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Unteres Traisental - Fladnitztal

Die Region im Dreieck zwischen St. Pölten, Krems und Tulln ist seit jeher von der Traisen geprägt. Sie war Transportweg, ermöglichte Handwerk und Industrialisierung und erschuf eine fruchtbare Obstregion. Ein nachhaltiges Leben geprägt von Innovation und Regionalität ist das Bestreben der Region.

Besonderheiten: 52 Kleinwasserkraftwerke entlang von 2 jeweils 26 km langen Werksbächen sind die längste Kleinwasserkraftwerksketten Europas. Die Region hat alle Voraussetzungen, um eine bedeutende Vorreiterrolle in Niederösterreich zu spielen. 

Beteiligte Gemeinden: Herzogenburg, Inzersdorf-Getzersdorf, Nußdorf ob der Traisen, Paudorf, Statzendorf, Traismauer, Wölbling


Zentrum NÖ, am Unterlauf der Traisen, Verbindung vom Alpenvorland zur Donauregion; von St. Pölten bis Traismauer Modellregion seit 2010 Region befindet sich in der Weiterführungsphase 3 193,18 km² 24133 EinwohnerInnen Modellregions-ManagerIn:
DI Alexander Simader
Ziele
  • Dein Talent für unser Klima! Wir wollen die Menschen zum Handeln bewegen!
  • Erhöhung der regionalen Energieversorgung durch Steigerung der Photovoltaik, Raus aus dem Öl und Reduktion des Energiebedarfs.
  • Stärkung des regionalen Energiemixes durch Verwendung sämtlicher Technologien
  • Erhalt der regionalen Identität, sowie der Naturräume und nachhaltige Gestaltung von Kultur- und Siedlungsräumen
  • Transformation und Stärkung der regionalen Wirtschaft unter den Vorgaben der österr. Bioökonomiestrategie
  • Vernetzung sämtlicher Akteure von BürgerInnen bis zum Gewerbe
  • Verbindliche und messbare Qualität in der Nachhaltigkeitsagenda der Gemeinden
  • Zusammenarbeit in der Energieraumplanung, der Mobilität und der regionalen Leitplanung
  • Unterstützung von Innovation und Kooperation
  • Erhaltung und Ausbau der Wasserkraft an den beiden Mühlbächen links und rechts der Traisen
Bereits durchgeführte Maßnahmen
  • Energiekonzept der Leader Region Donauland-Traisental-Tullnerfeld
  • kommunale Energiekonzepte bei drei Gemeinden
  • 600 -Jahr Feier des Wehrverbandes Herzogenburg mit feierlicher Unterzeichnung eines Manifestes zur ökologischen Nutzung der Wasserkraft an der Traisen
  • Energieeffizienzmaßnahmen an vielen Kleinwasserkraftwerken
  • Studien zum Kraftwerksausbau in der Traisen
  • KEM-Zentrum: Kompetenzzentrum für Klimaschutz
  • E-Carsharing in Herzogenburg und Traismauer
  • Biomasse-Heizwerk Traismauer und Inzersdorf-Getzersdorf 
  • Städtische Fernwärme in Herzogenburg
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität
  • LED-Straßenbeleuchtung
  • Bau von drei Fischaufstiegshilfen in der Traisen
  • Kampf von fünf Standorten für Großwindkraftanlagen nach Durchführung von 2 Volksbefragungen
Geplante Maßnahmen
  • 100% PV: Sämtliche kommunalen Verbraucher sollen direkt mit einer eigenen PV-Anlage versorgt werden. Zudem soll es Energiegemeinschaften zum Austausch des eigenen regionalen Stroms geben. Wir wollen das nö. Klimaziel von 2 kWp pro Einwohner schon bis 2025 erreicht haben!
  • Raus aus Öl und Gas! Unsere Gemeinden sind auf der kommunalen Ebene bereits ölfrei! Bis 2030 sollen sie auch vom Erdgas befreit sein. Gemeinsam mit dem Gewerbe schaffen wir Strategien, um der Bevölkerung den Ausstieg zu ermöglichen.
  • Mobilisierung Leerstand: Egal ob im Ort oder entlang unserer Werksbäche. In der Region gibt es eine große Anzahl an Leerstand. Wir haben 3 Stoßrichtungen: Wohnraum, Gewerbe und Kultur! Dazu nutzen wir bestehende Strukturen, eine Vielzahl an Förderprogrammen und unsere Kreativität, denn unsere Orte sind voll von Ideen!
  • Living for Future! Endlich losgelassen! Das Leben ist ein Wettbewerb. Unsere BürgerInnen bringen sich ein. Mit Talent und Können zu guten Taten: Wir erlaufen Bäume, bauen nachhaltig, reparieren und kochen! Die Grüne Rebe ist unser Regional Award für die anerkanntesten Leistungen des Jahres.
  • Unsere Wasserkraft schützt die Traisen. Mit dem freiwilligen Verzicht auf rund 10% der Durchflussmenge zu Gunsten der Traisen und ihrer Auen haben es die Kraftwerksbetreiber trotzdem geschafft, die Stromproduktion schon um 8% zu steigern. Nun trotzen sie dem Klimawandel und führen die Wasserkraft durch den Klimawandel.
  • Diese Region will noch dieses Jahrzehnt die führende Bioökonomieregion Österreichs werden.
  • Setzen von Mobilitätsmaßnahmen zu einem nachhaltigen Mobilitätsmix und Abbau von Barrieren für benachteiligte Verkehrsteilnehmer.

Indikatoren

KategorieEinheit2017201820192020
Anteil Wärme erneuerbar kommunale Gebäude%59,2065,8050,2060,20
Anteil neu zugelassene mehrspurige E-KFZ (rein batteriegetrieben)%2,741,733,135,95
Verbrauch Strom pro Fläche kommunale GebäudekWh/m217,9013,1019,0019,40
E-Ladestellen PKW öffentlich zugänglich pro 1000 EW Anzahl/1000 EW0,290,460,500,62
Verbrauch Wärme pro Fläche kommunale Gebäude (Endenergie)kWh/m2117,00100,00102,0096,20
Car-Sharing Fahrzeuge in der Region pro 1000 EWAnzahl/1000 Einwohner0,170,250,330,33
Anteil kommunaler E-Fahrzeuge/Biogasfahrzeuge am Bestand%2,7011,1022,2036,10
Anteil energieeffizienter Lichtpunkte in der Straßenbeleuchtung%35,0042,90 - -
PV auf kommunalen Gebäuden und Anlagen, sowie KEM-indizierte Bürgerbeteiligungsanlagen pro 1000 EWkWp/1000 EW8,808,968,878,99
PV installiert pro EWkWp/EW0,150,170,210,21

Die Erfolgsindikatoren dienen der Darstellung des KEM Fortschritts anhand belastbarer Zahlen. Jede KEM wählt mind. 5 Indikatoren aus einem Indikatorenset von über 30. Diese Indikatoren werden seit 2020 jährlich erhoben. Wenn Sie mehr darüber Erfahren wollen, dann klicken Sie hier.



Modellregions-ManagerIn

Simader
DI Alexander Simader

Klima- und Energiemodellregion Unteres Traisental - Fladnitztal


 43-676-5295276
 asi@kem-zentrum.at
Ort
Wiener Straße 9, 3133 Traismauer
Öffnungszeiten
Montag von 8 bis 12 Uhr; Dienstag von 18 bis 20 Uhr (Terminvereinbarung erforderlich)

"Yes We KEM! Wir sind Teil der Klima- und Energiemodellregionen Österreichs!
Wir sind KLAR - eine Klimawandel-Anpassungsregion in Österreich!
Unsere Arbeit wird inhaltlich und finanziell vom Klima- und Energiefonds unterstützt."

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