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Freistadt

Projekt Energie-Modellregion Freistadt zielt darauf ab, durch Hebung des Informationsniveaus zu Klimaschutz- und Energiethemen bei BürgerInnen, UnternehmerInnen, Kommunen und auch den MeinungsbildnerInnen einen verstärkten Einsatz an erneuerbaren Energien und Energieeffizienzmaßnahmen zu bewirken.

Besonderheiten: Eher kleinstrukturierte Wirtschaftsstruktur mit vielen EPU. Kein Betrieb hat mehr als 250 Mitarbeiter. Typischer Auspendlerbezirk in den Großraum Linz. 

Beteiligte Gemeinden: Bad Zell, Freistadt, Gutau, Hagenberg im Mühlkreis, Hirschbach im Mühlkreis, Kaltenberg, Kefermarkt, Königswiesen, Lasberg, Leopoldschlag, Neumarkt im Mühlkreis, Pierbach, Pregarten, Rainbach im Mühlkreis, Sandl, Schönau im Mühlkreis, St. Leonhard bei Freistadt, St. Oswald bei Freistadt, Tragwein, Unterweißenbach, Waldburg, Weitersfelden, Windhaag bei Freistadt


Der Bezirk Freistadt setzt sich aus 27 Gemeinden zusammen, die sich in zwei Leaderregionen (Mühlviertler Alm, Mühlviertler Kernland) unterteilen. Die Region im Nordosten Oberösterreichs grenzt im Süden und Westen an die Bezirke Perg und Urfahr-Umgebung, im Norden verbindet der Bezirk Oberösterreich mit der Tschechischen Republik. Im Osten grenzt die Region an das Waldviertel. Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 3 993,9 km² 56874 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Ing. Norbert Miesenberger
Ziele
  • Sichtbarmachung der Erfolge, welche die Maßnahmen der KEM bereits gebracht haben
  • Fortführung der bestehenden Projekte wie „Helios“ oder „MühlFerdl“
  • Realisierung von neuen Vorzeigeprojekten für die Region und darüber hinaus
  • Sensibilisierung junger Menschen für Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsthemen
  • Erhöhung des Alltagsradverkehrs und des E-Mobilitätsanteils in der KEM
  • Realisierung weiterer E-Carsharing-Projekte mit dem speziellen Fokus auf Wohnbauträger
  • Zusammenarbeit mit werteverbundenen Organisationen, um gemeinsam eine nachhaltigere Region zu gestalten
Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Aufbau von Energiegruppen in beinahe jeder Gemeinde der KEM
  • Etablierung eines Energiebewusstseins-Bildungsprogrammes für regionale EntscheidungsträgerInnen und BürgerInnen in der KEM sowie Erstellung von regelmäßig erscheinenden „Energieblicken“ in den Gemeinden
  • Durchführung von mehreren Symposien zu Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsthemen im Rahmen des Zukunftsforums Windhaag und im Rahmen des „ThinkTank“ – Festival für Regionale VordenkerInnen
  • Errichtung und Betrieb des größten Sonnenkraftwerks Österreichs über das KEM-eigene Tochterunternehmen Helios Sonnenstrom GmbH (Ende 2020 werden es über 15 MW sein) und Finanzierung über ein Bürgerbeteiligungsmodell auf Darlehensbasis
  • Unterstützung der KEM-Gemeinden bei der Realisierung von Ökoenergieprojekten sowie Mustersanierungen bei öffentlichen Gebäuden
  • Betreiben von Mühlferdl – das E-Carsharing-Projekt im Mühlviertel mit bislang 15 bereitgestellten Autos
Geplante Maßnahmen
  • Vernetzung und Kooperation mit werteverbundenen Organisationen: Nachhaltigkeitsthemen sollen gemeinsam mit werteverbundenen Menschen und Organisationen aus der Region in Form von Kooperationen bearbeitet werden.

  • Enzyklika „Laudato Si“ – Kooperation mit Pfarren in der KEM: Basierend auf der Enzyklika soll in der Region auf vielen Ebenen eine Bewusstseinsbildung angestoßen werden. Dazu zählen unter anderem eine Beratungs- und Info Offensive in Kooperation mit Pfarren und pfarrlichen Organisationen.
  • Veranstaltungen der Klima- und Energiemodellregion: Die in der Region etablierten Formate wie Klimasymposium und Energieexkursionen sollen in bewährter Form fortgeführt werden. Das Symposium soll wieder ein Teil des „ThinkTank“ – Festival für Regionale VordenkerInnen im Jahr 2021 werden.
  • Kursprogramm zu „Wohnen und Arbeiten 2.0“: Das Kursprogramm soll das bewährte Konzept der „Hausbauseminare“ ersetzen. In Kooperation mit mehreren Institutionen, ArchitektInnen und interessierten Wohnbauträgern soll sich das Programm dem zukunftsorientierten Wohnen und Arbeiten in gemeinschaftlichen Räumen unter Berücksichtigung von flächensparendem und ressourcenschonendem Bauen sowie der Nutzung von Leerständen widmen.
  • E-Carsharing bei privaten und öffentlichen Wohnbauträgern: Das E-Carsharing-Konzept „MühlFerdl“ soll auf Gebäude öffentlicher sowie privater Wohnbauträger umgesetzt werden. Weiters sollen Dörfer und Wohngemeinschaften bei der Selbstorganisation von E-Carsharing unterstützt werden.
  • Mobilitätsmaßnahmen bei Betrieben: Die in der letzten KEM-Phase durchgeführte E-Mobilitätsoffensive soll durch die Erstellung und Umsetzung konkreter Mobilitätskonzepte intensiviert bzw. umfassender gedacht werden. Dadurch sind konkrete Schritte zu einer nachhaltigen Mobilitätswende möglich.
  • Steigerung des Alltagsradverkehrs – JOBRAD: Die bisher im Projekt Umsatteln getätigten Maßnahmen sollen intensiviert werden, um den Alltagsradverkehr attraktiver zu gestalten. Durch das Modell „Jobrad“ können regionale Fahrradhändler, teilnehmende Unternehmen, ArbeitnehmerInnen und natürlich die Umwelt profitieren.
  • Verknüpfung öffentlicher Verkehr und Individualverkehr: Durch das Zusammenwirken mehrere Kräfte soll es gelingen, Angebotslücken zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs, soweit es im Einflussbereich der KEM liegt, zu schließen bzw. zu ergänzen. Dazu zählt auch, aktiv Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen.
  • Versorgungssituation der Gemeinschaftsverpflegung in öff. Einrichtungen in der KEM: Die Versorgungssituation von öffentlichen Küchen der KEM Freistadt wird untersucht, da durch das Kochen großer Mengen ein großer Hebel zur ökologischen Beschaffung vorhanden ist und somit ein großes Potenzial zum Klimaschutz vorliegt.
  • Öffentlichkeitsarbeit: Informationen und Neuigkeiten werden über unterschiedliche Medien wie Zeitung, Radio, Webseite, Newsletter und Facebook verbreitet. Folgen Sie uns auf den Kanälen, um immer die neuesten Infos zu haben.

Indikatoren

KategorieEinheit2018
PV auf kommunalen Gebäuden und Anlagen, sowie KEM-indizierte Bürgerbeteiligungsanlagen pro 1000 EWkWp/1000 EW38,00
PV installiert pro EWkWp/EW0,44
Car-Sharing Fahrzeuge in der Region pro 1000 EWAnzahl/1000 Einwohner0,11
Anteil neu zugelassene mehrspurige E-KFZ (rein batteriegetrieben)%2,50
Genehmigte klimarelevante Bundesmittel über KPC für die Region pro EWEUR/EW16,90

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

Ing. Miesenberger Norbert

Energie Bezirk Freistadt

 43-7941-21-222-77
 43-676-88680422  43-676-88680422
 norbert.miesenberger@energiebezirk.at

Ort
Götschka 5, 4212 Neumarkt im Mühlkreis

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