Weiz Gleisdorf

Weiz-Gleisdorf

Die Energieregion Weiz-Gleisdorf besteht seit 1996. Themen: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Elektromobilität; österreichischen Umweltschutzpreis 2010; steir. Mobilitätspreis 2010, Smart City Region, Leaderregion

Besonderheiten: Die Energieregion Weiz Gleisdorf ist eine florierende Industrieregion, mit einer sehr geringen Arbeitslosenrate und laufenden Bevölkerungszuwachs, durch die beiden gut vernetzten Städte hat die Region einen guten Unique Selling Point.

Beteiligte Gemeinden: Albersdorf-Prebuch, Gleisdorf, Gutenberg-Stenzengreith, Hofstätten an der Raab, Ludersdorf-Wilfersdorf, Mitterdorf an der Raab, Mortantsch, Naas, Puch bei Weiz, Sankt Ruprecht an der Raab, Thannhausen, Weiz


Oststeiermark Modellregion seit 2013 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 1 264,1 km² 46869 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
MMag. Christian Hütter
Ziele

Die Energieregion Weiz-Gleisdorf bündelt als Klima- und Energiemodellregion im Spannungsfeld zwischen Kleinstädten und ländlichem Umfeld gezielt ihre regionalen Kräfte, um einen Energieschub zu erzeugen, der die Region einen Schritt näher zur Umsetzung ihrer Vision 2050 bringt: 100 % erneuerbare Energien in den Bereichen Wärme, Strom und Mobilität. Dazu setzt das Projekt auf folgende vier Stoßrichtungen:

  • Umsetzung regional abgestimmter Vorgehensweisen statt Einzel-initiativen - insbesondere im Mobilitätsbereich, der E-Infrastruktur oder der Energieförderungen.
  • Schaffung von Leuchttürmen-Aktivitäten zur Nutzung von Multiplikatoreffekten
  • Innovative Ansätze der Bewusstseinsbildung, um auch bisher nicht erreichte Menschen für das Thema zu gewinnen
  • Schaffung einer gemeinsamen, objektiven Energie-Datengrundlage und deren strukturierte Nutzung mittels eines regionalen Energiemonitors als Fundament für regional-politische Entscheidungen
Bereits durchgeführte Maßnahmen

Als Klima- und Energiemodellregion konnten in der Umsetzungsphase bereits wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Vision 2050 erreicht und so das Energiethema als Säule der regionalen Entwicklung verankert werden, wie beispielsweise:

  • Identifizierung und Vernetzung von regionalen Mobilitätsakteuren im Rahmen von Workshops
  • Energieberatungen im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich
  • Betreuung von Kindergärten und Schulen im Rahmen von Energie- und Klima-Veranstaltungen
  • Beratung und Begleitung bei der Umsetzung des emissionsneutralen Plusenergiehauses W.E.I.Z. IV
  • Konzeptionierung eines kommunalen Energiemonitoringsystems

Einen wichtigen Aspekt nimmt auch die Vernetzung der regionalen AkteurInnen und der Bevölkerung ein. Durch diese wurden in der Vergangenheit nicht nur ein stärkeres Bewusstsein für Energie- und Klimafragen geschaffen, sondern auch zahlreiche Projekte über andere Förderprogramme sowie durch Eigeninitiative in der Region angestoßen und umgesetzt, wie beispielsweise:

  • Steirische Landesausstellung 2001 zum Thema Energie
  • Visionsprozess 2050: Bürgerbeteiligungsprozess mit wissenschaftlicher Begleitung (Universität Graz, TU Graz und Universität München)
  • Entwicklung eines Modells zur Abbildung der Transformationsdynamik in Energieregionen (TERMIN; mit Universität Graz und Universität München)
  • Smart City/Region: iEnergy & iEnergy 2.0
  • Konzeption eines Gesamtsystems zum gebäudeübergreifenden Energieaustausch (WEIZconnected)
  • Zielgruppenspezifische E-Mobilitätsprojekte zur Bewusstseinsbildung (z.B. Social e-Drive und e-Cult)
  • Energiebilanz 1.0
  • Errichtung des Energielernhauses „Science Center Weiz“
  • Klimawandel-Anpassungsmodellregionen (KLAR!): Start-KLAR Energieregion Weiz-Gleisdorf
Geplante Maßnahmen

Entsprechend der vier definierten Stoßrichtungen wird von der Klima- und Energiemodellregion ein effektives und gesamtregional abgestimmtes Maßnahmenbündel zur Umsetzung gebracht. Ausgewählte Bereiche umfassen hierbei

  • den Aufbau einer regionalen Dialogplattform Mobilität,
  • den Ausbau der regionalen E-Ladeinfrastruktur,
  • die Förderung der Marktdurchdringung der Blackout-Vorsorge mit Photovoltaik-Anlagen,
  • die Effizienzsteigerung der kommunalen Fernwärmeversorgung,
  • die konsequente Fortführung von Erhebung und Nutzbarmachung von Energie-Echtdaten,
  • die Schaffung einer regionalen abgestimmten Förderpolitik und
  • die Durchführung multimedialer und interaktiver Events zur Bewusstseinsbildung.

Indikatoren

KategorieEinheit20172019
Anteil Wärme erneuerbar kommunale Gebäude%62,1088,60
Leistung der geförderten biomassebetriebenen Heizanlagen pro 1000 EWkW/1000 EW71,80167,00
PV installiert pro EWkWp/EW0,080,29
E-Ladestellen PKW öffentlich zugänglich pro 1000 EW Anzahl/1000 EW0,891,69
Geförderte Sanierungen bei Wohngebäuden pro 1000 EWAnzahl/1000 EW0,582,95

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

Christian Huetter 1600px
MMag. Christian Hütter

Energieregion Weiz-Gleisdorf GmbH


 43-3172-603
 43-664-88495084  43-664-88495084
 christian.huetter@energieregion.at

Berufliche Laufbahn

Facharbeiter für Maschinen- und Turbinenbau , HTL Graz Maschinenbau, TU Graz Maschinenbau-Wirtschaft Wärmetechnik, Unternehmensberater und geprüfter Energieberater Stmk, WIN- Konsulent.

 


Ort
Unterfladnitz 101, 8181 Sankt Ruprecht an der Raab
Öffnungszeiten
8.00 - 17.00 Uhr

"KEM "Start up Energieregion Weiz-Gleisdorf" soll regionale Klima- und Energiepolitik mit, für und durch die Menschen dieser Region planen und gestalten."

Leitprojekte der Region

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