zur Vorbereitung der KEM durchgeführt
  • Energieleitpläne für 8 Pilotgemeinden
  • Lokale Energieberatungsstelle – regelmäßige Bewerbung
  • Information bzw. Einführung der Energiebuchhaltung in Gemeinden
  • Ideenwettbewerb zum Thema Energie
  • Energieworkshops und Auftaktveranstaltung
  • 6 e5 – Gemeinden, 2 Klimabündnisgemeinden
  • Nach positiver Antragsstellung wurde das Umsetzungskonzept erstellt, das Inhalte bis 2017, aber auch darüber hinaus definiert.

 

  • Benennung von Energiebeauftragten in den Gemeinden
  • Erstellung und laufende Aktualisierung der HP
  • Diverse Informationsveranstaltungen zu unterschiedlichen Energiethemen
  • Regelmäßige Vernetzungstreffen und Steuerungsgruppentreffen
  • Erstellung einer Studie zur landwirtschaftlichen Biogas – Nutzung
  • Pilotprojekt: E-betriebenes, ehrenamtliches Ruftaxi Stams
  • Diverse Energieberatungen bei kommunalen Objekten
  • Diverse Schulprojekte über unterschiedliche Anbieter
  • Pilotprojekt: Sanierungsimpuls Mötz
  • Echtzeitüberwachung NMS Stams: Installation der Messgeräte und erste Datensammlung
  • Ehrenamtliches E-betriebenes Seniorentaxi in Tarrenz
  • Unterstützung der Vorbereitung der Neuausschreibungen der Buslinien
  • Forcierung des Alltagsradverkehrs: Bekanntmachen des Tiroler Radkonzepts in diversen Veranstaltungen; Unterstützung der Beschlussfassung zu konkreten Ausbaumaßnahmen (Mieminger Plateau, Pitztal, Inntal, Ötztal)
  • Projekt Stadtwerke Imst: E- Dienstauto und Errichtung öffentlicher Ladestation in Imst
  • Masterarbeit: Nachhaltige Mobilität im Alpenraum am Beispiel des Ötztals
  • Beleuchtungsoffensive: Öffentlichkeitsarbeit –über die Hälfte der Gemeinden haben ganz oder teilweise auf LED umgestellt
  • Green Events: Einige Veranstaltungen als Green Event durchgeführt
  • Veröffentlichung von Best Practise Projekten des Bezirks in regionaler Presse und auf Homepage
  • Diverse Veröffentlichungen in Gemeindezeitungen und lokaler Presse
  • Schulung von Energiebeauftragten
Geplante Maßnahmen

Es konnten inzwischen für 23 von 24 Gemeinden Energiebeauftragte benannt werden und in einigen Gemeinden arbeiten engagierte Teams für das Thema Energie. Um dieses Potential zu steigern ist das KEM – Management bestrebt, weitere Interessierte in den Gemeinden zu aktivieren, Teams zu gründen und diese im Bezirk zu vernetzen.

Für die Weiterführung der KEM ab 2018 führt das KEM – Management derzeit zahlreiche Gespräche auf Planungsverbandsebene. Nach Erhalt der erbetenen Interessenskundgebungen der Gemeinden sind Workshops zur Abstimmung des Weiterführungskonzepts geplant.

Besonderes Gewicht soll das Thema Mobilität erhalten. Es wurden bereits Vorgespräche zur Einführung eines e-car-sharings geführt, aber auch der Ausbau der Radwege für den Alltagsradverkehr soll vorangetrieben werden. Weitere Gemeinden sind nach dem Vorbild Stams und Tarrenz interessiert ein E- betriebenes, ehrenamtlich gefahrenes Ruftaxi im Dorf zu installieren. Das Forschungsprojekt der Uni IBK bzgl. der umweltfreundlichen, touristischen Anreise läuft und es ist zu erwarten, dass auch in diesem Bereich Projekte umgesetzt werden können.

Neben des Themas Mobilität suchen wir weiterhin nach Möglichkeiten die Sanierungsquote von Gebäuden zu steigern und Einsparungen im Stromverbrauch, insbesondere im Bereich Beleuchtungen zu erzielen. Selbstverständlich wird der Ausbau der Energieproduktion durch erneuerbare Energien nicht außer Acht gelassen.

Aufgrund der Größe der KEM Imst legen wir besonderes Augenmerk auf Öffentlichkeitsarbeit, um eine breite Bevölkerungszahl mit unseren Themen zu erreichen.

Ehem. Modellregions-ManagerIn

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DI (FH) Egger Gisela

Regionalmanagement Bezirk Imst


 43-5417-20018
 43-699-10075576  43-699-10075576
 gisela.egger@regio-imst.at

Berufliche Laufbahn
  • Architektin bei Achammer, Tritthart und Partner / München
  • Bauleiterin bei Xaver Riebel Bauunternehmung GmbH & Co / München
  • Projektleitung bei ILF Beratende Ingenieure / Innsbruck
  • Kinderpause – Planungen von EFH und Kleinprojekten
  • Mitarbeit bei e - con–solutions / Rietz – Beratung bei Planung und Bau industriell genutzter Gebäude und Anlagen mit Schwerpunkt auf technischer Ausstattung
  • Mitarbeit beim Regionalmanagement Imst – Energieprojekt, Antrag KEM
  • Klima- und Energiemodellregionsmanagerin KEM Imst seit Januar 2016

 

 


Ort
Kirchplatz 8, 6426 Roppen
Öffnungszeiten
Mo. - Fr. 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

"Ich wünsche mir eine positive Entwicklung hinsichtlich Energie- und Klimaschutzaktivitäten und freue mich darauf, diese in unserem Bezirk weiter zu aktivieren, begleiten und mitgestalten zu dürfen. Jeder Beitrag zählt - unseren Kindern zuliebe!"

Best Practice Projekte der Region