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Kleinregion Hartberg

Die vier Gemeinden der Kleinregion Hartberg haben sich als Schwerpunkt den Schutz von Umwelt und Klima gesetzt. Hauptziele der KEM sind die 100%-ige Umstellung von Heizöl auf Erneuerbare Energie, die Dämmung von Gebäuden, die Forcierung des öffentlichen Verkehrs und des Radfahrens sowie die Steigerung der regionalen Wertschöpfung.

Besonderheiten: Die Kleinregion Hartberg ist das wirtschaftliche und soziale Zentrum der östlichsten Steiermark. Neben landwirtschaftlichen Strukturen im Umland, hat die Region auch vier wesentliche Betriebs-Ansiedelungs-Hotspots im Rahmen der Wirtschaftsregion Hartberg (www.wirtschaftsregion-hartberg.at).

Regionale Highlights sind:  Natura 2000-Schutz-Gebiet Hartberger Gmoos; Ökopark Hartberg (Gewerbe-, Erlebnis- und Forschungspark); Klimabündnis und zertifizierte "Citta Slow"-Gemeinde; aktive Gruppe Schöpfungsverantwortung Hartberg; Radlobby Hartberg

Beteiligte Gemeinden: Greinbach, Hartberg, Hartberg Umgebung, Sankt Johann in der Haide


Oststeiermark, Bezirkshauptstadt Hartberg als Zentrum Modellregion seit 2010 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 99 km² 12717 EinwohnerInnen Modellregions-ManagerIn:
DI (FH) Anton Schuller
Ziele

Der Weg zu einer lebenswerten und innovativen Kleinregion Hartberg führt über die Schwerpunkte Klimaschutz, Erneuerbare Energie, Umweltschutz sowie Bewusstseinsbildung. Darin ist eine große Chance erkennbar, die zur Stärkung der Kleinregion und somit auch zu einer Steigerung der regionalen Wertschöpfung sowie der Lebensqualität der Bevölkerung führen kann. Für eine Entwicklung hin zur Klima- und Energie-Modellregion Hartberg werden die Schwerpunkte Klimaschutz, Erneuerbare Energie, Umwelt, Naherholung und Gesundheit gesehen.

Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Erstellung eines Kleinregionalen Entwicklungskonzeptes zur interkommunalen Zusammenarbeit (inklusive Klima-Quick-Check für die Sachbereiche Klima, Energie und Ressourcen in der Kleinregion).
  • Klimabündnisgemeinde Hartberg.
  • Hartberg als zertifizierte "Citta Slow".
  • Energieplan Hartberg (1998) sowie Konzept "CO2-neutrale Stadtgemeinde Hartberg (2008) mit Maßnahmenkatalogen.
  • Ökopark Hartberg (Gewerbe-, Erlebnis- und Forschungspark) als attraktives Umfeld für Betriebe, die sich mit der Produktion von umweltrelevanten Gütern und Dienstleistungen oder dem Handel mit ökologischen Produkten beschäftigt– mit Zielsetzung der Steigerung der regionalen Wertschöpfung bzw. als einmaliges Netzwerk für betriebliche Forschungs- und Innovationsprojekte.
  • Entwicklung hochwertiger Naherholungsbereiche.
  • Ausbau des Fernwärmenetzes in allen beteiligten Gemeinden.
  • "Öko-Check" für kommunale Bauten in St. Johann in der Haide zur energieeffizienteren Nutzung.
  • Klimaschutzschwerpunkt im Kindergarten 1 Hartberg
Geplante Maßnahmen
  • Bewusstseinsbildung und Nutzerverhalten.
  • Optimierung der Straßen- und Objektbeleuchtung.
  • Biomasse: energetische Objektversorgung und Verdichtung Fernwärmenetz.
  • Förderung alternativer Antriebstechnologien und Mobilitätsmaßnahmen.
  • Wärmedämmoffensive für Haushalte und Mehrfamilienhäuser.
  • Kompensation durch Naherholungsgebiete und Waldflächen.

Modellregions-ManagerIn

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DI (FH) Anton Schuller

Kleinregion Hartberg


 43-3332-603/175
 43-664-88658628  43-664-88658628
 anton.schuller@hartberg.at

Berufliche Laufbahn

Stadtgemeinde Hartberg – Referatsleiter Umwelt und Energie, ECO WORLD STYRIA – Stellvertretender Geschäftsführer, AVL List GmbH – Projektleiter Elektronikentwicklung


Ort
Hauptplatz 10, 8230 Hartberg

"Als Città Slow Stadt legen wir einen besonderen Fokus auf Umweltqualität, Nachhaltige Technologien oder Regionale Produkte. Mit dem Projekt Klima- und Energie-Modellregion werden wir uns in diesen Aspekten wesentlich weiterentwickeln!“