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Das ökoEnergieland

Das ökoEnergieland ist ein vereinsmäßig organisierter Zusammenschluss von Gemeinden, die gemeinsam dasselbe Ziel verfolgen und zwar der Kapitalabwanderung entgegen zu wirken und den Einsatz von Erneuerbaren Energieträgern zu forcieren. Das ökoEnergieland ist Klima- und Energiemodellregion seit dem Jahr 2010 und umfasst aktuell 17 Gemeinden die gemeinsam versuchen die strukturschwache Region durch dieses Projekt zu stärken. Basis für die Initiativen in der Region, waren sämtliche Aktivitäten und daraus generierte Erfahrungen aus dem „Modell Güssing“, welche durch die Unterstützung des Modellregionsmanagers schrittweise auf die gesamte Region übertragen werden sollen. Die Umsetzung nachhaltiger Projekte soll der Region helfen ihr Energiesystem langfristig auf lokal vorhandene, erneuerbare Energieträger umzustellen und dadurch die regionale Wirtschaft der Grenzregion zu stärken, Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensqualität in der Region zu erhalten.

Besonderheiten: Das ökoEnergieland ist sehr waldreich (mehr als 40% Waldanteil) und zählt zu den sonnigsten Regionen in Österreich. Zu den landschaftlichen Attraktionen zählt der Naturpark Weinidylle, an kulturellen Highlights sind unter anderem Burg Güssing und das Kellerviertel Heiligenbrunn zu nennen.

Beteiligte Gemeinden: Badersdorf, Bildein, Deutsch Schützen-Eisenberg, Eberau, Gerersdorf-Sulz, Großmürbisch, Güssing, Güttenbach, Heiligenbrunn, Inzenhof, Kleinmürbisch, Kohfidisch, Moschendorf, Neustift bei Güssing, Neustift bei Güssing, Prinzersdorf, Rauchwart, Rauchwart, Strem


Südliches Burgenland, Gemeinden aus den Bezirken Güssing und Oberwart), ca. 160km von Wien entfernt. Liegt mitten in der sanft-hügeligen Landschaft des Naturparks Weinidylle“ Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 378 km² 15540 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
DI Andrea Moser
Ziele

Übergeordnetes Ziel der KEM ökoEnergieland ist es, neue Anlagen und Projekte umzusetzen, innovative Pilotvorhaben zu initiieren sowie den Grundgedanken der dezentralen Energieversorgung weiter auszubauen. Die Nutzung lokal und regional verfügbarer erneuerbarer Ressourcen zur Versorgung der Region und die Steigerung der Wertschöpfung stehen dabei im Vordergrund. Der Fokus der KEM ökoEnergieland liegt in einem breiten Mix von Maßnahmen, die in unterschiedlichen Bereichen, angefangen von Energieeffizienzsteigerung, Energieeinsparmaßnahmen, über regionale Rohstoffbeschaffung,bis hin zum Ausbau erneuerbarer Energieproduktionsanlagen, welche die Region auf dem Weg zur Zielerreichung unterstützen sollen.

Bereits durchgeführte Maßnahmen

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Die Modellregion zielt auf eine nachhaltige Energieversorgung basierend auf der Nutzung von regionalen Rohstoffen ab. Im Zuge der bisherigen Projektaktivitäten als Klima- und Energiemodellregion konnten bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt werden, welche für die Zielerreichung sehr wichtig waren. Unter anderem handelte es sich hier um die Umstellung der Straßenbeleuchtung in allen Gemeinden auf LED-Technologie, Effizienzsteigerung bei öffentlichen Gebäuden und Betrieben, Konzeptionierung des regionalen Rohstoffverbands, Strategiefindung für die Realisierung von Biogasnetzen, Energieproduktion mit Schwerpunkt Photovoltaik, den Ausbau einer E-Mobilitätsstruktur, sowie die begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Geplante Maßnahmen

Generelles Ziel ist es, auf den bereits vorhandenen Strukturen aufzubauen und Projekte die in den letzten Jahren entwickelt worden sind nun weiter in die Tat umzusetzen. Es sollen entsprechende logistische Strukturen etabliert werden, um die Rohstoffgenerierung zu verbessern sowie die Bevölkerung noch mehr in die Konzepte einzubinden, zum einen in Sachen bewusstseinsbildende Maßnahmen, zum anderen in Umsetzungsmaßnahmen.

Konkret geht es um Maßnahmen wie der Effizienzsteigerung von kommunalen Anlagen und Betrieben mit Fokus auf Kläranlagen und Wasserwerken, der stärkeren Nutzung diverser kommunaler Reststoffen bzw. dem Aufbau von Sammelstellen und -strukturen, der Initiierung von unterschiedlichen öffentlichkeitswirksamen Offensiven, dem Ausbau der ökoMobilität, aber auch um weitere Maßnahmen zum erfolgreichen Ausbau der Photovoltaik sowie zugehöriger Vernetzungsaktivitäten. Natürlich gilt es auch den ökoEnergietourismus mit weiteren Adaptierungen zu attraktiveren und so die Verbreitung von Ergebnissen zu ermöglichen, was auch durch den verstärkten Einsatz von neuen Medien u. Services  (Facebook, Themen- u. Beratungstage) unterstützt werden soll.

 

Modellregions-ManagerIn

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DI Andrea Moser

Das Öko-Energie-Land


 43-3322-90108500
 43-650-6014154  43-650-6014154
 a.moser@eee-info.net
Ort
Europastraße 1, 7540 Güssing

"Die Modellregionen haben die Chance, die Energieversorgung zu revolutionieren."