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Urfahr West

In der Fortführungsphase ist man weiterhin hoch motiviert dem Klimawandel eins auszuwischen.

Besonderheiten: Die Kulturlandschaft, mit ihrem hohen Wert für Erholungssuchende und SportlerInnen. Die Landwirtschaft, Handwerksbetriebe und kreativen Kleinunternehmen mit ihren hochwertigen Produkten und Dienstleistungen. Die gut ausgebildeten BürgerInnen mit ihren Ideen, ihrem Knowhow und ihrer Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Eine Zusammenarbeit mit klaren Prinzipien: Nachhaltigkeit, BürgerInnenbeteiligung, Offenheit und Vielfalt.

Beteiligte Gemeinden: Eidenberg, Feldkirchen an der Donau, Goldwörth, Gramastetten, Lichtenberg, Ottensheim, Puchenau, St. Gotthard im Mühlkreis, Walding


Mühlviertel, im Westen des Bezirkes Urfahr-Umgebung Modellregion seit 2010 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 2 185,4 km² 30855 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
DI (FH) Herwig Kolar
Ziele
  • Etablierung der Region Urfahr West zu einer Energie Region
  • Produktion von 100% Ökostrom (bilanziel) bis 2030
  • Steigerung der Verkehrsmittelwahl von Fahrrädern bei kurzen Wegen und öffentlichen Verkehr bei längeren Wegen
  • Etablierung eines nachhaltigen Baustandards für öffentliche Gebäude und Steigerung der effizienten Energienutzung im öffentlichen Bereich
  • Reduzierung des fossilem Energieverbrauchs in öffentlichen Gebäuden
  • Gelebtes Branchennetzwerk aus Firmen rund um die Thematik Energie, Bauen, Sanieren, Planen etc.
Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Durchführung des Programms Klimaschulen in bereits 9 Schulen
  • Regelmäßig stattfindende Netzwerktreffen (Umweltausschuss Obleute, Energie und Umwelt, Gruppe 9.Ort)

Errichtung von PV Anlagen Gemeinde Amt Feldkirchen

  • NMS Ottensheim
  • Feuerwehr Ottensheim
  • Feuerwehr St. Gotthard
  • Gemeindeamt St. Gotthard
  • 42 Klimabündnis Betrieb
  • 6 Klimabündnis Schulen

Energieeffizienzanalysen und Klimachecks für Donauhalle Ottensheim

  • Bezirkseniorenheim Gramastetten
  • Schulzentrum Ottenseim
  • Volksschule Lacken
  • Kindergarten Lacken
  • Gemeindeamt Feldkirchen
  • Volksschule Eidenberg
  • 4 EGEM Gemeinden
  • 7 Klimabündnis Gemeinden
  • U.WE Mobil E-Carsharing mit 4 Fahrzeugen
  • 250 neue Fahrradabstellanlagen
  • 10 Radservice Stationen
  • Potentialstudie Wärme aus Abwasser im Abwasserverband unteres Rodltal
  • Gründung der Radlobby Gruppe Urfahr West
  • Anwendung eines einheitlichen Energiebuchhaltungsprogramms in allen Gemeinden (Software abgelaufen)
  • Durchführung vielzähliger Green Events mit Verleih von Mehrwegbechern, Mehrwegtassen und Mülltrennsystemen an Vereine
  • Urfahr West ist die erste So:Fair Region in Österreich
Geplante Maßnahmen
  • Erneuter Start eine einheitlichen kommunalen Energiemanagements für Gemeinden
  • Ausbau der Radpendler Routen
  • Etablierung eines nachhaltigen Baustandards für öffentliche Gebäude inkl. Gemeindeübergreifender Gemeinderatsbeschlüsse
  • Gründung von Energiegemeinschaften zum Betrieb weiterer Energieerzeugungsanlagen aus Erneuerbaren Energieträgern
  • Steigerung der Nutzung der Wärme aus Abwasser bei neu errichteten bzw. sanierten öffentlichen Gebäuden
  • Etablierung und Verbesserung klimafreundlicher Mobilitätsangebote
  • Errichtung weiterer 100 kW PV Anlagen auf Firmendächern und öffentlichen Gebäuden

Indikatoren

KategorieEinheit201720192020
Verbrauch Wärme pro Fläche kommunale Gebäude (Endenergie)kWh/m290,7090,9070,90
PV auf kommunalen Gebäuden und Anlagen, sowie KEM-indizierte Bürgerbeteiligungsanlagen pro 1000 EWkWp/1000 EW9,169,959,86
Anteil der Dauerkartenbesitzer in der Region (ÖPNV)%0,210,66 -
Car-Sharing Fahrzeuge in der Region pro 1000 EWAnzahl/1000 Einwohner0,130,130,16
Energieberatungen für Haushalte und Betriebe pro 1000 EWAnzahl/1000 EW0,690,82 -
Verbrauch Strom pro Fläche kommunale GebäudekWh/m2 - - 16,90
E-Ladestellen PKW öffentlich zugänglich pro 1000 EW Anzahl/1000 EW - - 0,16

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

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DI (FH) Herwig Kolar

 43-676-848197654
 herwig.kolar@regionuwe.at

Berufliche Laufbahn

FH Studium Öko Energietechnik in Wels
Projektleiter und Planer für PV Anlagen bei Elin Linz


Ort
Marktstraße 41 / 2.OG, 4201 Gramastetten
Öffnungszeiten
MO - DO 08:00 - 13:00 Uhr

„Mir geht es nicht darum Einschränkungen zu errichten, und durch irgendwelche Verzichte Lebensstandards zu verringern. Ich will, dass die Menschen verstehen, wenn wir sparsam mit unserer Energie umgehen, versuchen diese in unseren Gemeinden zu produzieren und damit uns in die Richtung einer Energie unabhängigen Region bewegen, viel Sicherheit und Lebensqualität gewonnen wird.“

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