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Energiekultur Kulmland

Mit dem Projekt Energiekultur Kulmland haben sich die 5 Gemeinden des Kulmlandes zum Ziel gesetzt sich von der derzeitigen Abhängigkeit der Energieversorgung zu lösen und den Einsatz Erneuerbarer Energieträger aus der Region zu erhöhen.

Besonderheiten: Das landschaftliche Erscheinungsbild des Kulmlandes ist geprägt von einem Waldanteil von etwa 45% und Apfel-, Wein- und Pfirsichgärten. In der landwirtschaftlichen Nutzung dominieren der Maisanbau und die Schwein- Rinder- und Hühnerzucht. Eine große Attraktion im Kulmland ist das Keltendorf auf dem Berg Kulm und ebenso der Kulm selber, der eine markantes Markenzeichen des Kulmlandes darstellt und von allen Seiten weithin sichtbar ist.

Beteiligte Gemeinden: Feistritztal, Gersdorf an der Feistritz, Ilztal, Pischelsdorf am Kulm, Stubenberg


Oststeiermark, Bezirk Weiz Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 139,02 km² 12108 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Mag. Heidrun Kögler
Ziele

Das Kulmland setzt sich das Ziel, die wesentlichen künftigen Herausforderungen - die Reduktion des Energieverbrauchs und der Treibhausgas-Emissionen, eine optimierte regionale erneuerbare Energie- und Ressourcennutzung und der Aufbau einer nachhaltigen, klimaschonenden und regionalen Wirtschaftsweise – zu einer Frage der Kultur der Menschen der Kulmland-Region zu machen, zur „Energiekultur Kulmland“.

Die gemeinsame „Energiekultur“ wird sich aus mehreren „thematischen Energiekulturen“ – zusammensetzen.Information, Bewusstseinsbildung und eine starke regionale Begleitung, Ausrichtung und Fokussierung auf die „Energiekultur Kulmland“ unterstützen diesen Weg.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

Mit der Anstellung der Energiekultur Managerin im Jänner 2011 hat der Prozess zur Erarbeitung des Umsetzungsprojektes begonnen. Unter Einbindung der Bevölkerung und der Leitung von DI Christian Luttenberger wurde eine SWOT-Analyse des Kulmlandes durchgeführt und eine Vision der Energiekultur unserer Zukunft entwickelt. Die mittlerweile in der dritten Umsetzungsphase befindliche Region blickt inzwischen auf etliche Erfolgsgeschichten in unterschiedlichen Bereichen zurück. Diese reichen von (Bewusstseins-)Bildung über erneuerbare Energien bis hin zu Kultur und Förderung regionaler und saisonaler Ernährung.

Zusätzlich zu den bisher regelmäßig durchgeführten Datenerhebungen zu Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Gemeinden fand 2017 erstmals eine CO²-Erhebung der Region in Kooperation mit der Ökoregion Kaindorf statt. Zu den erfolgreich implementierten Projekten der Region gehören regelmäßig abgehaltene Bio-Saatgut-Tauschmärkte, Wildkräuterwanderungen und Workshops.  Sehr gut angenommen wurde auch die Einführung eines Kulmland-Stoffsackerls mit attraktivem Belohnungssystem sowie der Verlosung von Elektrofahrrädern für all jene BewohnerInnen, die aufs Plastiksackerl verzichten. Das Projekt Kulmland is(s)t regional wurde zur Entwicklung von Initiativen für regionale Versorgungssicherheit durchgeführt. Regelmäßige Hobbygärtnerstammtische sind ebenso Ergebnis des Projekts wie ein Online-Verzeichnis aller regionalen Anbieter. Ein wichtiger Bestandteil der laufenden Tätigkeiten des Energiekultur-Büros ist auch die Energie-Service Stelle geworden. Hier bekommen Interessierte Förderberatungen zu den Themen thermische Sanierung von Gebäuden, Neuerrichtung eines Eigenheims und Umstieg auf erneuerbare Energieträger.

Geplante Maßnahmen

Ein wesentlicher Bestandteil der Energiekultur Kulmland ist die Bewusstseinsbildung in Schulen. In der nunmehr zweiten Fortführung des SonnigERleben Klimaschulen Projekts werden SchülerInnen aktiv in Nachhaltigkeitsprozesse eingebunden. Dazu gehören neben dem Auseinandersetzen mit nachhaltigem Umgang mit Energie (Thermograpieren von Schulgebäuden, Errechnen von Energieausweisen) auch die Rückbesinnung auf regionale und saisonale Lebensmittel (Errichtung von Hochbeeten, Wildkräuterwanderungen, biodynamische Landwirtschaft und Permakultur etc.).

Modellregions-ManagerIn

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Mag. Heidrun Kögler

 43-3113-2485
 43-664-4232089  43-664-4232089
 heidrun.koegler@kulmland-region.at

Berufliche Laufbahn

Studium Umweltsystemwissenschaften mit dem Schwerpunkt Physik


Ort
Prebensdorf 170, 8211 Ilztal
Öffnungszeiten
Mo-Mi, 10:00 - 15:30

"Es ist eine anspruchsvolle, aber sehr schöne und erfüllende Aufgabe gemeinsam mit den Kulmländer/innen  an der Erneuerung der Energieversorgung und an einer verbesserten Lebensqualität im Kulmland zu arbeiten! Gemeinsam können wir Großes bewirken!"