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Energiezukunft Thayaland

Im Fokus der Regionalentwicklung der 15 Gemeinden des Verbunds der Energiezukunft Thayaland / der Klima- und Energie- Modellregion Thayaland, ist die Energieautonomie, die Reduzierung des Energieimports und die Attraktivierung der Region.

Besonderheiten: Die Region bietet Vielfalt in sich. Geprägt nicht nur von Land- und Forstwirtschaft und kleinen Handwerksbetrieben sondern auch von High-Tech Unternehmungen. Regionale Besonderheiten sind die Thaya und das breite natürliche Potential für einen breiten und ausgeglichenen EnergieMix. Geschätzter Geldabfluss durch Energieimporte: € 40 Mio/Jahr.

 

Beteiligte Gemeinden: Dietmanns, Dobersberg, Gastern, Groß-Siegharts, Karlstein an der Thaya, Kautzen, Ludweis-Aigen, Pfaffenschlag bei Waidhofen a.d.Thaya, Raabs an der Thaya, Thaya, Vitis, Waidhofen an der Thaya, Waidhofen an der Thaya-Land, Waldkirchen an der Thaya, Windigsteig


Oberes Waldviertel Modellregion seit 2009 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 3 700 km² 25682 EinwohnerInnen Website der Modellregion Modellregions-ManagerIn:
Marianne Pollak
Ziele

Vision
Die erklärte Vision der Klima- und Energie- Modellregion Thayaland ist die Energieautonomie der Region, die Erhöhung der regionalen Wertschöpfung, die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Attraktivierung der Region.

Mission Statement
Die zentrale Mission der Klima- und Energie- Modellregion Thayaland -  ist die zielgerichtete Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Energiebedarfsreduktion und verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger. Sowie die Abhängigkeiten von fossilen Energieimporten zu reduzieren, den monetären Geldabfluss von € 40 Mill an Energieimporten zu minimieren - BestCase zu egalisieren.

Die abstrakte Mission ist in Schwerpunkthemen und dynamische Meilensteine gesplittet:

  • Erneuerbare Energie / Energiereduzierung
  • Solarstrom und Energiespeicherung
  • Zukunftsfähige Mobilität
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Bewusstseinsbildung, Information, Sensibilisierung und Kooperationen
Bereits durchgeführte Maßnahmen

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Ein Teil der Gemeinden hat im letzten Jahr Photovoltaikanlagen auf Schulen, Kindergärten und Kläranlagen installiert. Zusätzlich wurden Stromtankstellen in der Gemeinde Vitis beim Kindergarten und in der Gemeinde Dobersberg bei der Hauptschule eröffnet.
Seit mehr als10 Jahren organisiert der Waldviertler Energiestammtisch (www.energiestammtisch.at.tt ) monatliche Infoveranstaltungen (z.T. auch Besichtigungen) zu Energie- und Klimathemen; sehr viele Termine davon sind in der Modellregion Thayaland und werden in gegenseitiger Kooperation durchgeführt.

Die Modellregion macht Energiefragen zum Thema: Das Umsetzungskonzept beginnt mit Sparen. „Wir gehen zuerst daran, die Möglichkeiten zum Sparen bzw. zur Effizienzsteigerung zu nutzen, denn nicht verbrauchte Energie ist der beste Klimaschutz“. Aktuell wird das Thema Mustersanierung von öffentlichen Gebäuden (mit voraussichtlich 4 Gebäuden, event. sogar mehr) forciert und gemeinsam mit den 15 regionalen Installateuren eine Kampagne zum Austausch alter und ineffizienter Heizungswasserpumpen gegen neue, effiziente Technologie, die bis zu 80 Prozent Strom einsparen. Die geschätzte Einsparung für die nur im August 2012 getauschten Pumpen liegt bei über 8000 Kilowattstunden pro Jahr.

In der Region wurde ein 200-kWp-Photovoltaik-Beteiligungsprojekt umgesetzt. Projektträger ist der Verein Handwerkstad(t)t Groß Siegharts (Mitglieder sind Betriebe der Gemeinden Groß-Siegharts und Dietmanns). Die PV-Anlagen sind auf Dächern von Betrieben und einer Schule, die „Beteiligung“ der Bevölkerung ist ab 250 Euro möglich.

Das Mustersanierungsprojekt Gemeindeamt Kautzen ist genehmigt und die ersten Arbeiten (Fenstertausch) wurden bereits beauftragt und werden noch im Herbst durchgeführt.
Weiters sind in Umsetzung bzw. kurz vor dem Start das Energiemonitoring für Betriebe und Haushalte, die Nutzung von Solarthermie zur Warmwasserbereitung für Sportstätten sowie ein Mobilitätsprojekt, das öffentlichen Verkehr und Elektromobilität kombiniert.

Geplante Maßnahmen

Bekennendes Ziel des Zukunftsraum Thayaland – KEM Thayaland -  ist die Energieautomie der Region. Zentral die zielgerichtete Umsetzung von Maßnahmen im Bereich Energiebedarfsreduktion und verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger.

  • Reduktion der Abhängigkeiten von fossilen Energieimporten
  • Steigerung der regionalen Wertschöpfung (€ 40 Mill - monetärer Abfluss an Energieimporten)
  • Sicherung von Arbeitsplätzen
  • Attraktivierung der Region
  • Verbesserung der Lebensqualität
  • Forcierung alternativer Energie- und Mobilitätsformen
  • Sensibilisierung auf schonenden Energie- und Ressourceneinsatz

Indikatoren

KategorieEinheit201720182019
Verbrauch Strom pro Fläche kommunale GebäudekWh/m216,0019,8016,80
Verbrauch Wärme pro Fläche kommunale Gebäude (Endenergie)kWh/m296,2099,4091,40
Anteil neu zugelassene mehrspurige E-KFZ (rein batteriegetrieben)%3,343,534,50
Anteil kommunaler E-Fahrzeuge/Biogasfahrzeuge am Bestand%8,5710,8010,30
E-Ladestellen PKW öffentlich zugänglich pro 1000 EW Anzahl/1000 EW1,882,052,34
Car-Sharing Fahrzeuge in der Region pro 1000 EWAnzahl/1000 Einwohner0,270,350,35

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden ab 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

Pic Marianne Pollak
Marianne Pollak

Zukunftsraum Thayaland


 43-2843-26135
 43-664-88656246  43-664-88656246
 kem@thayaland.at

Berufliche Laufbahn

Expertise in IT, Projektmanagement und Digitalisierung.


Ort
Lagerhausstraße 4, 3843 Dobersberg

"Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten." - Abraham Lincoln

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