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Lieser- und Maltatal

Die fünf Gemeinden des Lieser- und Maltatales bemühen sich Maßnahmen zu setzten, die diese ländliche Region der Energieautarkie näherbringen, zugleich die Abwanderung einbremsen und lokale Wertschöpfung unterstützen. In den ersten drei Jahren wurde viel erreicht. Nun gilt es, Erfahrungen zu nutzen und neue Projekte durchzuführen.

Besonderheiten: Die wirtschaftliche Struktur der Region Lieser- und Maltatal ist geprägt durch Tourismus, Land- und Forstwirtschaft und gewerbliche Klein- und Mittelbetriebe. Die Region umfasst Teile zweier Nationalparks und hat einen Waldflächenanteil von ca. 50 % der Gesamtfläche. Das Lieser- und Maltatal wird im Westen durch die hohen Tauern und im Osten durch die Nockberge eingebettet.  So ist die Nationalparkgemeinde Malta Mitglied am Nationalpark Hohe Tauern und die Gemeinde Krems in Kärnten ist am Nationalpark Nockberge beteiligt.

Website des Trägerverbandes der Klima- und Energiemodellregion

Beteiligte Gemeinden: Gmünd in Kärnten, Krems in Kärnten, Malta, Rennweg am Katschberg, Trebesing


Unsere Region berührt im Norden Salzburg (Lungau) und mündet im Süden in das Kärntner Drautal Modellregion seit 2010 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 1 700 km² 9287 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Ing. Florian Hermann
Ziele

Mit den Erfahrungen der ersten Phase werden weitere 3 Jahre höchst motiviert in Angriff genommen.

Für die Jahre 2016, 2017 und 2018 wurde eine detaillierte Liste von Maßnahmen ausgearbeitet.
Besonderes Augenmerk wird auf das Thema Mobilität gelegt, da die Region in dieser Hinsicht sehr benachteiligt ist. Es gilt durch flexible und ökologische Transportmöglichkeiten die relativ hohe Abwanderungsrate einzubremsen, bzw. jungen und älteren Menschen, die nicht eigene Autos besitzen, ein besseres Transportangebot vorzulegen. Das Thema Elektromobilität wird auch in dieser Region groß geschrieben. Zu den bereits installierten E-Ladestationen kommen E-Fahrzeuge, die auch der Bevölkerung zur Verfügung stehen werden.
In den Gemeinden besteht eine Reihe von öffentlichen Gebäuden, die dringend saniert werden müssen. Eine ökologische und nachhaltige Vorgehensweise wird durch das KEM Programm unterstützt.
Die Stromerzeugung aus den reichhaltigen lokalen Ressourcen, wie Holz, Wasserkraft und viel Sonne ist auch eines der zahlreichen Ziele, die Energieautarkie zu erreichen und einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Treibhausgasausstoßes zu leisten.
Eine weitere Sensibilisierung von Entscheidungsträgern und der Bevölkerung soll erreicht und die regionale Wertschöpfung soll weiter erhöht werden. Der gesamte Prozess wird durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit mit Info-Veranstaltungen, Vorträgen, Workshops usw. begleitet.

Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Installieren eines fokussierten Energieteams in jeder teilnehmenden Gemeinde. Gemeindeübergreifende regelmäßige Meetings zur Koordination von Projekten werden abgehalten
  • Planung und Installation von E-Tankstellen als Basis für den Betrieb von Elektroautos in jeder Gemeinde.
  • Modernisierung von Straßenbeleuchtungen (Einsatz von LED Technik)
  • Ausbau des Wasserkraftwerksnetzes
  • Installation von PV- und Solarthermie Anlagen
  • Diverse Veranstaltungen (Auftaktveranstaltung, Gemeindeveranstaltungen wie Energiesprechtag, Sanierungsoffensiven, Energieerlebnistag usw.) zur Bewusstseinsbildung und Information
  • Fachvorträge zu unterschiedlichen Themen, wie Beleuchtung, Gebäudesanierung
  • Fokussierter Unterricht in Schulen zum Thema Klimawandel und Energieeffizienz
  • diverse Artikel zum Thema Energie und Vorstellung des Projektes in lokalen Zeitungen, sowie in den Gemeindezeitungen
Geplante Maßnahmen
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen als Grundstein für alle Projekte
  • Fokus Elektromobilität – Einführung von E-Fahrzeugen und Car-sharing
  • Thermische Sanierungen von Gebäuden im öffentlichen Bereich
  • Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung durch LED Technik
  • Ausbau der genutzten Sonnenkraft – thermisch und mit PV-Anlagen
  • Errichtung eines Energieerlebnisweges – auch als touristische Attraktion
  • Inbetriebnahme des 2. Windkraftwerkes in Kärnten – Beispielhaft für die Region
  • Unterstützung und Motivation von Privatbetrieben durch Beratung, Hilfe bei Förderungen
  • Forcierung der lokalen Wertschöpfung – speziell für Lebensmittel

 

Modellregions-ManagerIn

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Ing. Florian Hermann

Regionalverband Spittal-Millstättersee-Lieser-Malta-Nockberge


 43-4246-29406
 43-699-19292939  43-699-19292939
 hermann.florian@nockregion-ok.at

Berufliche Laufbahn

Selbständig mit Handelsagentur & Marktforschung, Leiter internationaler Verkauf bei Geotec Solar Industries GmbH, Programmmanager bei Credence Systems Corporation


Ort
Millstätter Straße 35, 9545 Radenthein
Öffnungszeiten
nach Vereinbarung, auch außerhalb üblicher Geschäftszeiten

"Wir haben das Glück in einem Paradies zu leben, das es gilt für uns und unsere Kinder zu erhalten.
Gemeinsam werden wir möglichst viele Maßnahmen dafür finden und umsetzen.
Auch kleine Schritte bewirken Großes, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen.
."

Leitprojekte der Region